Evermore (1) - Die Unsterblichen

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Page & Turner, 2009, Titel: 'The Immortals (1) - Evermore', Originalausgabe

Couch-Wertung:

6

Leser-Wertung

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Corinna Abbassi-Götte
was Tulpen bedeuten

Buch-Rezension von Corinna Abbassi-Götte Jan 2010

Das meint Jugendbuch-Couch.de: "was Tulpen bedeuten"

Ever hat bei einem Unfall nicht nur ihre Familie verloren, sie selbst überlebt nur schwer verletzt und kann seitdem die Gedanken ihrer Mitmenschen hören sowie ihre Auren sehen.
Mit dieser Fähigkeit und dem Verlust ihrer Familie überfordert, schottet sie sich ab.
Vor dem Unfall war sie beliebt und hatte viele Freunde.
Nach dem Unfall und dem Umzug zu ihrer Tante gehört sie zu den Außenseitern.
Als eines Tages der rätselhafte Damen Auguste an Evers Schule auftaucht, ändert sich alles. Er bringt den Lärm um sie herum zum Verstummen. Als Ever schließlich hinter sein Geheimnis kommt, muss sie sich für oder gegen ihn entscheiden. Doch die richtige Entscheidung ist nicht immer offensichtlich und mitunter schwer zu akzeptieren …

Die Mischung aus nicht übertriebener Jugendsprache und lockerer Erzählweise macht es leicht, in Evers Geschichte einzutauchen. Ihr Leben nach dem Autounfall, bei dem sie ihre ganze Familie verloren hat, ist zu Herzen gehend beschrieben. Ever tut einem sofort leid, und ihre Gaben üben keinerlei Faszination aus, sie sind eine Bürde und als solche glaubhaft dargestellt. Die Welt ist plötzlich unerträglich laut und bunt geworden, und sie übersteht die Tage nur mit brüllender Musik aus ihrem iPod, einem schlabbrigen Kapuzenpullover, in dem sie sich verkriecht, und der Vermeidung von Körperkontakt.
Ihr normales Leben ist unwiderruflich vorbei, und dass sie sich nach Normalität sehnt, ist verständlich. Sie gehört nun zu den Freaks, genau wie ihre beiden einzigen Freunde Haven und Miles.

Bedauerlich ist, dass Haven durch ihre dumme und egoistische Verhaltensweise die Bezeichnung Freundin eigentlich gar nicht verdient. Miles dagegen bleibt leider zu oberflächlich, so dass ich nicht einmal sagen kann, ob ich ihn mag oder nicht.
Gut ist daher, dass es Evers Schwester Riley gibt. Sie ist zwar bei dem Unfall gestorben, doch als Geist leistet sie Ever immer noch regelmäßig Gesellschaft, sorgt für ein wenig Schwung, aber auch für schmerzhafte Momente. Sie nervt zwar manchmal, doch dieses Privileg sei ihr als präpubertäre, kleine Schwester gegönnt. Natürlich stellt sich die Frage, warum sie als Geist zurückgekehrt ist und wie es für sie weitergeht.

Mit Schulneuzugang Damen Auguste ändert sich alles. Durch sein phänomenales Aussehen wird er umgehend von allen angeschwärmt, doch mehr Informationen erhält man nicht über ihn.
Evers Interesse erwacht erst, als sie merkt, dass er durch nur eine winzige Berührung den paranormalen Lärm um sie herum zum Verstummen bringt. Eigentlich ist dies ein Zeichen dafür, dass er tot ist, doch höchst lebendig beginnt er, um sie zu werben. In seiner Nähe kann sich Ever wenigstens zeitweise wie ein ganz normaler Teenager fühlen. Sie unternehmen recht ungewöhnliche Dinge, Damen zaubert immer wieder Tulpen scheinbar aus der Luft für sie herbei, kann alles und weiß alles, doch all dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass man ihn nicht wirklich kennenlernt. Einzig die Frage, ob er wirklich gut oder doch böse ist, macht ihn ein wenig interessanter.
Durch sein undurchschaubares, wankelmütiges Verhalten wird Ever in ein für den Leser schwer erträgliches Gefühlschaos gestürzt. Sie schafft es leider nicht, ihn zur Rede zur stellen. Lieber zieht sie sich zurück, was nicht gerade selbstbewusst wirkt und irgendwann nicht mehr so recht zu ihrer anfänglichen Art passt.  
Als sich schließlich herausstellt, dass Damen ein Unsterblicher ist, ist dies schon allein wegen des Buchtitels keine große Überraschung.
Selbstverständlich gibt es auch in dieser Geschichte das Böse: die atemberaubend schöne Drina, die hinter Damen her ist, sich ausgerechnet mit Haven "anfreundet" und dabei ihr ganz eigenes Spiel treibt.
Als schließlich sämtliche Rätsel gelöst werden, geschieht dies auf eine Weise, in der Damen und Ever die reale Welt leider komplett hinter sich lassen. Mir persönlich war das im Vergleich zur bis dahin doch eher realistischen High School-Kulisse zu abgedreht.
Und auch von Damen habe ich mir letztlich mehr versprochen.

FAZIT

Alyson Noel beweist schnell, dass sie eine wunderbare Erzählerin ist. Ehe man sich’s versieht befindet man sich mitten in Evers Leben und dürstet nach mehr. Mit Damens Auftreten ändert sich dies jedoch, denn beide legen Verhaltensweisen an den Tag, die mehr und mehr nerven. Hinzu kommt, dass die Geschichte immer mehr in Klischees abdriftet. Schade, denn sie hat vielversprechend und faszinierend begonnen.

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