Miss Emergency (1) - Hilfe, ich bin Arzt

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Planet Girl, 2012, Originalausgabe

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Gestatten? Lena Weissenbach! Ich habe mein theoretisches Medizinstudium gerade abgeschlossen und bin nach Berlin gezogen. Die Mission: Praxisjahr im St. Anna Krankenhaus. Gar nicht so einfach, wie es klingt, denn neben den Patienten, die manchmal mehr wollen als nur gesund zu werden, gibt es hier auch noch einen süßen Oberarzt, dessen Absichten undurchschaubar sind.
Zum Glück muss ich mich dem Ganzen nicht allein stellen, denn hier in Berlin lebe ich in einer Mädels-Ärztinnen-WG! Isa und Jenny sind echt klasse und so verschieden wie Feuer und Eis. Doch bei so verschiedenen Charakteren sind die Katastrophen eigentlich schon vorprogrammiert.
Und dann gibt es ja auch noch das Mega-Examen am Ende des Jahres! Ob wir das zusammen schaffen und richtige Ärzte werden können?

"Schöne Beine!" So beginnt die Geschichte von Lenas Ärztinnen-Alltag. Dabei wollte sie am ersten Tag doch eigentlich einen professionellen Eindruck machen. Wie man schnell feststellt, ist es gar nicht so einfach, eine Ärztin zu sein, und das, obwohl unsere Hauptfigur bereits ein abgeschlossenes Medizinstudium hat.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lena erzählt. Das hat mir besonders gut gefallen, weil Lena häufiger Selbstgespräche führt und dem Leser so einen humorvollen Eindruck ihrer Gedanken vermittelt. Wir werden immer wieder in ihre Überlegungen rund um das "Männer-Problem" einbezogen. Dies hat mich mehr als einmal laut lachen lassen. Schmunzeln kann man eigentlich durchgängig, da Lenas "weibliche Probleme" absolut nachvollziehbar sind.

Die drei WG-Freundinnen (Lena, Isa, Jenny) sind starke und sehr verschiedene Charaktere. Lena möchte einen seriösen Eindruck vermitteln und wird dann doch von allen Seiten angeflirtet, was ihre Mission bedrohlich ins Wanken bringt. Isa ist das stille Mäuschen und die Streberin des Trios. Ihr fällt es zunächst schwer, sich im Krankenhaus und bei ihren Vorgesetzten zurecht zu finden. Jenny ist das absolute Gegenteil von Isa. Sie ist selbstbewusst, wunderschön und lebt ihr Leben. Jede Woche einen anderen Typen und jeden Abend nach der Arbeit auf einer Party versacken, ist für sie kein Problem.
Was mich ein kleines bisschen gestört hat: Die Beschreibung der Charaktere beginnt wirklich mit dem Anfang der Geschichte in Berlin. Über die Vergangenheit der Mädels erfahren wir - außer dem vorigen Wohnort und wo sie Medizin studiert haben - so gut wie gar nichts. Das macht das Charakterbild für mich nicht ganz rund. Immerhin sind wir so, wie wir sind, aufgrund unserer Vergangenheit.

Bei dieser Geschichte handelt es sich aber nicht nur um eine reine Wer-bekommt-den-Kerl?-Story, beleuchtet wird außerdem der Alltag in einem Krankenhaus mit all seinen positiven und negativen Erlebnissen.
Für mich als Laie wirkte der Krankenhausalltag sehr authentisch.  Schon allein, dass es nicht nur positive, sondern auch negative Ereignisse gibt, spricht für das Buch. Man kann die Konflikte der Hauptpersonen nachvollziehen.
Darf ich mich mit einem Patienten daten? Wie wahre ich den Abstand zu den Patienten? Wie werde ich eine mitfühlende Ärztin, die sich aber doch den nötigen Respekt verschaffen kann?

Der einzige kleine Kritikpunkt, den man dem Buch anhängen könnte, ist die Themenwahl. Das Krankenhaus und die Männer sind wirklich die einzigen Themen, die hier behandelt werden. Aber wer sich eine solche Lektüre kauft, der erwartet und will sicher auch nichts anders.
Leider war das Buch nach 253 Seiten schon zu Ende - und das an einer überaus spannenden Stelle. Deswegen freue  ich mich jetzt schon auf den zweiten Band, der wohl im Mai erscheinen wird.

FAZIT

Wer nicht nur drei starke Frauen in ihrem Medizineralltag begleiten möchte, sondern auch noch eine Lektüre fürs Herz und die Lachmuskeln sucht, ist hier genau richtig. "Miss Ermergency" vereint alle Aspekte, die man von einer Liebes-Krankenhaus-Serie erwarten kann. Für alle Liebhaber der Fernsehserie "Doctor´s Diary" und "Grey´s Anatomy" ein absolutes MUSS mit Suchtfaktor.

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