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Julia Behrens
Das meint Jugendbuch-Couch: vom Brücken schlagen und gemeinsamen Zielen

Buch-Rezension von Julia Behrens Feb 2011


Für Ivaylo bricht eine Welt zusammen, als der Elfenkönig Auberon seine Eltern als Rebellen beschuldigt. Sie sollen ein magisches Komplott geschmiedet haben, dabei hat Auberon den Elfen das Zaubern verboten. Nur Auberon selbst und sein Magier Munir dürfen noch zaubern. Und der verbannt Ivaylos Eltern und schickt den Elfenjungen zu seinem Onkel Gondiar. Doch Gondiars Tochter Alana kann Ivaylo nicht ausstehen und lässt ihn das bei jeder Gelegenheit spüren. Er kommt ihr stur und hochnäsig vor.

Obwohl sie sich nicht leiden können, führt das Schicksal Alana und Ivaylo auf gemeinsame Wege. Die Situation im Elfenland spitzt sich zu. Die Elfen rebellieren gegen das Zauberverbot. Überall öffnen sich Dämonentore in die dunkle Welt. Auberon und Munir müssen schließlich sogar Hilfe bei den Erzfeinden, den Zwergen, suchen. Und Alana und Ivaylo beginnen heimlich, die Grundlagen des Zauberns zu lernen. Dabei hilft ihnen der Zwerg Sverre. Er schenkt Alana sogar einen kostbaren Sternenstein. Die drei werden Freunde und Alana lernt, dass es auch andere Sichtweisen gibt, als die königstreue Gesinnung ihrer Eltern. Warum hält ihr Vater Sverre gefangen? Und ist es wirklich gut, dass keine Elfe mehr zu zaubern lernt? Was ist mit Ivaylos Eltern passiert?

Alana muss sich mit schwierigen Fragen auseinandersetzen und gerät darüber sogar in Streit mit ihren Eltern. Und plötzlich ist auch noch Ivaylo verschwunden und Alana spürt, dass etwas ganz und gar faul ist. Doch was es ist und in welch großer Gefahr sie alle schweben, begreift sie erst auf dem großen Winterball im Schloss des Königs. Nur wenn Elfen und Zwerge gemeinsam arbeiten, können sie das drohende Unheil noch abwenden. Für Alana und Ivaylo beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.

Frances G. Hill hat mit "Sturm im Elfenland" eine faszinierende Zauberwelt geschaffen, in die man beim Lesen unmittelbar eintaucht. Sie überrascht immer wieder mit Details, mit zauberhaften Beschreibungen und mit lebendigen Dialogen und Wendungen und zieht den Leser tief in die Welt der Elfen hinein. Man fiebert die ganze Zeit mit Alana und Ivaylo. Immer wieder wechselt sie zudem den Schauplatz und erzählt, was der Elfenmagier Munir und König Auberon im Kampf gegen die Rebellen erleben und wie sie Verhandlungen mit den Zwergen führen und dabei bis an den Rand der völligen Erschöpfung gehen müssen.

Sie beschreibt nichts nur aus einer Perspektive, sondern weckt Verständnis für alle beteiligten Seiten. Es wird deutlich: schwarz und weiß gibt es nicht. Und trotz aller Probleme zwischen Zwergen und Elfen und im Elfenland selbst ist schnell klar, dass es sich lohnt, Brücken zu bauen und sich gemeinsam für etwas einzusetzen. Dann erkennt man, dass man so unterschiedlich doch nicht ist.

Das Buch liest sich von vorne bis hinten spannend, auch wenn es an einigen wenigen Stellen ein paar Längen hat. Frances G. Hill schafft es, ohne moralische Sieger auszukommen. Ihre Figuren haben Schwächen und Kanten. Und wachsen im entscheidenden Moment über sich hinaus. Ihre Ideen und die Welt, die sie entstehen lässt, reichen für mindestens zwei weitere Bücher.

FAZIT

"Sturm im Elfenland" ist ein Feuerwerk der Fantasie, das sich ein echter Fantasy-Fan nicht entgehen lassen sollte. Eine Geschichte, die dazu einlädt Brücken zu bauen und zusammenzuhalten, ohne dabei unglaubwürdig zu sein. Ein paar wenige langatmige Stellen hat das Buch. Die meiste Zeit fiebert man aber mit Ivaylo, Alana, Munir und Auberon mit und ist gespannt auf das großartige Ende – um sich dann schon mal auf einen zweiten Teil zu freuen.
Bleibt nur zu hoffen, dass es bald eine Fortsetzung gibt!

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