Der Königsschlüssel

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • cbj / cbt, 2011, Originalausgabe

Couch-Wertung:

7

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Julia Behrens
Ein klassischer Fantasyroman, der kaum Wünsche offen lässt

Buch-Rezension von Julia Behrens Mär 2012

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "Ein klassischer Fantasyroman, der kaum Wünsche offen lässt"

Marinth ist in Aufruhr: Jemand hat den Königsschlüssel gestohlen. Ohne den Schlüssel kann der mechanische König nicht aufgezogen werden. Und das bedeutet, dass er das Land im kommenden Jahr nicht regieren kann. Um es noch schlimmer zu machen, wird der Königsmechaniker des Hochverrats beschuldigt, weil er nicht richtig auf den Schlüssel aufgepasst hat. Er muss für ein Jahr ins Gefängnis, dann wird er gehängt. Nur der König kann ihn begnadigen. Doch der rührt sich nicht mehr. Ohne Schlüssel kein König.

Die vier mutigsten Ritter des Landes sollen den Schlüssel finden, doch die denken gar nicht daran. Im Gasthof vor der Stadt lassen sie es sich gut gehen und vertreiben sich ihre Zeit mit Trinkgelagen.

Vela, die Tochter des Königsmechanikers, ist außer sich. Jemand muss den Schlüssel schließlich zurückholen. Und so macht sie sich selbst auf den Weg. Gemeinsam mit dem Küchenjungen Cephei, der davon träumt, eines Tages ein großer Ritter zu werden, und dem sprechenden Bären Urs, der stark und mutig ist aber wegen seiner Abstammung kein Ritter sein darf, macht sie sich auf den Weg, den Königsschlüssel zu finden.

Doch der Weg ist lang und voller Gefahren und führt sie bis ans südliche Ende des großen Königreichs. Sie müssen den Rauschwald durchqueren, der Wanderer in die Irre führt, müssen gegen böse Hexen bestehen und so manches Ungeheuer besiegen. Bis zum Ende ihrer Reise haben sie viel erlebt und gelernt, sich in der Gefahr als mutig erwiesen und sind über sich selbst hinausgewachsen.

"Der Königsschlüssel" ist ein packender Fantasyroman, der mit einer spannungsgeladenen und abenteuerreichen Geschichte in einem fremden, fantastischen Land allen Ansprüchen des Fantasy-Fans absolut gerecht wird. Die Helden der Geschichte sind liebenswerte Figuren mit Ecken und Kanten, vor allem aber mit dem Traum, die eigene Bestimmung zu finden und etwas Großartiges zu leisten. Mit sprechenden Bären, Hexen, Klippengeiern und vielen weiteren Figuren gibt es spannende Fantasy-Gestalten, die die Welt um Vela und Cephei lebendig machen. In vielen alltäglichen Dingen finden sich besondere Details – wie etwa bei den sonderbaren "Nacktkühen".

"Der Königsschlüssel" ist deshalb schön und zügig zu lesen und durch die vielen Details und den Ideenreichtum wird man immer wieder überrascht. Die Geschichte entwickelt spannende Wendungen, mit denen man so nicht gerechnet hätte. Diese große Stärke des Buchs ist an einigen Stellen aber auch seine Schwäche: Manchmal ist die Handlung zu detailreich. So geraten einige Handlungsstränge in den Hintergrund und lassen den Leser leider mit unbeantworteten Fragen zurück. Schade, denn die Geschichte bietet so viel Material, das man problemlos auch mehrere Bände damit hätte füllen können, um jedem Aspekt gerecht zu werden. So ist das Ende etwas zu einfach geraten – bedenkt man die Spannung und die vielen Konflikte, die zu Beginn aufgebaut werden. Nichtsdestotrotz ist "Der Königsschlüssel" absolut empfehlenswert und macht Spaß beim Lesen, nicht zuletzt durch die vielen witzigen Dialoge zwischen Vela, Cephei und Urs, die sich durch das gesamte Buch ziehen.

FAZIT

Der Königsschlüssel ist ein toller Schmöker für alle echten Fantasy-Fans. Wer sich gerne in verwunschene Länder und in spannende Geschichten träumt, ist hier gut beraten und bekommt ein solides Abenteuer, mit dem man sich fantastisch die Zeit vertreiben kann.

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