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Corinna Abbassi-Götte
wenn die Erwachsenen verschwinden

Buch-Rezension von Corinna Abbassi-Götte Mai 2010

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "wenn die Erwachsenen verschwinden"

Ganz plötzlich verschwinden die Erwachsenen aus Perdido Beach. Sie verschwinden aus fahrenden Autos, von der Straße, die Lehrer sind im Bruchteil einer Sekunde fort, Eltern lösen sich in Luft auf. Zurück bleiben alle Kinder unter 15 Jahren. Recht schnell merken die Zurückgebliebenen, dass Perdido Beach und Umgebung von einer undurchdringlichen Wand umgeben ist, die niemand überwinden kann.
Sie müssen sich neu organisieren, doch Chaos bricht aus. Das Recht des Stärkeren scheint zu gelten, doch dann kommt Caine von der Coates Academy und schafft es mit einem wohl durchdachten Plan, die Führung an sich zu reißen. Doch Caine verfolgt keine guten Absichten, er hat etwas vor.
Einzig der sympathische Sam scheint in der Lage zu sein, ihm die Stirn zu bieten, doch Sam ist nicht daran interessiert, die Übriggebliebenen anzuführen.
Mit seinen Freunden macht er sich davon und findet schließlich erste Anhaltspunkte auf den Grund für die Katastrophe. Alles scheint im nahe gelegenen Atomkraftwerk seinen Anfang genommen zu haben. Zusätzlich zu allen bestehenden Problemen zeigt sich, dass viele Kinder plötzlich über die verschiedenartigsten Fähigkeiten verfügen, außerdem rückt Sams 15. Geburtstag immer näher. Ihm bleiben nur noch wenige Tage Zeit.

Eine Welt, in der die Erwachsenen plötzlich verschwinden, ist mittlerweile kein neues Thema mehr. Dass Kinder durch äußere Einflüsse Fähigkeiten erhalten, ist ebenfalls nicht neu. Die Mischung beider Themen ist natürlich seltener – und reizvoll.
Michael Grant konfrontiert uns im Trilogie-Auftakt "Gone – Verloren" mit einem kleinen, abgetrennten Teil unserer Welt, in der plötzlich ganz andere Gesetze gelten. Dass ohne die Erwachsenen zunächst Gewalt ausbricht und es schwierig ist, ein neues System zu finden, liest sich zwar etwas langatmig, aber auch spannend. Gut gefallen hat mir ebenfalls, wie die älteren sich um die jüngeren Kinder kümmern, dass zum Beispiel Babys versorgt und kleinere Kinder betreut werden müssen. Alltägliche Probleme werden also nicht totgeschwiegen, sie müssen gelöst werden. Hilfsbereitschaft und Mitgefühl werden wichtiger als je zuvor.
Mit der Hauptperson Sam freundet man sich sofort an, und so ganz nachvollziehen kann man zunächst nicht, dass er sich einfach abwendet, weil er nicht im Rampenlicht stehen will.
Doch Sam hat seine Gründe. Nach und nach kommen ein paar der Geheimnisse ans Licht, und nach und nach wird deutlich, dass Caine von der Coates Academy wirklich abgrundtief böse und gefährlich ist. Und er will einen persönlichen Krieg mit Sam ausfechten.
Sam und seine Freunde sind in Gefahr, doch irgendwann wird deutlich, dass es neben Caine und dem nahenden 15. Geburtstag noch etwas gibt, das noch viel gefährlicher ist.
Das hohe Maß an Brutalität ist schon ein wenig abschreckend, wirkt jedoch realistisch. Ein wenig irritierend ist sicherlich auch, dass immer wieder neue Personen eingeführt werden und man sich fragt, wie diese in die Geschichte passen.
Was den Leser letztendlich durch das Buch treibt, sind die Fragen, die mit der Barriere zusammenhängen. Wie und warum ist die Barriere entstanden? Was ist hinter der Barriere? Was ist mit den Erwachsenen geschehen? Was sehen die Jugendlichen, die 15 Jahre alt werden, kurz vor ihrem Verschwinden? Wohin gelangen sie?
Einige Anhaltspunkte sind bereits gestreut worden, doch so richtig durchblicken kann man das große Ganze noch nicht.
Man darf also gespannt sein, wie sich das von Fähigkeiten und Gewalt geprägte Leben weiterentwickelt.

FAZIT

"Gone – Verloren" zeigt auf etwas langatmige aber dennoch interessante Weise, was geschieht, wenn die Erwachsenen komplett verschwinden: Regeln fallen und das Recht des Stärkeren gilt. Zusätzlich würzt Michael Grant seine Geschichte, indem er einem Teil der verlorenen Kinder Fähigkeiten verleiht und zusätzlich eine schier übermenschliche Bedrohung einführt.

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