Vortex - Der Tag, an dem die Welt zerriss

Erschienen: März 2020

Bibliographische Angaben

Hardcover, 496 Seiten

Band 1 von 3 aus der Vortex-Reihe

ISBN: 9783737341868

Couch-Wertung:

9

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Thomas Breuer
Losgelöst von Raum und Zeit

Buch-Rezension von Thomas Breuer Mär 2020

2099 ist die Welt nicht mehr dieselbe. Neben den normalen Menschen gibt es die sogenannten Vermengten. Gejagt werden diese Wesen von den sogenannten Läufern. Elaine Collins möchte eine von ihnen werden.

Auf die Plätze!

Der sogenannte Urvortex hat die Erde im Jahr 2020 grundlegend verändert. Nicht nur, dass sich ganze Landstriche verändert haben – so wachsen im Norden Kanadas tropische Bäume –, auch einige Menschen haben sich mit der Natur verbunden. So gibt es welche, die nur unter Wasser atmen können. Jene Menschen werden als Mischwesen, als Vermengte, bezeichnet.

Doch der Urvortex hat ein weiteres Überbleibsel hinterlassen: kleine Vortexe. Diese bilden eine Art Wurmloch, durch das man von einem Punkt auf der Erde innerhalb kürzester Zeit um den halben Globus reisen kann. Allerdings sind es nur die Läufer, die in der Lage sind, mittels Vortex zu reisen.

Im Jahr 2099 gibt es dafür ein strenges Auswahlverfahren, das Vortexrennen, welches vom Kuratorium geleitet wird. Diese weltumfassende Organisation bildet nicht nur Läufer aus, sondern überwacht auch die sogenannten Vermengten. Für Elaine Collins wäre es eine große Ehre zur Riege der Läufer zu gehören, weil diese die Menschheit vor den Splits, wie die Vermengten abfällig genannt werden, beschützen. Jedoch hält das Rennen einige Überraschungen für das siebzehnjährige Mädchen parat.

Verschnaufpause

Elaine schafft es zwar das Vortexrennen zu bestehen, kann ihren Erfolg jedoch nicht wirklich genießen. Kurz nach dem Rennen wird das Kuratorium von einer militanten Gruppe von Vermengten angegriffen. Diese suchen gezielt nach Elaine. In letzter Sekunde wird sie von Bale, einem älteren Läufer, gerettet. Dieser bringt sie ins Sanktum, eine geheime Stadt, in der Menschen und Vermengte friedlich zusammenleben.

Elaine ist von diesem Ort zunächst nicht begeistert. Eigentlich wäre es als Läuferin ihre Pflicht die Vermengten dem Kuratorium zu melden, um sie in Sperrzonen einzupferchen. Mit der Zeit gelangt das Mädchen jedoch zur Überzeugung, dass die Lehren des Kuratoriums nicht immer der Wahrheit entsprechen.

Trotz dieser Erkenntnis bleibt eine Frage offen: Warum sollte Elaine entführt werden? Was wissen die Angreifer über sie, was sie selbst nicht weiß? Was es auch ist, es scheint von höchster Wichtigkeit zu sein, so machtvoll, dass sie ganze Schicksale verändern kann.

Fertig? Los!

Mit ihrem ersten Band der geplanten Vortex-Trilogie ist Anna Benning ein guter Start gelungen. Wie bei einem echten Rennen wird der Leser in die Handlung mitgerissen. Doch die Autorin überfordert den Leser nicht damit, mit vollem Speed durch die Geschichte zu rasen. Vielmehr schöpft sie aus dem Vollen.

Neben den romantischen Gefühlsleben der Teenagerhelden, kommen auch moralische Aspekte hinzu – sind die Vermengten Menschen und als solche zu behandeln? Comiclesern könnte bei einigen Szenen sogar eine Ähnlichkeit zu der X-Men Serie auffallen. Auf den Verlauf der Geschichte in den weiteren Bänden, kann man sich durchaus freuen.

Fazit

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss liest sich wie ein spannendes Rennen, berauschend und elektrisierend. Der Autorin geht kaum einmal die Puste aus, Langeweile Fehlanzeige.

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