Dreams of Yesterday

Erschienen: Juli 2020

Bibliographische Angaben

aus dem Englischen von Maike Hallmann; Broschur, 288 Seiten

ISBN: 9783736311299

Couch-Wertung:

7

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Sabine Bongenberg
Viel Sex, wenig Träume

Buch-Rezension von Sabine Bongenberg Aug 2020

Als die 16jährige Evelyn – Freunde und Leser nennen sie Ev – den zwei Jahre älteren Dylan kennenlernt, ist dieser gerade auf der Fluch vor einer Jugendgang, die ihn – mit recht viel „Nachdruck“ – als neues Mitglied „werben“ will. Evelyn und Dylan wohnen nämlich in einem sozialen Brennpunkt des an und für sich sehr beschaulichen Dublins und da sind solche Aktionen nicht unüblich. So bedrohlich diese Szene auch sein mag, so schafft sie es doch, dass sich die Wege der beiden kreuzen und nicht nur das - dass sie sich alsbald ineinander verlieben. Ev ahnt aber schon bald, dass ihre Liebesbeziehung möglicherweise nicht für immer ist: Sie ist mit den kleinen Dingen des Lebens zufrieden – mit dem Gemeinschaftsgarten auf dem Hochhausdach, mit den gefälschten Markenartikeln, mit dem Fernsehabend mit Freunden – wogegen Dylan nach den Sternen greifen will. Sein Traum ist es, nach New York zu gehen und reich und berühmt zu werden. Fraglich bleibt, wie diese beiden Lebensentwürfe unter einen Hut zu bringen sind.

Die irische Autorin L H Cosway (deren vollständiger Name sich trotz intensiver Google-Suche nicht ermitteln ließ) erzählt in ihrem ersten Band aus dem „Cracks Duet“ über die Liebesgeschichte von Ev und Dylan, die beide in St. Mary Villas aufwachsen und hier ihre erste Liebe erleben. Unglücklicherweise erfährt der Leser im Buch nicht sonderlich viel über diesen Stadtteil. Cosway beklagt eine hohe Kriminalitätsdichte, spricht von einer Betonwüste und prangert an, dass den Mädchen aus den Villas eine sehr frühe sexuelle Aktivität unterstellt wird – aber mehr ist über das Leben in den „Villas“ nicht zu erfahren. Also gibt es keine Probleme mit schlechten Häusern, Schimmel in den Wohnungen, weggeworfenen Spritzen in Treppenhäusern, überlasteten Schulen  und ähnlichem? Mein Eindruck war, dass Cosway ihre beiden Helden zwar vordergründig in einem Problembereich ansiedelte, aber möglicherweise nicht so recht zu wissen schien, welche Probleme hier an der Tagesordnung sind.

Abgesehen von diesem vorgeblich problematischen Umfeld entwickelt sich die Liebesgeschichte von Ev und Dylan geradlinig und unspektakulär, sieht man davon ab, dass die beiden relativ schnell viel Sex haben, der auch ausführlich geschildert wird. Kurz angesprochen wird immerhin die Verhütungsfrage und wie ungeschützter Sex nachträglich „bereinigt“ werden kann, dennoch scheint es offenbar in Cosways Welt offensichtlich absolut unmöglich zu sein, dass einer der beiden Partner über seine sexuellen Erfahrungen nicht so ganz ehrlich sein könnte. Kondome schützen nicht nur möglicherweise vor einer ungewollten Empfängnis, sondern können auch sonst so einiges verhindern. Aber das nur am Rande.

Vermisst habe ich im Roman aber die im Titel und insbesondere im Klappentext angesprochenen „Träume“. Kurioserweise schien die Heldin überhaupt keine zu haben und auch Dylan äußert sich nur sehr unkonkret darüber, „reich und berühmt“ werden zu wollen. Immerhin – da der zweite Band mit „Promises of Tomorrow“ ja bereits für Ende September 2020 angekündigt ist, lassen sich erste Andeutungen von Dylans Werdegang bereits erahnen. So erfährt der Leser, dass unser Held bereits seit längerem sein Taschengeld in einem noblen Parfumladen aufmöbelt und im Hinblick auf Düfte und Parfums über ein besonders „feines Näschen“ verfügt. Ein Talent was grundsätzlich schon in eine bestimmte Richtung weisen könnte. Dennoch kann ich Frau Cosway die Geschichte nicht abkaufen, dass ein Teenager aus ein paar Blümchen eines Hochhaus-Blumenbeets sein erstes eigenes Parfum kreieren kann und ehrlich gesagt, frage ich mich auch, ob ein tatsächlich so edler Laden einen jungen Mann aus einen sozialen Brennpunkt als Verkäufer beschäftigen würde.

