Love Curse - Lieben verboten

Erschienen: Juni 2018

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel The Love Curse; aus dem Englischen von Cornelia Röser; Broschur, 384 Seiten

Band 1 von 2 aus der Love Curse-Reihe

ISBN: 9783453271647

Couch-Wertung:

8

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Valentina Mizera
Die Fesseln der Liebe

Buch-Rezension von Valentina Mizera Okt 2019

Ein Kuss und jeder Mann lebt nur noch für sie: Als Nachfahrin des Liebesgottes Eros hat Rachel die Macht, den Männern ihren Willen zu rauben. Doch was von anderen als Gabe angesehen wird, empfindet sie als Fluch, insbesondere als sie dem angehenden Polizisten Ben begegnet. Dieser weckt Gefühle der Sehnsucht in ihr und den Wunsch, von sich aus geliebt zu werden. Aber das ist dank dem Fluch der Götter unmöglich. So scheint es jedenfalls.

„Einen Mann zur Liebe zu zwingen erscheint mir nicht erstrebenswert.“

Einst beging der Liebesgott Eros einen Fehler und schuf dabei unabsichtlich Frauen mit einer ganz besonderen Gabe. Diese Nachfahren lernen an Schulen wie der St. Valentine's, ihre Macht zu benutzen. Rachel Patel ist eine solche Nachfahrin, doch anders als ihre Mitschülerinnen empfindet sie die Gabe als einen Fluch. Als eines Tages ihre Ausbildungs-Partnerin Marissa einen jungen Mann mit der Gabe unterwirft, ahnt sie nicht, was sie damit auslöst.

Benjamin Blake ist nämlich ein angehender Polizist und seine Wandlung zieht die Aufmerksamkeit der Polizei auf die Liebesgöttinnen. Schon bald sind Rachel, Marissa und Ben gezwungen, zusammen zu fliehen, verfolgt von mehreren Parteien. Dabei kommen sich Rachel und Ben näher. Doch sie weiß, dass eine Berührung von ihr ihm seinen Willen rauben könnte. Die Liebe scheint hoffnungslos, bis Eros persönlich ihr einen Weg offenbart – der allerdings enorme Opfer verlangt.

„Vielleicht wird es Zeit, dass du aufhörst, über Eros zu jammern, und verdammt noch mal deinem eigenen Pfeil folgst.“

Wenn du die Macht hättest, jeden Mann mit einem Kuss zu verwandeln und ihn dazu zu bringen, dich zu lieben, würdest du es tun? Genau damit beschäftigt sich Rebecca Skys Protagonistin in diesem Roman. Rachel hasst ihre Gabe, denn sie raubt den Männern ihren freien Willen. Die Gabe zwingt sie, zu lieben und zu gehorchen, ob sie nun wollen oder nicht. Zwar ist der Zwang zunächst nicht langanhaltend, doch die Macht wächst mit der Zeit.

Anhand ihres Vaters erlebt Rachel Tag für Tag die Auswirkungen der Gabe, denn obwohl er ihr Vater ist, kann er ihr kaum Zuneigung geben, da die Macht ihrer Mutter ihn einnimmt. Daher verweigert Rachel die Nutzung der Gabe, was sie zur Außenseiterin macht. Sie wünscht sich, normal zu sein – insbesondere als sie sich in Ben verliebt, denn er soll sie von sich aus lieben und nicht aus Zwang. Gegen ihre Sehnsucht nach einer Berührung oder einem Kuss kämpfend, leidet Rachel, ist aber nicht bereit, ihre Prinzipien aufzugeben.

„Aber Liebe kann verletzend sein und in die Irre führen, wie du weißt.“

Rebecca Sky führt den Lesern anhand von Rachel und Marissa zwei Liebesgöttinnen vor, die ziemlich unterschiedlich sind. Während Rachel die Gabe verweigert, nutzt Marissa sie immer wieder, um sich Vorteile zu verschaffen. Ihr sind sie Gefühle der Männer egal, Hauptsache, sie hat einen Nutzen davon. Durch sie wird ein Einblick in die geheime Welt der Eros-Nachfahrerinnen gewährt und aufgezeigt, wie im Hintergrund manipuliert wird.

Davon ausgehend wird dem Leser auch ein Verständnis für das Gremium bereitet, dass in der späteren Handlung eine wichtige Rolle einnimmt. Doch es ist diese gedankenlose Nutzung der Macht, die die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zieht und für Panik sorgt, denn etwas Unerklärliches macht Angst und wird als Gefahr angesehen. Eine gedankenlose Handlung durch Marissa bringt alles ins Rollen und schenkt Rachel schließlich den Mut, für etwas zu kämpfen, was sonst nicht möglich gewesen wäre.

Der Roman fesselt von der ersten Seite an und lässt Sympathie für Rachel und ihre Weigerung wachsen. Schnell entsteht Spannung und die Verfolgungsjagd beginnt. Da alles aus ihrer Sicht geschildert wird, können Emotionen und Entscheidungen gut nachvollzogen werden. Rachels verfahrene Situation in Sachen Liebe wird sehr gut auf den Leser übertragen.

Nervig hingegen war ihr Gegenpart Marissa, was aber sicherlich so beabsichtigt wurde: Ständig war sie am Meckern und konnte nie ihre Schuld eingestehen. Marissa sieht sich selbst als etwas Besseres, zeigt aber doch ab und an, dass mehr hinter ihrer Fassade steckt.

In Ben wurde auch ein starker Charakter aufgebaut, der einen Wandel durchläuft: So offenbart er nach und nach mehr von sich und taucht in Rachels Welt ein, ohne sie ganz verstehen zu können.

Fazit

Eine göttliche Gabe oder doch ein Fluch? Einnehmend geschrieben, schafft die Autorin eine fantastische und äußerst emotionale Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einiges hinterfragen lässt. Ein Roman, der sich zu lesen lohnt.

Love Curse - Lieben verboten

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