Catwoman - Diebin von Gotham City

Erschienen: November 2018

Bibliographische Angaben

Verlagsangaben: Originalausgabe erschienen 2018 unter dem Titel „Catwoman – Soulstealer“, deutsche Ausgabe 2018 bei dtv Hardcover, 368 Seiten, aus dem Englischen von Michaela Link

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Julian Hübecker
Catwoman in ihrer Bestform!

Buch-Rezension von Julian Hübecker Jan 2019

„Ein Tanz. Diese Bewegungen fühlten sich an wie ein Tanz. Einer, den sie zu genießen gelernt hatte.“

Wenn es Nacht wird, ist die Zeit für eine ganz besondere Superschurkin gekommen: Catwoman. Auf ihren Raubzügen durch Gotham City schleicht sie von Schatten zu Schatten und überwindet sogar die besten Sicherheitssysteme. Doch wer steckt hinter der Katze? Luke Fox alias Batwing würde die Maske nur zu gerne lüften, ohne zu ahnen, dass sie ein trauriges Schicksal versteckt.

Eine Katze zeigt Krallen

Selina Kyle hat nie eine Chance gehabt: Ihr Vater unbekannt, ihre Mutter obdachlos und drogenabhängig, die Schwester todkrank. Um sich und ihre geliebte Schwester zu ernähren, gerät sie auf die schiefe Bahn und schließt sich den Leopardinnen an, einer Mädchengang, die nur durch Konkurrenzkämpfe in der Hierarchie aufsteigen können. Doch damit verdient man kein Geld; also nimmt sie an Ringkämpfen der Unterwelt teil, wo sie sich durch Geschick und eisernen Willen hervortut. Eines Tages jedoch gerät sie ins Visier des Jugendamts und wird verhaftet, ihre Schwester vermittelt. Dann kommt eine geheimnisvolle Frau auf sie zu und bietet ihr einen Ausweg…

Zwei Jahre später kommt Selina zurück nach Gotham. Doch sie hat sich verändert, gibt sich als die Millionärstochter Holly aus. Als solche lernt sie ihren Nachbarn Luke Fox kennen. Beide sind sich jedoch nicht sympathisch und so versuchen sie einander aus dem Weg zu gehen – ohne zu ahnen, dass die eine des nachts eine katzenhafte Diebin und der andere zu Batmans rechter Hand wird.

Catwoman schafft es nicht nur, die Gesetzeshüter an der Nase herumzuführen, auch die Unterwelt ist alarmiert, macht sie ihnen doch die Reviere streitig. Prekär wird es, als sie sich sogar mit zwei weiteren gefährlichen Schurkinnen zusammenschließt: der giftigen Poison Ivy und der unberechenbaren Harley Quinn. Was ist das Ziel der drei Frauen, die doch so unterschiedlich sind? Scheinbar ohne System berauben und plündern sie Nacht für Nacht die Reichen, Museen und Banken. Doch haben die drei wirklich eine gemeinsame Absicht? Vor allem Harley hegt Zweifel, denn Catwoman scheint sich auf etwas Größeres vorzubereiten und stößt damit in ein Wespennest…

DCs Catwoman aus der Feder einer äußerst talentierten Autorin

Sarah J. Maas ist aus den meisten Jugendbuchregalen nicht mehr wegzudenken. Seit der „Throne of Glass“-Reihe und den Büchern um „Das Reich der sieben Höfe“ ist sie regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden. Nun reiht sie sich nach Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen ein in die „DC Icons Serie“, in der die klassischen Figuren aus dem Comic-Universum von DC in Romanform verpackt werden. Batman und Superman folgen demnächst.

Klar, dass eingefleischte Fans ein besonderes Augenmerk auf die Umsetzung legen und jeden noch so kleinen Fehler aufdecken werden. Doch es geht nicht um eine Kopie des Originals, sondern um etwas Eigenes – und das hat die Autorin mit Bravour gemeistert. Lebendig hat sie Gotham City aufleben lassen, die Kluft zwischen Arm und Reich, die ein zentrales Problem der Stadt und Ursache der hohen Kriminalität ist, hervorgehoben. 

Catwoman – Diebin von Gotham City porträtiert drei unterschiedliche Frauenfiguren: Selina, Holly und Catwoman, jede von ihnen stark und schwach in unterschiedlichen Momenten. Die Wandelbarkeit der Frau, die diese verkörpert, ist faszinierend und hervorragend wiedergegeben. Auch Harley und Poison Ivy, die im Übrigen eine ganz besondere Beziehung zueinander haben, sind gut getroffen und mit individuellen Eigenheiten ausgestattet. Dieses Buch ist fast schon eine Hommage an die Stärke der Frau.

Was hat also gefehlt? Vielleicht ist es die Herausforderung, einen Comic-Charakter von weltweiter Bekanntheit neu aufzugreifen, oder aber der hohe Erwartungshorizont des Lesers durch die bereits bekannten Reihen, aber es ist nicht Maas‘ beste Schreibarbeit. Es liest sich manchmal holprig, hier und da muss man einen Satz nochmal lesen, um ihn zu verstehen. Ihr Können hat sie dennoch allemal unter Beweis gestellt. 

Fazit:

Catwoman in ihrer Bestform! Die Schurkin in Schwarz nimmt den Leser mit auf ihre nächtlichen Streifzüge und verblüfft durch ihre Wechselseitigkeit. Sarah J. Maas beweist wieder einmal, wie gut sie Figuren schaffen kann.

Catwoman - Diebin von Gotham City

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