Agent Impossible - Operation Mumbai

Erschienen: Juli 2018

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel AWOL #1: Last, Best Hope; aus dem Englischen von Tanja Ohlsen; Broschur, 288 Seiten

Band 1 von 4 aus der Agent Impossible-Reihe

ISBN: 9783570165065

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Julian Hübecker
Tempogeladen

Buch-Rezension von Julian Hübecker Sep 2018

„Zwischen ihren Schulterblättern kribbelte es, als hätte sie ein Fadenkreuz auf dem fünften Brustwirbel.“

Stell dir vor, du führst ein stinknormales Leben, und dir war nie bewusst, wie langweilig es bisher war. Dann eines Tages wirst du in eine brandgefährliche Geschichte hineingezogen und du fühlst dich aufgeregt und lebendig. So ergeht es den Jugendlichen Kieron und Sam, die weder daran denken wegzulaufen, noch sich zu verstecken. Stattdessen lassen sie sich auf die ganze Nummer ein und riskieren damit nicht nur einmal ihr Leben.

Wie zwei Jugendliche den Bösen zeigen, wo es lang geht

Nie hätten Kieron und Sam sich vorstellen können, dass sie in eine geheime Mission zweier Agenten hineinrutschen könnten. Denn eigentlich sind sie einander so ziemlich die einzigen Freunde, die sie haben. Als klassische Außenseiter, die aufgrund ihres dunklen Kleidungsstils als Emos bezeichnet werden (obwohl sie sich selbst als „Greebs“ einordnen), läuft ihr Leben alles andere als aufregend. Da ist noch das Spannendste, in einem Fastfood-Laden abzuhängen, um dort Pläne zu schmieden, wie sie auf ein Konzert ihrer Lieblingsband gelangen sollen.

Doch ihr Leben, wie sie es bisher kannten, schlägt eine abgefahrene Richtung ein, als vor ihren Augen ein Mann überfallen und in eine Tiefgarage verschleppt wird. Geistesgegenwärtig nimmt Kieron die Verfolgung auf und notiert sich das Kennzeichen des Transporters, in den die Entführer das Opfer gebracht haben. Zurück im Fastfood-Laden fällt ihm eine merkwürdige Brille auf, die dem Entführten heruntergefallen sein muss. Kurzerhand setzt er sie auf und steht plötzlich mit Bex, einer MI6-Agentin, in Verbindung.

Tausende Meilen entfernt in Mumbai, Indien, erfährt Bex geschockt, dass nicht nur ihr Partner entführt wurde, sondern sich nun auch die geheime Technologie der Augmented-Reality-Brille in den Händen zweier Jugendlicher befindet. Anfangs zusätzlich um deren Sicherheit besorgt, merkt Bex jedoch schnell, dass sie eine schnelle Auffassungsgabe besitzen und sich als wertvolle Verbündete erweisen. So versorgen Kieron und Sam Bex mit wichtigen Informationen, um die Mission doch noch zu einem Erfolg zu führen. Doch was sie nicht ahnen: Die Tragweite der Mission ist viel größer, als sie sich jemals vorstellen konnten, denn es stehen tausende von Menschenleben auf dem Spiel, die bei einer Reihe von Attentaten durch die antisemitische Blut-und-Boden-Gruppierung ausgelöscht werden sollen. Doch wer versorgt die Terroristen mit Informationen, sodass sie ständig einen Schritt voraus zu sein scheinen? Für Bex wird klar: ohne die Hilfe von Kieron und Sam wird sie nicht viel ausrichten können.

Kein außergewöhnliches Buch, aber ein guter Start um Agent Impossible

Andrew Lane versucht sich mit „Operation Mumbai“ an einer neuen Jugendbuch-Reihe, nachdem er mit seinen „Young-Sherlock“-Büchern große Erfolge feiern konnte. Besonderes Augenmerk sei im Hinblick auf diesen Agenten-Thriller darauf gerichtet, dass der Autor nach Angaben des Verlages selbst mal für das britische Verteidigungsministerium gearbeitet und im Zuge dessen mit Geheimdiensten wie der CIA, dem MI6 und der NSA, zu tun hatte. Vor diesem Hintergrund sollte doch ein guter Agenten-Roman zu erwarten sein – leider nur bedingt.

Obwohl es „nur“ ein Jugendbuch ist, und kein vor Spannung strotzender Thriller mit Verfolgungsjagden und technischem Knowhow, wie man es beispielsweise von der Victor-Reihe von Tom Wood kennt, ist es ein unterhaltsames Buch.

Die dennoch verhaltene Meinungsäußerung rührt daher, dass es in jeder Hinsicht eher mittelmäßig ist. Es gibt tatsächlich wenig Stellen, die langweilig sind, dagegen aber auch keine, die so spannend sind, dass das Buch kaum aus der Hand zu legen ist.

Die Idee erinnert ein wenig an die Komödie Spy Kids und seine Fortsetzungen unter der Regie von Robert Rodriguez, doch lässt es sich davon abgrenzen; denn die beiden Jugendlichen rutschen nur zufällig in die Agenten-Geschichte hinein und das hebt das Buch dann doch etwas ab. Die eigentliche Mission ist nicht besonders aufregend erzählt, doch die Stellen, wo die beiden unerfahrenen Jugendlichen das Ruder übernehmen, sind aufgrund ihres Ideenreichtums und gleichzeitiger Naivität spannend und lustig zu lesen. Ihre Sichtweisen bilden einen interessanten Kontrast zur Professionalität der Agenten ungemein und sorgen für neue Perspektiven, wie die Bösen ausgetrickst werden können.

Andrew Lane hat mit diesem Buch wahrlich keinen Knüller geschaffen, doch macht es neugierig, ob er es nicht doch schafft, die Reihe zu etwas Außergewöhnlichem zu machen. Das Potenzial um seine beiden Protagonisten ist da; bleibt zu hoffen, dass es genutzt wird.

Fazit

Obwohl weder hochgradig spannend, einfallsreich oder facettenreich, überzeugen doch die Protagonisten und ihre Art mit der Situation umzugehen. Wer einen Einstieg in die Agentenwelt möchte, wird hier sehr gut aufgehoben sein, nicht jedoch solche, die bereits „härtere“ Kost kennen.

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