Fazit:

„Dreams of Yesterday“ ist einer der vielen romantischen Liebesgeschichten, die sich von anderen nicht wesentlich abhebt. L.H. Cosway versteht ihr Geschäft im stringenten Aufbau, weiß was die Leserinnen erwarten und was zu einer Liebesgeschichte – selbstverständlich mit dem schwulen besten Freund – gehört. Wer aber die beworbene große poetische Liebesgeschichte erwartet, der wird sie – zumindest in diesem Buch – schwerlich finden.

Dreams of Yesterday

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Letzte Kommentare:
01.08.2020 09:13:47
Booklover

Ich schlage das Buch zu und weiß nicht, was ich denken soll. Einerseits bin ich enttäuscht, dass das alles war. Klar kommt noch ein zweiter Band, aber ich bin total erschrocken, als ich gemerkt habe, dass nach der letzten Seite nichts mehr kommt. Irgendwas fehlt. Ich blicke auf das schöne Cover und denke an den tragischen Unfall, von dem ich gerade gelesen habe. Irgenwie bin ich emotional nicht ganz so mitgekommen, weil am Ende so schnell so viel passiert ist. Andererseits bin ich auch glücklich, so tolle Charaktere kennengelernt zu haben und eine schöne Liebesgeschichte gelesen zu haben.

Aber fangen wir mal von vorne an. Was halte ich von diesem Buch?

Das Cover gefällt mir richtig gut. Die Farben harmonieren wunderbar und die Blumen und Formen passen perfekt dazu. Es ist eine schöne Abwechslung zu den vielen (natürlich auch schönen) Covern mit (buntem) Titel auf buntem Hintergrund.

Der Erzählstil ist ein dicker Pluspunkt. Man fliegt nur so durch die Seiten. Vor allem die vielen lustigen oder auch philosophischen Dialoge lockern die Geschichte auf und verleihen ihr ein ganz besonderes Feeling.

Auch die Charaktere sind beeindruckend gut ausgearbeitet: jeder einzelne ist anders und hat seine ganz besonderen Besonderheiten. Immer wieder lernt man neue Facetten an den Figuren kennen, die (wie Dylans Liebe zu Düften und seiner Begabung, feinste Gerüche zu erkennen) kreativ und ungewöhnlich sind, aber trotzdem perfekt zu den Charakteren passen. Außerdem versteht sich die Autorin darauf, beim Leser Sympathien für oder Abneigungen gegen die unterschiedlichen Charaktere auszulösen und ihn dann zu überraschen, wenn man plötzlich doch mitfühlen muss mit einem Charakter, den man anfangs verachtet hat. Und das Beste: die Chemie zwischen den Figuren. Bei Dylan und Evelyn ist das zwar nicht hundertprozentig bei mir angekommen, aber die Gruppendynamik zwischen den beiden und ihren Freunden Sam, Amy und Conor und auch Yvonne, Evelyns Tante, war mein absolutes Highlight. Die Szenen, in denen die Clique zusammen ist, sind die, die das Buch zu dem machen, was es ist: eine Geschichte, die eigentlich traurig sein sollte, aber dann doch lustig und schön sein kann - weil die Freunde zusammen Spaß haben und das Leben genießen können, obwohl das Leben in dem ärmlichen Gebiet St Mary’s Villas es ihnen nicht leicht macht. Auch Evelyns Familienzusammenhalt war schön: Trotz der Tatsache, dass ihre Mutter jung schwanger wurde und sich nicht um ihre Tochter kümmert, hat Ev ihre liebevolle Tante Yvonne und ihre Großmutter.

