Tausend Tode - Sterben will gelernt sein

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Oetinger, 2011, Originalausgabe

Couch-Wertung:

7

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Corinna Abbassi-Götte
ein kleines, spaßiges Kunstwerk

Buch-Rezension von Corinna Abbassi-Götte Mär 2011

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "ein kleines, spaßiges Kunstwerk"

Auf den ersten Blick mag dieses Büchlein ein wenig makaber erscheinen, doch bereits nach wenigen Sätzen kommt man aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus.
Es sind allerdings nicht tausend sondern "nur" 43 Todesarten, die allesamt Legenden, Mythen oder Redensarten entsprungen sind und hier unter die Lupe genommen werden.
Kann man vor Schreck sterben? Kann man sich wirklich totlachen? Oder vom Geldregen erschlagen werden? Begehen Lemminge tatsächlich Massenselbstmord? Und wie giftig sind Fliegenpilze? Ist es möglich, in einem Aufzug in den Tod zu stürzen?
Auf humorvolle und ganz und gar nicht ernstzunehmende Weise klärt Journalistin und Redakteurin Lena Ullrich über diese und andere Todesmythen und –legenden auf und zeigt, dass man auf die ausgewählten 43 Arten ganz gewiss nicht sterben kann.
Dabei zieht sie nicht selten gänzlich unerwartete Kreise:
Im Kapitel "Von der Hexe gebraten" beginnt sie beispielweise bei Harry Potter, um in einem rasanten Querschnitt über die alten Kelten mit der Inquisition zu enden.
Und im Kapitel "Vom Alkohol selbst entzündet?" beginnt sie tatsächlich bei Käpt’n Blaubär und schließt ihre Erklärung mit der Temperatur ab, die ein menschlicher Körper erreichen müsste, um sich selbst zu entzünden.

Pro Seite wird eine Todesart erläutert, und ergänzt werden Lena Ullrichs lustige Erklärungen durch skurril-morbide Illustrationen von Giovanni Rigano, der bereits an Tim Burtons Kinofilm "Alice im Wunderland" von 2009 mitgewirkt und zahlreiche Graphic Novels illustriert hat.
"Die düstere Poesie seiner Bilder hat weltweit viele Fans", heißt es in seiner Kurzvita, und "Tausend Tode" ist die beste Bestätigung für die Richtigkeit dieser Aussage.

Allerdings sollte man die nicht einmal 100 Seiten dieses ganz speziellen Büchleins nicht in einem Rutsch runterlesen. Es empfiehlt sich vielmehr, immer mal wieder hineinzulesen, darin zu blättern und weiteren Todesarten auf den Grund zu gehen, damit der leicht morbide Humor nicht verfliegen und immer wieder zum Lachen bringen kann.

Zuletzt muss noch die besonders schöne Aufmachung des Buches genannt werden. Nicht nur die Zeichnungen von Giovanni Rigano im Innern des Buches sind sehenswert, sondern auch das etwas kleinere Format, die Farbgebung und die Gestaltung des Covers machen aufmerksam und laden förmlich dazu ein, das Büchlein in die Hand zu nehmen.

FAZIT 

Wer nichts gegen leicht morbiden Humor einzuwenden hat und schon immer mal wissen wollte, was wirklich hinter all den Todesmythen und –legenden steckt, auf die man häufig und gern in Redensarten stößt, wird dieses hübsch gestaltete Büchlein lieben!

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