Spellslinger - Karten des Schicksals

Erschienen: Februar 2020

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel Spellslinger; aus dem Englischen von Gerald Jung und Katharina Orgaß; Hardcover, 416 Seiten

ISBN: 9783423762762

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Julian Hübecker
Die Magie der Karten

Buch-Rezension von Julian Hübecker Mär 2020

„Klar sind Karten wahre Magie, mein Junge. Ich kann mit ihnen alles Mögliche zaubern.“

Im Gegensatz zu seiner jüngeren Schwester ist Kellen ein Versager: Er schafft keine seiner Magiebänder zu erwecken, sodass ihm ab seinem 16. Lebensjahr ein Schicksal als Sha’Tep droht – als Magieloser. Doch da begegnet er der furchtlosen Ferius, die ihm zeigt, dass es noch andere Wege der Magie gibt. Gemeinsam stoßen sie auf eine gewaltige Verschwörung, die alles für ihn verändern wird.

Eine Verschwörung unter den Magiern

Kellen hat es nicht leicht in seiner Familie: sein Vater Ke’heops zählt zu den mächtigsten Magiern, seine Mutter ist eine Meisterin der Heilkunst und seine Schwester Shalla ist auf dem besten Wege, dem Vater nachzueifern.  Nur Kellen misslingen die einfachsten Zauber. Allzu oft wird er gedemütigt und muss sich den enttäuschten Blicken seiner Eltern stellen. Als schließlich eine Provokation seiner Schwester schief geht, ringt er mit dem Tode und wird von einer geheimnisvollen Fremden gerettet.

Diese Ferius tritt selbst den überlegensten Gegnern furchtlos entgegen und stellt Kellen mit ihrer Arroganz und Selbstsicherheit vor ein Rätsel. Doch in ihr findet er eine Verbündete, die ihn nicht als Aussätzigen abstempelt – im Gegenteil weiß sie nichts Gutes über die Welt der herkömmlichen Magie zu sagen.

Kellens Leben nimmt eine dramatische Wendung, als er von der Fürstinwitwe zum Palast gebeten wird. Was er dank ihr herausfindet, ist der Anfang einer groß angelegten Verschwörung, die das Ende der Magie bedeuten könnte. Nicht nur scheint Kellen dabei von zentraler Bedeutung zu sein, auch ist die mysteriöse Krankheit Schwarzschatten Teil des Geheimnisses, an der schon seine Großmutter erkrankte und verstarb. Für Kellen wird es höchste Zeit, seiner wahren Bestimmung zu folgen.

Wie eine spannende Runde Poker

Ist im Original bereits die komplette Reihe um Kellen und Ferius auf dem Markt, startet hierzulande der erste Band Spellslinger mit dem genialen Cover in Gestaltung eines Kartenblatts. Zurecht beschreibt Jugendbuchautor Jonathan Stroud das Buch als „exotisch“ und „originell“, denn es ist tatsächlich etwas Neues, das sich Sebastien de Castell ausgedacht hat.

Von Anfang an ist Kellen die zentrale Figur, der zwar eine gewisse Gerissenheit an den Tag legt, aber sichtbar unter seiner Schwäche zu leiden hat. De Castell versteht es, seine Person entwickeln zu lassen, ihn mutig voranschreiten und aus Fehlern lernen zu lassen. Das macht den Charakter sehr nahbar. Ferius dagegen ist durchweg ein Mysterium, das nicht nur Kellen knacken möchte. Weder weiß man etwas über ihre Herkunft noch welche Fähigkeiten sie wirklich besitzt. Diese kleinen Rätsel sind hier das Salz in der Suppe.

Dabei sind es auch die Geheimnisse hinter der Verschwörung, die eine spannende Rolle spielen: Steckt etwa Ra’meth, Ke’heops größter Widersacher, hinter einem düsteren Plan, der dem Leser erst nach und nach offenbart wird? Oder übersehen die Magier in ihrer grenzenlosen Ignoranz etwas Entscheidendes? An kaum einer Stelle kommt Langeweile auf, da stets ein Stück mehr Preis gegeben wird.

Fazit

Es ist diese grandiose Idee, einfache Spielkarten als Alternative zur bekannten Magie zu nutzen. Doch es sind auch die Charaktere, de Castells zügiger Schreibstil und die konstante Spannung, die hoffen lässt, dass auch in Deutschland die Reihe fortgeführt wird.

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