Goldstrike

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Kosmos, 2009, Titel: 'Goldstrike', Originalausgabe

Couch-Wertung:

8

Leser-Wertung

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Corinna Abbassi-Götte
Kann ein Supercomputer selbstständig handeln?

Buch-Rezension von Corinna Abbassi-Götte Feb 2010

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "Kann ein Supercomputer selbstständig handeln?"

Carl Hobbes ist auf der Flucht. CIA und al-Quaida sind hinter dem gerade einmal 17jährigen Meisterhacker her, seitdem er das angeblich nicht zu knackende Sicherheitssystem des größten amerikanischen Goldbarrenlagers geknackt hat und seitdem ihm die Flucht aus dem Gefangenenlager Camp Twilight gelungen ist.
Zusammen mit seiner Freundin Beth, einer Goldbarrendiebin, befindet er sich inzwischen in England, und wichtiger als alles andere ist ihm nach den furchtbaren Ereignissen aus "Inside the Cage", unerkannt ein möglichst normales Leben zu führen.
Doch wie taucht man als Meisterhacker unter? - Man geht dorthin, wo niemand es vermuten würde!

Carl findet eine Anstellung bei Sphinx Cargo, einer Firma, die mithilfe eines hoch entwickelten Supercomputers Kunstschätze und Wertgegenstände aus aller Welt verwahrt. Dieser Supercomputer wird Cleopatra genannt und scheint ein eigenes Gehirn, eine eigene Persönlichkeit zu besitzen. Cleopatras Tätigkeitsbereich bezieht sich nicht nur auf die Räumlichkeiten von Sphinx Cargo, sondern erstreckt sich auf die ganze Welt. Wo auch immer Informationen über ein zu sicherndes Objekt auftauchen, Cleopatra sichert sie und reagiert entsprechend.  
Carls Plan ist einfach: Wenn er sich und seine Freundin Beth ebenfalls in den Stand eines Wertgegenstands erhebt, wird Cleopatra sie beide beschützen.
Doch natürlich läuft alles anders als geplant, denn gefährliche Gegner sind beiden auf der Spur.

Ohne zu wissen, dass es sich bei "Goldstrike" um eine Fortsetzung handelt, habe ich mit diesem Buch begonnen und war gleich hin und weg.  
Matt Whyman beginnt nicht direkt mit Carls Geschichte, sondern erzählt zunächst von diversen Personen, die ihm auf der Spur sind. Als sich der Fokus endlich auf Carl richtet, ist es überraschend, wie normal er agiert. Durch die Ich-Perspektive fällt es zusätzlich leicht, in sein momentanes Leben einzutauchen, und nur durch seinen offenen Blick, seine kalkulierte Vorgehensweise und seine unübersehbare Intelligenz wird deutlich, dass er bisher nicht gerade das Leben eines durchschnittlichen Teenagers geführt hat.
Er ist 17 Jahre alt, erscheint jedoch schon viel älter – eine Folge der Erfahrungen, die er gemacht hat, und natürlich logisch, wenn man bedenkt, dass er und seine Freundin Beth untergetaucht sind und nicht auffallen dürfen.
Euphorische Freude verspürt Carl nur beim Anblick des Supercomputers Cleopatra, womit deutlich wird, wofür sein Herz wirklich schlägt. Alles entwickelt sich nach Plan, bis er und Beth gefunden werden.
Als Carls Feinde versuchen, in Sphinx Cargo einzudringen, erfährt nun auch der Leser, wie effektiv und lebensbedrohlich Cleopatra agieren kann.
Hochspannung auf jeder Seite, und merkwürdigerweise wirkt Cleopatra irgendwann nicht mehr wie eine reine Maschine. Sie bekommt vielmehr den Status einer denkenden Person, die nicht mehr zu kontrollieren ist und über tödliche Waffen verfügt. Wenn man jetzt an "Terminator" denkt, ist dies sicher nicht verkehrt.

Matt Whyman bietet eine Story, die nicht nur hochspannend ist, sondern die vor allem durch seine eigentlich sehr sozial handelnde und liebenswerte Hauptperson Carl lebt. Eigentlich kaum vorstellbar, dass Carl seine Fähigkeiten zuvor für Illegales eingesetzt hat. Die Frage, ob es sich um einen Jungenstreich gehandelt hat, kann sicher nur der erste Band "Inside the Cage" beantworten. "Goldstrike" macht dagegen deutlich, dass Carl ein friedliches Leben mehr als verdient hat. Die Mischung aus Cleopatras Vorgehensweise und menschlichen Entscheidungen bleibt unvorhersehbar, und so fragt man sich bis zur letzten Seite, ob Carl sein Ziel wohl erreichen wird und der Gefahr entkommen kann.
Schön ist, dass es hier nicht um Recht und Unrecht geht. Es geht darum, Carl dabei zu begleiten, aus dem ganzen Chaos heil rauszukommen.

FAZIT

Carl Hobbes ist ein durchweg sympathischer junger Mann, dem man sofort wünscht, dass er sein Ziel erreicht: Sich und seine Freundin Beth in Sicherheit zu bringen! Seine Vorgehensweise ist dabei hochinteressant – natürlich auch für Nicht-Computerkenner, und der extreme Nervenkitzel wird vor allem durch die schnell näherkommenden Gegner entfacht. Der Showdown kann sich wirklich sehen lassen und wird der aufgebauten Spannung mehr als gerecht. Matt Whyman sollte man sich als Thriller-Fan merken!

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