Eher enttäuscht hat mich die Ausarbeitung der Handlung. Viele Geschehnisse wurden sehr schnell abgehandelt und stattdessen der Fokus auf andere Dinge gelegt, wodurch bei mir oft zu wenig Gefühl entstanden ist und ich emotional irgendwie nicht mitgekommen bin. Beispielsweise bei Evelyns und Dylans Beziehung beschreibt die Autorin zwar viele Flirts, Zärtlichkeiten und die Verliebtheit der beiden, die sehr schnell in Liebe und gemeinsame Lebensplanung umschlägt – aber kein wirkliches Kennenlernen der beiden auf einer persönlichen Ebene. Während ich also noch dabei war, das Verlieben süß zu finden, waren die beiden schon ‚deep in love‘ und das konnte ich dann, weil ich weder Ev noch Dylan gut genug kennengelernt hatte, nicht so ganz nachvollziehen. Dadurch, dass ich die Beziehung der beiden als nicht besonders tief empfunden habe, waren auch die tragischen Momente und Probleme viel weniger mitreißend und traurig. Auch der im Klappentext so groß angekündigte schreckliche Unfall war zwar wirklich schrecklich, aber auch hier sind Evelyns Emotionen nicht so ganz bei mir angekommen, weil der Unfall und seine Nachwirkungen sehr schnell abgehandelt wurden. Das fand ich schade, denn hier hätte die Handlung echt viel Potential für einer emotional mitreißende Geschichte gehabt.

Was ich wieder echt gut fand, war, wie die Autorin die düstere, trostlose Atmosphäre der Villas beschrieb sowie die Auswirkungen der Armut auf die Protagonisten. Armut ist ein Thema, über das man (glaube ich) eher selten in Young/New Adult-Büchern liest, obwohl es doch ein Problem ist, das viele Leute betrifft und dessen man sich bewusst sein sollte, weil man nur so etwas daran ändern kann. Daher fand ich es sehr gut, dass es in diesem Roman thematisiert wurde.
Tatsächlich geht die Autorin aber hier und auch bei Themen wie Depression, Mobbing oder Homophobie, die im Buch vorkommen, gar nicht so sehr in die Tiefe, wie ich anfangs erwartet hatte. Das fand ich schade, da diese Themen Potential zur Ausarbeitung geboten hätten und der Geschichte so mehr Tiefgang, Tragik und Gefühl verliehen hätten.

Mein Fazit:
Weniger gefallen hat mir, dass die Geschichte stellenweise emotional nicht bei mir angekommen ist und die Autorin das Potential, dass der Hintergrund der Charaktere an tiefgründigen Themen (Armut, Depression, Homophobie etc.) geboten hätte, nicht voll ausgeschöpft hat und oft eher oberflächlich blieb.
Trotzdem bin ich begeistert von der Ausarbeitung der Charaktere, mit der L.H. Cosway echt überzeugt hat. So lebensecht und facettenreich und liebens- oder auch hassenswert sind die Charaktere nicht in vielen Büchern. Auch der Schreibstil und die lustigen und philosophischen Dialoge garantieren Spaß am Lesen der Geschichte. Für zwischendurch ist die Geschichte also lesenswert und unterhaltsam, zu viel Tiefgang sollte man allerdings nicht erwarten.

28.07.2020 11:54:59
kikiii04

„Nur Beton und Staub und Lärm und Träume so groß, dass wir vielleicht eines Tages bei dem Versuch, sie in uns zu begraben, entzweibrechen werden.“

Dublin, 2006, ein Betonklotz voller vergammelten Wohnungen und zwei Jugendliche. Evelyn, genannt Ev, und Dylan. Während Ev sich mit ihrem unspektakulären Leben in den ärmlichen Gegenden Dublins gewöhnt hat und trotzdem stets das Schöne und Positive fokussiert, hat Dylan das alles satt. So schnell wie möglich, bald ist er mit der Schule fertig, will er weg. Ev dagegen möchte ihre Grandma auf keinen Fall im Stich lassen.
Ungeachtet dieser völlig verschieden Zukunftspläne entwickeln Dylan und Ev intensive Gefühle füreinander. Doch es sind die falschen Umstände, die falsche Zeit, der falsche Ort für diese leidenschaftliche, junge Liebe. Und so steht immer die Frage zwischen den beiden, ob eine gemeinsame Zukunft überhaupt möglich ist. Und viel zu schnell wird sie brisant. Dylan kann nicht länger bleiben. Wie wird Evelyn sich entscheiden ?

