In drei Tagen bist du wieder tot

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • PAN , 2009, Titel: 'Three Days To Dead', Originalausgabe

Couch-Wertung:

6

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Corinna Abbassi-Götte
nichts für schwache Nerven

Buch-Rezension von Corinna Abbassi-Götte Apr 2010

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "nichts für schwache Nerven"

Evangeline Stone ist eine Dreg-Jägerin. Sie jagt Kobolde, Vampire und andere Geschöpfe des Zwielichts, die eine Gefahr für Menschen darstellen.
Dass die Menschen nichts von den Dregs wissen, versteht sich natürlich von selbst.
Evangeline führt also ein Leben am Rande der Gesellschaft. Gefahr, die Jagd und Gewalt beherrschen ihren Alltag, die kleine Gruppe, in der sie jagt, ist ihre Familie. Soweit zu den wenig erfreulichen Rahmenbedingungen.
Das erste Kapitel beginnt 71:59 Stunden vor Evangelines Tod, genauer gesagt, vor ihrem zweiten Tod. Sie erwacht in einem fremden Körper in der Pathologie und kann sich weder an ihren ersten Tod noch an die Tage vor diesem erinnern. Doch sie muss sich nicht nur mit Erinnerungslücken herumschlagen, sie muss sich erstmal mit ihrem neuen, nicht wirklich durchtrainierten dafür aber umso weiblicheren Körper anfreunden.
Von Wyatt, dem Anführer ihrer Gruppe, erfährt sie schließlich die erschreckende Wahrheit: Ihr bleiben nur drei Tage Zeit, dann ist sie wieder tot. Und in diesen drei Tagen muss sie nicht nur herausfinden, wie und warum sie gestorben ist bzw. ermordet wurde.
Sie und Wyatt stoßen auf eine groß angelegte Verschwörung.

Bereits nach wenigen Sätzen ist klar, dass die Welt, in der diese außergewöhnliche Story spielt, nicht gerade gemütlich ist. Durch die Großstadtstraßen bewegen sich meist versteckt allerlei Kreaturen, wovon man den meisten als normaler Mensch lieber nicht begegnen will – weder bei Tag und noch viel weniger bei Nacht.
Es gibt zwar die Dreg-Jäger, doch da Evangeline selbst von diesen als angebliche Verräterin gejagt wird, bringt man ihnen als Beschützer der Menschen nicht gerade viel Vertrauen entgegen. Wenn man es genau nimmt, gibt es in dieser Geschichte überhaupt keine durch und durch guten Kreaturen, irgendwie sind sie alle gefährlich und gemein – oder werden es.
Zugegeben, dies gibt der Handlung die richtige Dosis von kalter Gefahr, die verstärkt vom immer größer werdenden Zeitdruck bis zum Ende bestehen bleibt.
Evangelines Suche nach Antworten gestaltet sich nicht nur spannend, sie wird auch mit jedem Detail, das sie herausfindet, erschreckender.
So richtig Zeit zum Aufatmen hat man dabei nicht, denn man rechnet so gut wie jede Sekunde mit einem Koboldangriff oder einer Vampirattacke. Selbst angeblich Verbündeten vertraut man nicht. Es geht kühl und recht brutal zu. Was Evangeline schließlich über die Umstände ihres Todes herausfindet, ist nichts für zarte Gemüter. Vergewaltigung und Folter der übelsten Sorte – man ist entsetzt. Auch ihr Hang zur Brutalität, meist entstanden aus Rachegefühlen, muss an dieser Stelle dringend erwähnt werden. Nach dem, was ihr widerfahren ist, hat sie schon irgendwie das Recht dazu, persönliche Rachegefühle auszuleben und gleichzeitig zu verhindern, dass ein Großangriff auf die Menschheit stattfindet, doch wenn man sanfte, liebevolle Geschichten vorzieht, sollte man lieber die Finger von diesem Buch lassen.
Einzig die Liebesgeschichte zwischen Evangeline und Wyatt, die ohne Romantik und Kitsch auskommt, bringt einige entspannende Momente und ein wenig Gefühl.
Leider bleibt da immer noch das Problem, dass Evangeline nur 72 Stunden bleiben, bis sie wieder tot ist.

FAZIT

Trotz aller Brutalität und Kälte ist es erfrischend, eine Story um Kobolde, Vampire und andere Kreaturen zu lesen, in denen die Romantik nicht an erster Stelle steht. Evangeline ist eine außergewöhnliche Heldin, eine Kämpferin, mit der man sich zwar nur langsam anfreundet, die man aber durchaus zu schätzen lernt.

In drei Tagen bist du wieder tot

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