Lea und das Labyrinth der Zeit

Erschienen: Dezember 2020

Bibliographische Angaben

Hardcover, 320 Seiten

ISBN: 9783414825902

Couch-Wertung:

7

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Alexandra Fichtler-Laube
Sommerferien auf dem Bauernhof

Buch-Rezension von Alexandra Fichtler-Laube Jan 2021

Endlich Sommerferien! Lea wollte eigentlich mit ihren Freundinnen zur Eröffnung eines Jugendclubs, muss sich jetzt aber mit einem Bauernhaus in der Pampa begnügen. Wie jedes Jahr schickt ihre Mutter sie zu Tante und Onkel, damit Lea weg kommt von Stadt, Internet und sonstigen Versuchungen.

Aber dieses Jahr ist alles anders im Dorf: Es soll wieder Wölfe geben und diese sogar Schafe reißen! Ihr Onkel und die übrigen Dorfbewohner wollen sie töten, aber Lea setzt sich für sie ein und versucht, mehr über die Tiere rauszufinden. Irgendwas kommt ihr schnell komisch vor, und dann ist da noch dieser Junge im Lendenschurz....

Ein unheimlicher Wald

Lea ist ein sehr aufgewecktes und starrköpfiges Mädchen. Weil sonst nicht viel im Dorf passiert und sie sich vornimmt, die Wolfsjäger eines Besseren zu belehren, unternimmt sie Exkursionen in den angrenzenden Wald. Sie entdeckt, dass die Zeit im Wald eine andere ist als außerhalb. Außerdem findet sie eine Hütte, die dem geheimnisvollen Jungen gehören könnte und steht plötzlich vor zwei ziemlich gefährlich knurrenden Wölfen. Der plötzlich auftauchende Junge kann die Wölfe verscheuchen und von nun an gibt es für ihn kein Entrinnen mehr vor Leas konstanten Fragen.

Wenigstens ein Junge aus dem Dorf verhält sich nicht ablehnend ihr gegenüber: Lennard wittert seine Chance, Lea mit seinem Wissen über die Geschichte des Dorfes zu beeindrucken. Vor vielen hundert Jahren wurden die heimischen Wolfsrudel in die Enge getrieben und im Mühlenteich ertränkt. Kommen sie nun zurück, um die Dorfbewohner dafür zu bestrafen? Als Lea eine Tür im Wald öffnet, lässt sie etwas sehr Dunkles heraus. Damit beginnt ein Zeitreiseabenteuer, um nichts weniger als die Welt zu retten.

Unheimlich viele Fragen

Das Buch fängt sehr vielversprechend an. Lea ist modern und kann nicht viel mit dem Landleben anfangen. Sie setzt sich für die Wölfe ein, die ja seit einiger Zeit auch im wahren Leben Diskussionen auslösen und somit dem Buch einen wunderbar aktuellen Bezug geben.

Zwei Drittel des Buches sind sehr spannend, auch teilweise gruselig und die vielen ungelösten Fragen erzeugen einen gewissen Sog immer weiter zu lesen. Lea jedoch wird immer komischer und oberflächlicher und durch ihr mangelndes Einfühlungsvermögen und ihre Ungeduld erhält sie nie zufriedenstellende Antworten auf all ihre Fragen. Das lässt auch den Leser voller Unruhe und äußerst unbefriedigt zurück, da es keinerlei weitere Informationen oder Erklärungen gibt.

Das Zeitreiseabenteuer beginnt leider recht spät im Buch und ist teilweise witzig, aber nicht halb so spannend wie erhofft.

Fazit

Lea und das Labyrinth der Zeit beginnt spannend und beschäftigt sich mit einer sehr aktuellen Thematik. Die Frage, wie man die Rückkehr der Wölfe mit den Interessen der Bauer vereinbaren kann, wird hier angerissen. Leider lässt das Buch viel zu viele Fragen offen, deren Antworten sehr interessant hätten sein können. Die Zeitreisethematik kommt zu kurz und die Charaktere sind leider zu oberflächlich gezeichnet, um langfristig packend zu sein.

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