„Ich hätte nie im Leben geglaubt, dass er dieses alberne, gefühlsduselige Organ noch mehr für sich einnehmen könnte, aber das war ein Irrtum gewesen.“

Es ist sehr schwer, dieses Buch zu beschreiben und zu bewerten. Das Hauptproblem ist wohl, dass es kaum Handlung beinhaltet. Vielmehr setzt es auf den poetischen Schreibstil, die tiefgründigen Gespräche und bildlichen Beschreibungen.
Dabei bleibt das Buch immer sehr kurzweilig zu lesen. Man hat es sehr schnell durch. Was wohl aber auch an der geringen Seitenzahl liegt. Und dran, dass man weiterlesen will, weil man noch große Erwartungen hat. Aber dann ließt man und liest, und es passiert nicht viel, die Geschichte geht kaum voran, obwohl Zeit vergeht. Das kann enttäuschen. Die Betonung liegt auf kann. Ich würde sagen, ob dieser Roman einem gefällt oder nicht, hängt in erster Linie von den eigenen Vorlieben und Erwartungen an die Geschichte ab. Soll heißen, wer es liest, um eine tolle Story erzählt zu bekommen, wird enttäuscht sein. Wer dagegen liest, um wirklich zu lesen, um sich im Schreibstil zu verlieren und einfach mal etwas abschalten und genießen will, ja, derjenige könnte wirklich viel Freude am Buch haben.
Überzeugen kann der Roman zusätzlich durch die Charaktere. Nun gut, für mich nicht unbedingt mit der Protagonistin. Für mich war Ev nämlich des Öfteren einfach zu naiv. Dafür habe ich den männlichen Protagonist und die zahlreichen Nebenfiguren geliebt. Besonders die Nebenfiguren sorgen dafür, dass doch noch irgendwas passiert, oder bringen einfach noch mehr Gefühl und Humor in die Story ein.
An sich fand ich aber Dylan und Evs Beziehung, die ja im Mittelpunkt stand, etwas zu lahm. Zu oberflächlich beschrieben. Nicht so, dass man als Leser voll mitfiebert. Das ist sehr schade, denn wenn schon kaum Handlung, dann müsste wenigsten das Material, das vorhanden ist überzeugen. Finde ich zumindest.
Noch ein Punkt hat mich gestört. Ohne jetzt zu spoilern, würde ich ihn mal so beschreiben: Die Protagonisten verhalten sich und denken sehr naiv. In vielen Dingen ist das Buch daher nicht unbedingt vorbildlich und hat „falsche“ Aussagen. Normalerweise erwartet man dann aber, dass Charaktere sich im Laufe der Story entwickeln, diese Aussagen berichtigen. Nicht so hier. Gerade als sich endlich eine Veränderung anbahnt, bricht die Geschichte ab. Ja, genau, es ist eine Dilogie. Und ich weiß natürlich auch, dass es einen gewissen Cliffhänger braucht. Aber so, wie das alles gestaltet ist, bleibt dieser erste Teil einfach unspektakulär. Hat keine wirkliche Aussage.

Fazit:
„Dreams of Yesterday“ bekommt von mir keine klare Leseempfehlung. Ich würde jetzt zu niemandem direkt sagen: Dieses Buch ist der Hammer, das musst du lesen. Weil ich nichts gefunden habe, das es zu einem „Hammer“ machen würde. Am meisten haben mir der Schreibstil und die vielseitigen Nebenfiguren gefallen. Also wer nette Erzählungen und schöne Beschreibungen mag, kann dieses Buch lesen. Aber große Erwartungen an den Inhalt darf man nicht haben, und man sollte sich keinesfalls vom Klappentext beirren lassen.
Meine Bewertung fällt dennoch mit 3,5 Sterne relativ positiv aus, denn das Lesen hat Spaß gemacht. Ich habe das Buch immer wieder gern zur Hand genommen, auch, weil ich meine Erwartungen schnell über Bord geworfen habe. Jedoch traue ich mich zu sagen, dass ich nicht viel verpasst hätte, wenn ich diesen Roman nicht gelesen hätte.
Nichtsdestotrotz bin ich schon gespannt auf den zweiten Teil und erhoffe mir von ihm mehr…

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