Spinnenfalle

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • cbj / cbt, 2010, Originalausgabe

Couch-Wertung:

9

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Julia Behrens
ein undurchdringliches Netz aus Lügen und Verrat

Buch-Rezension von Julia Behrens Sep 2010

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "ein undurchdringliches Netz aus Lügen und Verrat"

Alexandra Koopmann hat eigentlich ein schönes Leben. Mit ihren Eltern und ihren drei Geschwistern lebt sie in Bremen. In der Schule kommt sie gut mit und mit ihren beiden Freundinnen Martha und Laura schwärmt sie heimlich für Marlon, der einfach unglaublich gut aussieht! Alles könnte so perfekt sein, wenn da nicht Ljuba wäre. Ljuba ist das russische Au-pair-Mädchen der Familie Koopmann, das erst kürzlich aus Moskau angereist ist. Anfangs ist es auch noch toll, Ljuba da zu haben. Sie versteht sich gut mit Alexandras Zwillingsgeschwistern, und ihr älterer Bruder Daniel ist sogar ziemlich verknallt in sie. Die Eltern sind sowieso begeistert, wie hilfsbreit und freundlich Ljuba ist, und nehmen sie herzlich in der Familie auf. Nur Alexandra gegenüber verhält Ljuba sich merkwürdig. Alex ist sich sicher: Ljuba hat was gegen sie. Aber was? Schon bald häufen sich merkwürdige Zwischenfälle. Jemand geht heimlich in die Zimmer und sucht nach etwas. Im gemeinsamen Bad der Mädchen findet Alex Botschaften am Spiegel und Ljuba scheint alles daran zu setzen, einen Keil zwischen Alex und ihre Familie zu treiben. Selbst gegen ihre Freundinnen spielt sie sie aus. Ljuba ist gerissen und Alex ist verzweifelt: Ihre Familie glaubt ihr nicht, und was immer sie versucht, es gelingt ihr nicht, Ljubas Treiben zu beweisen. Und dann ist da immer noch die eine Frage: Warum?

Als Alex schwer stürzt, ist ihr klar: Das war Ljuba. Will sie sie nun etwa auch noch umbringen? Ein verzweifelter Wettkampf im Verborgenen beginnt zwischen den Mädchen und es ist völlig klar, dass keine der anderen etwas schenken wird.

So harmlos wie "Spinnenfalle" beginnt, so atemberaubend spannend wird es nach den ersten 20 Seiten. Mit geradezu erschreckender Sicherheit und Brillanz entwirft Nina Schindler ein Netz aus Intrigen und schubst die Protagonistin Alexandra in dessen Abgrund. Sehr feinsinnig zeichnet sie das Portrait einer eigentlich ganz normalen Familie, in der es unterschwellig brodelt, bis es zum großen Knall kommt, der – zugegeben – nicht ganz unerwartet aufgelöst wird.

Trotzdem: Das Lesen macht bis zur allerletzten Seite wahnsinnigen Spaß, weil es einem immer wieder Gänsehaut verschafft.  

FAZIT

"Spinnenfalle" ist ein rasantes, spannendes Buch über das geheime Intrigennetz, das ein Au-pair-Mädchen in einer Familie spannt und die sie damit fast auseinander sprengt. Die Bezeichnung Thriller verdient das Buch absolut zu Recht. Man kann es kaum mehr weglegen, so spannend ist es. Auch wenn das Ende nicht ganz überraschend kommt: Unbedingt lesen und sich Schauer über den Rücken treiben lassen!

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