Polsprung - Die Welt spielt verrückt

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Baumhaus, 2011, Originalausgabe

Couch-Wertung:

7

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Corinna Abbassi-Götte
die Welt spielt verrückt

Buch-Rezension von Corinna Abbassi-Götte Mai 2011

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "die Welt spielt verrückt"

Der Polsprung steht bevor. Das bedeutet, dass Nord- und der Südpol die Plätze tauschen und das Gleichgewicht der Welt auf diese Weise gestört wird. Naturkatastrophen sind die Folge, Erdbeben, Flutwellen, aber auch Flugzeugabstürze und instabile Mobilfunknetze. Die Welt gerät aus den Fugen und die Menschheit in Gefahr.

Alex’ Vater, ein bekannter Physiker, weiß das und will seine Zuhörer auf einem Symposium davor warnen. Doch noch während er spricht gehen die Lichter aus und er wird entführt.

Zur selben Zeit ist Alex mit seiner Freundin Isa, seiner Mutter und seiner Schwester im Urlaub und stößt bei einem einsamen Spaziergang auf gestrandete Wale. Als er Isa seine Entdeckung zeigen will, sind sie jedoch weg, fortgeschafft von einer Sonderkommission im Auftrag der US-amerikanischen Regierung. Doch das weiß Alex natürlich nicht.
Als Alex und seine Mutter eine rätselhafte SMS von Alex’ Vater erhalten und erfahren, dass er verschwunden ist, weiß Alex, dass etwas Beängstigendes im Gange ist.
Sie entschlüsseln die SMS und stoßen auf eine Nachricht, in der Alex’ Vater vor dem Polsprung warnt, außerdem an einen russischen Wissenschaftler verweist, der angeblich eine Lösung wissen soll. Als plötzlich auch Alex und seine Mutter ins Visier des Geheimdienstes geraten und weitere Wale angeschwemmt werden, wissen sie, dass sie handeln müssen.
Denn sie sind scheinbar die einzigen Personen, die den Polsprung verhindern können – und wollen, denn alle anderen scheinen es eher darauf anzulegen, ihn zu vertuschen.
Das dies bald nicht mehr möglich ist, zeigen die zunehmenden Auswirkungen des Polsprungs auf der ganzen Welt!

Daniel Westlands "Polsprung – Die Welt spielt verrückt" ist nicht nur zwischen den Agenten-Thrillern bestens aufgehoben, sondern passt ebenfalls perfekt zwischen die Öko- und Umweltromane. Alex ist eine sympathische Hauptfigur, die nicht zum jugendlichen Supermann mutiert, sondern von Anfang bis Ende sehr realistisch daherkommt und nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Da es um seinen Vater und eine Entdeckung seines Vaters geht, fühlt er sich natürlich besonders verpflichtet, etwas zu tun. Doch man wird den Gedanken nicht los, dass er sich auch kopfüber ins Abenteuer stürzen würde, wenn sein Vater nicht involviert wäre. Weil es richtig wäre.

Dass er bei all seinen Aktionen realistisch bleibt, ist vor allem seiner Mutter, seiner kleinen Schwester und seiner Freundin zu verdanken. Um seine Schwester macht er sich Sorgen und will sie wie ein großer Bruder beschützen. Seine Mutter möchte er unterstützen, zumal sie seit eines Unfalls mit einer körperlichen Beeinträchtigung zurechtkommen muss. In seine Freundin Isa ist er bis über beide Ohren verliebt, wenngleich er sich in der Beziehung noch nicht allzu sicher fühlt. Dies liegt hauptsächlich an seiner Eifersucht auf ihren Ex-Freund Nicholas, mit dem sie immer noch Kontakt hat. Außerdem sind Nicholas und Isa begeisterte PSP-Spieler, und da kann Alex einfach nicht mitreden, was ihm mehr wurmt als er zugeben möchte.
Um seine Lieben zu schützen wächst Alex über sich hinaus und schafft es sogar, sich mehr als einmal gegen seine Verfolger durchzusetzen.
Während die kleine Gruppe also auf der Flucht ist, erfährt der Leser zusätzlich, was an anderer Stelle getan wird: Regierungen, Geheimdienst, Alex’ Vater, der russische Wissenschaftler …
Für weitere Spannung sorgt natürlich die schnell wachsende Bedrohung durch den beginnenden Polsprung. Was geschieht, wenn Alex nicht rechtzeitig eine Lösung findet? Kann der russische Wissenschaftler wirklich helfen?
Das, was sie auf ihrer Flucht beobachten und in den Nachrichten aus anderen Teilen der Welt hören, lassen das Schlimmste vermuten.
Die Lösung, die Daniel Westland schlussendlich bietet, hat es in sich, bringt den Leser aber auch ein wenig zum schmunzeln.

Mensch und Natur

Obwohl der Polsprung nicht durch Menschen verursacht wird, allerdings bestens dazu geeignet scheint, die Menschheit über kurz oder lang zu vernichten, passt dieses Buch dennoch gut in diese Richtung. Was passiert, wenn die Natur – warum auch immer – zurückschlägt? Dies deutet Daniel Westland an und zeigt, wenigstens in diesem Fall, dass der Mensch der drohenden Vernichtung nicht ganz so machtlos gegenübersteht. Dank modernster Technik und einer innovativen Idee kann er sich wehren und sein Überleben sichern.

FAZIT

Daniel Westland bietet dem Leser einen spannenden Thriller, in dem es um nicht weniger als das Überleben der Menschheit geht. Und es ist ein ganz normaler, sympathischer Teenager, der sich die Rettung der Erde zur Aufgabe macht. Faszinierend ist, dass der Autor hier keine Bedrohung erfindet. Durch seinen Realitätsbezug sticht der Polsprung als zerstörerische Gefahr auf faszinierende Weise hervor! Kombiniert mit einer groß angelegten Verschwörung, rasanter Action und Gefühl, verspricht "Polsprung" spannenden Lesespaß!

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