Left to Fate

Erschienen: Februar 2019

Bibliographische Angaben

Taschenbuch, 384 Seiten

ISBN: 9783551318015

Couch-Wertung:

8

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Thomas Breuer
Schicksalshafte Liebe in New York

Buch-Rezension von Thomas Breuer Mai 2019

Von wegen, die Schicksalsgöttinnen bestimmen über die Zukunft. Samantha Evans muss feststellen, dass der Staat Concordia ihre in der Hand hält. Prompt wird die junge Frau nach New York verfrachtet – klingt nett, nur ist New York ein riesiges Gefängnis.

Überleben in der Stadt, die niemals schlief

Nach einem verheerenden Dritten Weltkrieg hat sich auf dem amerikanischen Kontinent der totalitäre Staat Concordia entwickelt. Er schottet sich von der Außenwelt ab und hält seine Bewohner unter strenger Kontrolle. Wie jede Jugendliche soll auch über Samantha Evans Werdegang im Staate entschieden werden. Bedauerlicherweise geht bei der Befragung etwas schief. Samantha wird abgeführt und betäubt. Sie erwacht in New York wieder.

New York ist in Samanthas Welt nicht die tolle Traumstadt, die besucht werden möchte, sondern ein Trümmerhaufen, der als Gefängnis für jugendliche Verbrecher dient. Unter einer riesigen Kuppel verbringen junge Männer und Frauen ihr Dasein, da sie als potentielle Rebellen eingestuft sind.

Auch Samantha muss sich mit ihrer neuen Lebenssituation zurechtfinden. Sie wird von David und seiner Westside-Gang aufgelesen, die Samantha bei sich aufnehmen.

Bandenkrieg im „Big Apple“

Wo es eine Westside-Gang gibt, gibt es selbstverständlich auch eine Eastside-Gang: Getrennt durch den Central Park, bekämpfen sich die beiden Gruppen regelmäßig. Auch Samantha wird in den Konflikt integriert. Da sie von Davids Bande zuerst gefunden wurde, bedeutet dies, dass der Feind auf der anderen Seite steht. Somit erhält Samantha eine Kampfausbildung.

Kenntnisse in Selbstverteidigung benötigt die junge Frau auch dringend. Denn nicht nur draußen lauert der Feind, auch innerhalb der Gruppe verwickelt sich Samantha regelmäßig in Auseinandersetzungen. Die Kabbeleien mit Anführer David sind hierbei noch harmlos. Und schließlich entwickelt sich aus den steten Wortgefechten der beiden Protagonisten eine kleine Liebesbeziehung.

Wenn zwei sich streiten…

Nach einem Überfall der Eastside-Gang findet Samantha einen Weg, wie sie aus dem Großstadtgefängnis New York entkommen kann. Schicksalhaft entdeckt auch Matthew, der Anführer der Gegner, ihr Geheimnis. Hierbei sieht er jedoch nicht den Vorteil, die Westside-Gang zu überrennen, sondern möchte sich gegen den großen Erzfeind wenden: Concordia.

Der Staat weiß was sich auf den Straßen von New York abspielt. Und ein Bündnis zwischen den zwei Rivalen wäre ihm ein Dorn im Auge.

Wo Liebe, da auch Hass

Ein Großteil des Romans handelt von der beginnenden Beziehung zwischen Samantha und David. Eine völlige Überraschung ist dies nicht, kann es schon aus dem Klappentext erahnt werden. Viel überraschender ist der Hass, den einige Figuren, sogar Samantha, versprühen. Teilweise verwirrt diese blinde Wut den Leser, weil nicht klar ist: wer ist jetzt der Gegner? Die andere Clique, oder doch der totalitäre Staat? Aus diesen Szenen ist einzig herauslesbar, dass aus Hass nichts Gutes entstehen kann.

Fazit:

Left to Fate ist ein Roman, der vor allem junge Leserinnen anspricht, da die romantische Beziehung der Helden deutlich heraussticht. Die dystopische Rahmenhandlung ist passend, schlittert jedoch etwas ins Abseits. Grundsätzlich ist Left to Fate eine erfreuliche Lektüre, und auf weitere Romane von Gloria Trutnau darf man gespannt sein.

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