Superman - Dawnbreaker

Erschienen: Juli 2019

Bibliographische Angaben

aus dem Englischen von Michaela Link; Hardcover, 352 Seiten

ISBN: 9783423762557

Couch-Wertung:

9

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Julian Hübecker
Vom Teenager zum Superhelden

Buch-Rezension von Julian Hübecker Sep 2019

„Er war sich natürlich darüber im Klaren, dass der Rassismus noch ein viel tiefer gehendes Problem war und dass es auf diesem Feld noch viele weitere Schlachten zu schlagen gab.“

Smallville – ein beschauliches Städtchen und Heimat vieler Farmerfamilien; so auch der Kents, deren Sohn Clark die örtliche Schule besucht. Wie andere Jungs in seinem Alter interessiert er sich für Sport und trifft sich mit Freunden. Doch etwas an ihm ist anders. Was genau, weiß er selbst nicht, aber etwas Seltsames geht schön länger mit ihm vor.

Die Anfänge des Superman

Superman – wer kennt ihn nicht? Erster echter Superheld der Comicwelt, in seinem engen blauroten Anzug und dem flatternden Cape, den streng gegelten Haaren und dem gefährlichen Röntgenblick. Doch unter der perfekten Erscheinung steckt Clark Kent, einst ein ganz normaler Teenager mit den gleichen Problemen, die alle Jungs in seinem Alter plagen. Diese Geschichte wird nun zum ersten Mal erzählt werden.

Eigentlich weiß Clark schon seit früher Kindheit, dass er anders ist. Je älter er wird, desto mehr Veränderungen stellt er an sich fest. Nicht nur, dass er im Vergleich zu seinen Altersgenossen unverhältnismäßig stark und schnell ist, kommen nach und nach enorme Stärke, Eisatem und der Röntgenblick hinzu. Die einzigen, die davon wissen, sind seine Eltern, die ihn jedoch ermahnen, nicht auf diese Kräfte zurückzugreifen.

Also steigt er aus dem Footballteam aus, da er aufgrund seiner Fähigkeiten Gefahr läuft, sich zu verraten. Seine Kumpels aus dem Team fühlen sich verraten und wenden sich von ihm ab. Nur Lana, seine beste Freundin, der er alles anvertrauen kann, bleibt. Dennoch hält er sich zurück, von seinem wahren Ich zu berichten – wo er doch selbst vieles noch nicht weiß.

Seine Geheimnisse laufen jedoch Gefahr, aufgedeckt zu werden, als immer wieder Menschen aus Smallville verschwinden. Da es sich vor allem um Mexikaner handelt, entbrennt in der Stadt eine Debatte um Gleichberechtigung. Gleichzeitig kauft eine Firma Land von den Farmern ab – scheinbar sind die Verantwortlichen auf der Suche nach etwas. Doch worum handelt es sich? Was haben die Entführungen damit zu tun? Clark und Lena beginnen, Nachforschungen anzustellen, und stoßen auf geheime Experimente. Clark bleibt keine Wahl mehr: Er muss seine Kräfte kontrollieren lernen und diese einsetzen.

Ein weiterer DC-Held erhebt sich

Nach Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen, Catwoman – Diebin von GothamCity und Batman – Nightwalker folgt nun der vierte und vorerst letzte Teil der „DC Icons“-Serie. Während sich die drei Autorinnen der vorigen Bände bereits einen Namen machen konnten, ist Matt de la Peña in Deutschland eher noch ein Unbekannter. Doch ausgerechnet er ist es, der am stärksten abliefert.

Behutsam stellt er Clark Kent als einen eigentlich ganz normalen Jungen vor, der jedoch darunter zu leiden hat, nicht wie einer zu sein. Seine Kräfte sind eher Fluch als Segen, verhindern sie doch, dass er sein ganzes Potenzial ausleben kann. Er kann nicht er selbst sein, sondern muss in jeder Lebenslage einstecken. Doch immer mehr Kräfte kommen hinzu, die sich in den unmöglichsten Situationen offenbaren. Dennoch versucht er alles, um so normal wie möglich zu leben.

Interessant wird es dann, als er immer mehr über die Verbrechen herausfindet, die in seiner Stadt vor sich gehen. Nicht nur wird er mutiger, man erlebt seine schrittweise Verwandlung in den berühmtesten Superheld aller Zeiten. Es macht Spaß, diese Veränderungen mitzuerleben.

Einen großen Pluspunkt gibt es zudem für den mutigen Schritt des Autors, das Buch als Gelegenheit zu nutzen, ein wichtiges Thema anzusprechen, dass vor allem auch in den USA große Wellen schlägt: Rassismus. Wie im Eingangszitat ersichtlich, gibt es noch viel Arbeit zu tun, denn vor allem das Verhältnis zwischen den USA und Mexiko ist gespalten, was sich auch auf US-Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln niederschlägt.

Fazit

Matt de la Peña hat den richtigen Nerv getroffen: Das Buch liefert eine schöne Geschichte über die Anfänge Supermans. Wenngleich es ein bisschen an Originalität fehlt, hat man sich gleich in Smallville zu Hause und in die Kindheit zurückversetzt gefühlt.

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