Strange Angels (2) - Verraten

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • PAN , 2009, Titel: 'Strange Angels - Betrayal', Originalausgabe

Couch-Wertung:

7

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Carsten Kuhr
Wärme war wie Liebe – sie verflog schnell (S.15)

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Feb 2012

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "Wärme war wie Liebe – sie verflog schnell (S.15)"

Drus Leben war immer schon interessant. Als sie fünf Jahre alt war, versteckte ihr Mutter sie im Schlafzimmerschrank, bevor etwas Böses ihr Zuhause betrat und ihre Mutter als ausgesaugte Leiche am Apfelbaum vor der Eingangstür zurückließ.

Seitdem war sie mit ihrem Vater, einem Ex-Marine, auf der Flucht. Verfolgt von Wesen, die gemeinhin dem Reich der Sagen und Märchen zugewiesen werden, begaben sie sich als Vater-Tochter-Team auf die Jagd.
Bis eines Nachts ein Auftrag schrecklich schief ging und Drus Vater als Zombie zurückkam.

Seitdem ist die 15-Jährige ganz allein – und rennt um ihr Leben.

In einem Einkaufszentrum lernte sie den Aussteiger Grave kennen, der ihr zum ersten Mal seit Langem wieder ein wenig Halt vermittelt. Und den hat sie mehr als nötig, ist doch der König der Vampire und Mörder ihrer Mutter hinter ihr her.
Als legendäre Svetoche ist selbst ihr Atem für die Vampire tödlich, allerdings verschafft ihr Blut diesen aber auch ganz besondere Kräfte.

Christophe, der Djamphir, der einstmals ihre Mutter ausbildete, kommt gerade rechtzeitig, um sie vor den Nachstellungen der Vampire zu retten. In einer der Schola, in denen junge Werwölfe und Djampire vom Orden auf ihren Kampf gegen die Vampire vorbereitet werden, soll sie in Sicherheit gebracht werden. Zusammen mit Grave, der auf ihrer Flucht mit dem Werwolfkeim infiziert wurde, zieht sie in das Internat ein – nur um erkennen zu müssen, dass sie auch dort nicht sicher ist. Es gibt einen Verräter in den höchsten Kreisen des Ordens – einen Verräter, der nicht nur ihre Mutter, sondern auch sie den Vampiren ausliefern will.

Zunächst passiert wenig – und dennoch fesselt der Text den Leser

Im zweiten Teil der Urban Fantasy Reihe um die toughe Jugendliche Dru geschieht eigentlich, gerade verglichen mit dem Auftaktband, recht wenig. Über weite Strecken beobachten wir, wie Dru in einen Kokon vermeintlicher Sicherheit eingesponnen wird.
Sie handelt nicht, sondern wird, scheinbar zu ihrer Sicherheit, in die Passivität gezwungen. Anstatt sie wenigstens in den Kampfkünsten auszubilden, verbringt sie ihre Zeit damit, sich trübsinnig zu langweilen.
Dass das Buch in diesem ersten Teil, der mehr als die Hälfte des Inhalts einnimmt, nicht langweilig wirkt, zeigt, dass es der Autorin gelingt, den Fokus ihrer Erzählung zu verschieben. Standen im ersten Roman noch die packenden Kämpfe im Zentrum, bemüht sie sich jetzt erfolgreich darum, ihre Personen, allen voran Dru, charakterlich zu entwickeln. Wir lernen diese als vereinsamtes, verstörtes und aufbrausendes Wesen kennen und können uns gut in ihre von Verlust geprägte Seele hineinversetzen.
Hinzu kommt, dass sie sich gleich von zwei Männern, beides Alpha-Tiere, angezogen fühlt. In Verbindung mit der noch etwas diffusen Bedrohung durch einen internen Verräter und den Nachstellungen der Bestien, als die die Vampire hier dargestellt sind, ergibt sich hier das Bild einer zwar verunsicherten, gleichzeitig aber auch mutigen jungen Frau.

Ab der Mitte des Romans zieht das Tempo dann merklich an. Kämpfe wechseln sich mit Geheimnissen ab, und der Kreis der handlungsrelevanten Gestalten wird größer. Diese werden zunehmend differenzierter gezeichnet und überzeugen.  

FAZIT

Auch wenn die große Handlung der "Strange Angels"-Serie in diesem Band nicht wirklich vorankommt – der Roman beginnt in einer Schola und endet mit der Ankunft in einer anderen Schule des Ordens – hat er die Personen mit weiterem Hintergrund versorgt, Fährten gelegt und Entwicklungen angestoßen. Und dies alles, ohne dass die Spannungskurve dabei zu sehr auf der Strecke blieb.

Strange Angels (2) - Verraten

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