Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Carlsen, 2010, Titel: 'The Short Second Life of Bree Tanner: an eclipse novella', Originalausgabe

Couch-Wertung:

5

Leser-Wertung

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Corinna Abbassi-Götte
nett, aber mehr auch nicht

Buch-Rezension von Corinna Abbassi-Götte Jun 2010

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "nett, aber mehr auch nicht"

"Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl" bietet ohne Zweifel Anlass zur Diskussion, wobei die Frage, ob dieses Extra-Buch zur Bis(s)-Saga wirklich nötig ist, wohl im Mittelpunkt steht.
Ob man als Fan von Bella und Edward sich über jedes Fitzelchen an weiteren Informationen freut oder die Person Bree Tanner als unwichtig ablehnt, darüber lässt sich ganz klar lang und ausführlich streiten.

Stephenie Meyer erzählt in "Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl" die Geschichte der 15jährigen Bree Tanner, die zu einem Vampir gemacht wurde, um mit einer kleinen Armee anderer neugeborener Vampire gegen die Cullens zu ziehen. Anführerin ist Victoria, die Partnerin von James, der in "Bis(s) zum Morgengrauen" Jagd auf Bella gemacht hat und von den Cullens am Ende getötet wurde.
Victorias Rachefeldzug ist Inhalt des dritten Bandes der Saga, Bree Tanner wird namentlich nicht erwähnt, ist aber jenes Vampirmädchen, das die Cullens retten wollten, das von den Volturi am Ende allerdings getötet wurde.
Somit weiß man zu Beginn des Buches bereits, wie es endet, was in gewisser Weise bereits ein Spannungskiller ist.
Geschildert wird Brees Geschichte aus der Ich-Perspektive, daher erhält der Leser viele interessante Informationen über das Vampirdasein. Vor allem der ständige Blutdurst ist sehr eingängig beschrieben, und deutlich wird wieder einmal, wie schnell und unglaublich stark Vampire sind. Gerade hier zeigt sich, wie außergewöhnlich eindringlich Stephenie Meyer erzählen kann.

Doch trotz dieser Informationen schleicht sich nach und nach ein wenig Langeweile ein, da nicht wirklich etwas passiert. Die Vampire warten und bekriegen sich währenddessen gegenseitig. Die junge Bree befindet sich mittendrin und versucht, sich aus den Kämpfen untereinander herauszuhalten. Gemeinsam mit dem älteren Vampir Diego kommt sie dahinter, dass nicht alles so ist, wie ihnen erzählt wurde.
Die Frage, ob sie absichtlich belogen oder die falschen Tatsachen aus Unwissenheit weitergegeben wurden, kann Bree bis kurz vor dem Ende nicht beantworten. Dinge, die sie beobachtet, versteht sie nicht – und kann sie auch nicht verstehen, denn ihr fehlt das Wissen, das der Leser dagegen längst hat.

Der Leser kennt die Volturi. Der Leser weiß, zu welchem Zweck die Vampire geschaffen wurden. Der Leser weiß, was der Armee neugeborener Vampire bevorsteht. Der Leser weiß, dass Vampire im Tageslicht nicht verbrennen. Der Leser, weiß, dass es Vampire mit besonderen Fähigkeiten gibt. Der Leser weiß, warum Bree neben dem Vampir Fred nicht wahrgenommen wird und so geschützt ist.
Und da der Leser auch weiß, wie kühl und berechnend Victoria ihre Ziele verfolgt, rechnet er auch nicht mehr mit Diegos Rückkehr, als dieser auszieht, um mit seinem Vorgesetzten über seine Entdeckungen zu sprechen, und nicht wieder auftaucht.

Hin und wieder wünscht man sich, dass Bree die Geschehnisse durchblickt und flieht, doch an ihrem gewaltsamen Ende ist eben nicht mehr zu rütteln.
Es wird erst wieder interessanter und spannender, als die Cullens ins Spiel kommen, der Angriff also beginnt. Obwohl Bree die Namen der Cullens nicht kennt, weiß man durch ihre Beobachtungen natürlich sofort, welcher Cullen gerade was tut. Edward liest ihre Gedanken, Carlisle versucht sie zu retten, Jasper bewacht sie. Und Bella ist die, deren Blut sie wie eine Süchtige reagieren lässt und das sie am liebsten sofort trinken würde.
Und dann wird Bree von den Volturi getötet, weil sie ihre Gesetze gebrochen hat.
Gesetze, von denen sie nichts gewusst hat, wohlgemerkt!
Damit ist das Buch zu Ende, und zurück bleibt man mit einem Gefühl der Gleichgültigkeit.
Bree ist tot. Ja und?

FAZIT

Trotzdem Stephenie Meyer eine wunderbare Erzählerin ist und Bree als Ich-Erzählerin berichten lässt, ist es schwierig, in diese Geschichte hineinzufallen. Einige zusätzliche Informationen, von denen keine wirklich unverzichtbar ist, und mäßige Spannung machen dieses Buch zu einem Extra, das nett zu lesen ist. Nett, aber mehr auch nicht!

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