Im Schatten des Schwertes

Erschienen: November 2019

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel Soul of the Sword; aus dem Englischen von Beate Brammertz und Ute Brammertz; Hardcover, 496 Seiten

Band 2 von 3 aus der Schatten-Reihe

ISBN: 9783453272064

Couch-Wertung:

9

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Nina Pimentel Lechthoff
Wieder vor allem eins: bildgewaltig!

Buch-Rezension von Nina Pimentel Lechthoff Dez 2019

Yumeko, ein 16-jähriges Mädchen, soll ein ganzes Reich retten. Denn sie hütet eines der wichtigsten Artefakte Iwagotos: die Drachenrolle. Nachdem eine Horde Dämonen ihr Zuhause, den Tempel der Stillen Winde, zerstört und alle dort lebenden Mönche ermordet hat, muss sie die Rolle in einen anderen Tempel bringen.

Auf dem Weg dorthin sammelt sie eine Truppe ungewöhnlicher Gefährten auf: den adeligen Samurai Daisuke, den Ronin Okame, die Schreinmaid Reika und den Mönch Jiro. Doch einer fehlt am Ende vom ersten Band der Trilogie: Tatsumi, der Dämonenjäger der Kage, wurde vom Dämon Hakaimono besessen. Bevor Yumeko Tatsumi retten kann, muss sie den Tempel der Stählernen Feder finden und die Drachenrolle in Sicherheit bringen. Denn wenn die Rolle in die falschen Händen geraten sollte, könnte ganz Iwagoto in Chaos und Gewalt versinken.

Der zweite Band – das Mittelkind der Trilogie

Der erste Band einer Trilogie muss den Leser packen, der letzte muss die Geschichte zu einem befriedigenden Abschluss bringen. Der Mittelband hat wohl den schwierigsten Job: Fragen müssen geklärt werden, ohne zu viel zu verraten, die Spannung muss erneut aufgebaut und Handlungsstränge zusammengeführt werden, sodass die Bühne für das Finale bereitsteht.

Im Schatten des Schwertes füllt die Lücke wunderbar aus: Man darf neue Schauplätze sehen und erfährt etwas mehr über die Welt von Iwagoto, insbesondere über den geheimnisvollen Clan der Kage. Es werden neue Beziehungen geschaffen bzw. alte bekommen eine neue Drehung. Viele davon haben das Potential, eine Fülle von Klischees zu bedienen. Doch wie im ersten Teil schafft die Autorin Julie Kagawa es sehr gekonnt, diese zu umgehen.

Massig Bösewichte und ein besonderes Fuchsmädchen

Gefühlt jeder in Iwagoto ist von Macht besessen. Das führt dazu, dass sehr viele der Figuren in Im Schatten des Schwertes im einen oder anderen Moment zu Bösewichten werden. Es gibt viele Dämonen, einer davon ist sogar einer der Protagonisten. Auch außerhalb der verschworenen Gemeinschaft um Yumeko gibt es viele, die ihr schaden wollen: sei es ein zu ehrgeiziger Adeliger des Kage-Clans, der der Gruppe Assassinen auf den Hals hetzt oder die geheimnisvolle Daimyio, die Anführerin der Kage, die Yumeko für ihre eigenen Zwecke ausnutzen will.

Besonders gefallen hat mir, dass ein bestimmer Bösewicht im ersten Band im Hintergrund aufgebaut wurde, während er in diesem Buch zu seiner vollen Bosheit erblühen konnte.

Am meisten beeindruckt hat mich die Weiterentwicklung der Protagonistin Yumeko. Zwar war sie schon im ersten Band eine aktive Figur, die ihr Schicksal in ihren eigenen Händen gehalten hat. Im zweiten Teil aber wächst sie weiter in ihrer Kitsune-Rolle. Die Halb-Dämonin entdeckt, wie kraftvoll ihre Magie ist. Damit geht einher, dass sie sich auch etwas ins Chaos stürzt, was für den letzten Band vielleicht eine wichtige Rolle spielen könnte.

Nicht zu 100% getroffen

Julia Kagawa hat eine faszinierende Art Träume und Traumwelten zu beschreiben. Sie hat eine sehr bildgewaltige Sprache, sodass man sich immer gut vorstellen kann, was die Figuren gerade sehen – so schafft sie es, dass diese Bilder sich wirklich wie Träume anfühlen.

Alles in allem hat mir Im Schatten des Schwertes also auch wieder sehr gefallen – noch immer bin ich fasziniert von der Welt, die Kagawa geschaffen hat. Dennoch ist mir eine Sache negativ aufgefallen: Die Figur des Meister Jiro wird leider einfach vergessen. Scheinbar hat er kaum Bewandtnis für die Geschichte und nachdem er seinen einzigen Beitrag zur Handlung geleistet hat, wurde er aussortiert. Das finde ich sehr schade und ziemlich unglücklich gelöst.

Fazit

Ähnlich wie bei Im Schatten des Fuchses konnte ich auch dieses Buch nicht aus der Hand legen. Gekonnt hat die Autorin die Figuren und Handlungsstränge weiterentwickelt und die Welt gut ausgebaut. Vor allem die Entwicklung von Yumeko hat mir sehr gut gefallen, sowie die bildliche Darstellung der Traumwelten.

Im Schatten des Schwertes

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