Camp Honor: Der Auftrag

Erschienen: Mai 2020

Bibliographische Angaben

aus dem Englischen von Christian Dreller; Taschenbuch, 448 Seiten

Band 2 von 2 aus der Camp Honor-Reihe

ISBN: 9783473585625

Couch-Wertung:

8

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Julian Hübecker
Die Technologie wird zum Feind

Buch-Rezension von Julian Hübecker Jun 2020

„Intelligenz, Risikobereitschaft, Aggressivität: Diese Qualitäten waren das Silber, das sich aus der Schlacke der Problemjugendlichen schürfen ließ.“

Ein besonders perfider Terrorist hält Amerika in Atem: Er hackt sich in technische Systeme und verursacht Drohnenangriffe und außer Kontrolle geratene Lkws. Die Folge: Tausende von Toten. Der junge Agent Wyatt muss sich mit einem ehemaligen Agenten von Camp Honor zusammentun, um den Täter zu stellen. Doch ist diesem zu trauen? Seine Motive bleiben unklar…

Camp Honor aufs Abstellgleis

Es ist nun einige Zeit her, dass das Team um Wyatt den Glühwurm gestellt und getötet hat. Der Preis ist jedoch der Tod von Campmitgliedern, allen voran Wyatts Freundin. Seitdem sinnt Wyatt nach Rache an dem Verräter Hallsy. Doch auch privat muss er sich umstellen: Sein verschollener Vater ist zurück, die Mutter verkraftet nur schwer die Wahrheit und sein kleiner Bruder soll ins Camp Honor aufgenommen werden.

Für Jalen – ein 13jähriger, einsamer Junge – spielt sich der größte Teil seines Lebens vor der Spielkonsole ab. Hier kann er den enttäuschten Blicken des Vaters entkommen und das eigene Versagen in der Wirklichkeit vergessen. Als er in ein von einem Fremden selbst designtes Spiel eingeladen wird, nimmt er mit Freuden an. Seine Aufgabe: Mit einem Lkw so viele Leute wie möglich umzufahren. Was er nicht ahnt: Er lenkt ein echtes Fahrzeug und tötet so dutzende von Menschen – darunter sogar Babys und Kinder.

Natürlich ruft dies Camp Honor auf den Plan, denn Encyte, der besagte Terrorist, ist auf einem zerstörerischen Feldzug gegen die Menschheit. Doch das Camp steht unter Beobachtung: Der neuen Verteidigungsministerin ist Honor ein Dorn im Auge, sie möchte es am liebsten stilllegen. Nur im Geheimen ist es Wyatt möglich, der Spur von Encyte zu folgen.

Rasant wie eh und je

Bereits Teil 1 konnte begeistern, und auch in Camp Honor: Der Auftrag geht es atemlos zu. Gab es jemals so viele Tote in einem Jugendbuch? Vermutlich nicht. Tausende sterben, als fremdgelenkte Drohnen in die Triebwerke von Flugzeugen steuern und gelegte Waldbrände außer Kontrolle geraten und ebenfalls Heim und Leben kosten. Was nach blinder Raserei klingt, gelingt dem Autor als Beschreibung der logischen Konsequenz des Täters.

So muss sich das Buch nicht hinter seinem Vorgänger Camp Honor: Die Mission verstecken – wenn etwas Gravierendes nicht fehlen würde: der Camp-Charakter. Nicht nur agiert Wyatt ohne sein tatkräftiges Team, man erlebt auch sehr wenig von Camp Honor selbst. Während die Autoren im Auftakt noch viel über die Geschicke und Ziele, die Trainings und Agenten zu berichten wissen, muss man hier größtenteils drauf verzichten. Dadurch geht eine gewisse Atmosphäre verloren, auf die man sich gefreut hat.

Doch diese Kritik lässt sich absolut verschmerzen, wenn man an die Perfidität des Terroristen, den konstant hohen Spannungsbogen und den rasanten Schreibstil denkt. Dadurch spielt das Buch in der obersten Liga der Jugendromane gleicher Art und macht absolut Spaß zu lesen.

Fazit

Scott McEwen und Hof Williams sind ebenbürtige Autoren, die zusammen eine actionreiche Jugendreihe an den Start gebracht haben. Camp Honor: Der Auftrag packt von der ersten Seite an und tröstet damit darüber hinweg, ein wenig von der Camp-Atmosphäre missen zu lassen.

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