Bis(s) zum Morgengrauen - Der Comic (1)

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Carlsen, 2010, Titel: 'Twilight - The Graphic Novel, Volume 1', Originalausgabe

Couch-Wertung:

8

Leser-Wertung

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Corinna Abbassi-Götte
faszinierend

Buch-Rezension von Corinna Abbassi-Götte Sep 2010

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "faszinierend"

Nun gibt es "Bis(s) zum Morgengrauen" auch als Comic.
Die koreanische Künstlerin Young Kim hat sich unter dem wachsamen Auge von Stephenie Meyer aufgemacht, den ersten Band der Twilight-Saga als Comic zu adaptieren.
Trotz des kurzen Gedankens, ob dies wirklich sein muss, überzeugt der vorliegende erste Teil der Geschichte, der an der Stelle endet, an der Edward seine große Liebe Bella nach ihrem gemeinsamen Waldausflug nach Hause bringt.
Erstaunlich ist, wie schnell und problemlos man in die Geschichte eintauchen und den überwiegend schwarz-weißen Zeichnungen folgen kann.

Sofort fällt auf, mit wie vielen interessanten, liebevollen und künstlerischen Details Young Kim die Geschichte ausschmückt. Besonders erwähnenswert sind hier vor allem die bordürenartige Verzierungen einiger von Bellas Gedanken und die Farbtupfer, die besonders prägnante Details unterstreichen, zum Beispiel Edwards topasfarbene Augen, die Farbe von Blut oder die Wirkung von Sonnenschein auf Vampirhaut.
Weichzeichner, Nahaufnahmen, ineinander übergehende Bilder, verschwommene Hintergründe, verschiedenste Verzierungen – auf jeder Seite entdeckt man neue Details, die das Auge ein wenig länger verweilen lassen.
Hin und wieder fließen bearbeitete Fotos ein und bilden eine schöne Abwechslung zu den Zeichnungen. Vornehmlich zeigen sie die Kulisse, vor der die mittlerweile weltberühmte Liebesgeschichte erzählt wird.
Des Weiteren ist natürlich die visuelle Darstellung der Personen wichtig, und die ist ausgesprochen gut gelungen.
Young Kim hat Bella zwar ausdrucksstarke große Augen und damit etwas Niedliches gegeben, doch vor allem durch ihre ein wenig konservative Kleidung wirkt sie eher durchschnittlich.
Edward dagegen überzeugt mit ebenmäßigen Gesichtszügen und verkörpert perfekt den überirdisch gutaussehenden Vampir. Vor allem seine Kleidung – Hemd und lose gebundene Krawatte – zeigt deutlich, wie modern "Bis(s) zum Morgengrauen" ist.
Doch auch die anderen Cullens entsprechen Stephenie Meyers Beschreibung. Besonders erwähnenswert ist hier sicherlich Carlisle Cullen, der hier nun endlich das einem Hollywood-Star würdige Aussehen erhält.

Klick, wusch, zack, knirsch, rück (…) und den obligatorischen Nervositäts-Schweißtropfen findet man selbstverständlich ebenso. Vor allem die lautmalerischen Elemente mögen nicht immer so recht passen und sind an einigen Stellen eher unnötig oder schlichtweg zu viel. Wie man am Gesamtwerk bestens erkennen kann, versteht es Young Kim ausgezeichnet, auch auf andere Weise, beispielsweise durch splitterartige Anordnung der Bilder oder durch Großaufnahmen, die richtige Atmosphäre zu erzeugen.

Insgesamt aber kann man nur feststellen, dass Young Kim es schafft, den Reiz der Geschichte einzufangen und umzusetzen.
Ob Handlung, Traumsequenzen, eine Geschichte in der Geschichte – man verliert nie den Überblick, obwohl sie hin und wieder abrupte Szenenwechsel einfließen lässt.  
So ganz ohne Vorkenntnisse allerdings ist das Folgen der Handlung genau aus diesem Grund an der ein oder anderen Stelle sicherlich etwas schwierig.
Wenn man den Roman allerdings gelesen hat, kann man die (vornehmlich) visuelle Umsetzung genießen. Hierzu sei gesagt, dass es nicht ausreicht, den Comic einmal grob durchzublättern. Man sollte sich etwas mehr Zeit nehmen, um sich angemessen auf die Bilder einzulassen.

FAZIT

Der Comic zu "Bis(s) zum Morgengrauen" entfaltet seinen Reiz erst auf den zweiten Blick – sofern man noch nicht viel Erfahrung mit Comics besitzt. Andernfalls reicht ein Blick, um die Kunstfertigkeit der Umsetzung zu erkennen.  
Young Kim hat in Stephenie Meyers Sinn die weltberühmte Liebesgeschichte zwischen einem Vampir und einem Menschen adaptiert. Außergewöhnliche Details, mit Bedacht gesetzte Farbtupfer, kunstvolle Verzierungen und interessante Schnitte sorgen für die besondere Atmosphäre, die bereits beim Lesen des Romans zu spüren war. Young Kims Darstellung von Bella und Edward passt zudem vortrefflich zu Stephenie Meyers Beschreibung der beiden Liebenden.
In wenigen Worten also: Den Comic unbedingt anschauen und wirken lassen!

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