Infernus 2: Der Fluch der Göttin

Erschienen: März 2019

Bibliographische Angaben

aus dem Englischen von Violeta Topalova; Hardcover, 312 Seiten

ISBN: 9789783789109

Couch-Wertung:

7

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Carsten Kuhr
Routiniert und packend

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Mai 2019

Atlantis, Ägypten und Armageddon

Maria weiß, dass sie vom Schicksal nicht eben begünstigt wurde. Der Vater ein als verschroben geltender Ägyptologe, der mit aberwitzigen Hypothesen seine wissenschaftliche Karriere gegen die Wand gefahren hat; die Mutter eine manisch-depressive Frau, die früh verstarb; Maria selbst zeigt eine Verhaltensstörung, was Bakterien anbelangt. Dies ist auch der Grund, warum sie sich ihre Haare komplett abrasiert hat und ihr Verbrauch an Desinfektionsgel wöchentlich im Literbereich liegt.

Doch ihre Probleme gerieten in den Hintergrund, als sie erfuhr, dass sie in Ägypten eine Großmutter hat.

Von ihr bekommt sie ein Amulett geschenkt, das sie auf die Spur einer in Glastenbury verborgenen antiken Schriftrolle bringt. Auf dieser Silberrolle aus Qumran ist in einem Geheimcode ein Hinweis auf den drohenden Weltuntergang verborgen. Zusammen mit Joshua, einem charismatischen jungen Musiker, macht sie sich auf die Suche nach weiteren Hinweisen, nicht ahnend, dass sie und Joshua bereits ins Visier einer uralten Sekte geraten sind: Die Bruderschaft der Finsternis, die seit Jahrtausenden die Wiederkunft ihres Herrschers Belial, auch als Teufel bekannt, vorbereitet, ist ihr auf den Fersen.

Unterhalb der Sphinx stoßen sie auf weitere Hinweise und ein antikes Ankh aus massivem Gold. Dass Joshua Maria verrät und ihr das Ankh stiehlt und dabei ihre Großmutter und ihr Neffe im Feuer umkommen, ist bei weitem nicht das Schlimmste, verdichten sich doch Hinweise, dass sie selbst der vor dreizehn Jahrtausenden untergegangenen Hochkultur der Atlantiden angehört und Joshua, ihre Liebe, ihr verheißener Widerpart Belial der Zerstörer ist.

Bei der Suche nach der Bundeslade geraten die einstigen Liebenden aneinander – die letzte Schlacht steht an, die Rettung oder der Untergang der Welt steht bevor.
 

Routiniert und packend verfasstes Abenteuer


Mit dem vorliegenden Band schließt die Autorin ihren Zweiteiler um uralten Mythen, Atlantis, die Ägypter und zwei jugendliche Identifikationsfiguren befriedigend ab.

Dabei hat sie vieles, wenn auch nicht alles, richtig gemacht.

Zum einen gelingt es ihr, uns ihre beiden Hauptfiguren begreiflich zu machen. Beide, sowohl Maria als auch Joshua, werden als vom Schicksal gebeutelte Jugendliche dargestellt, die Schwierigkeiten haben, sich einzufügen, die ausgegrenzt und von ihrer Umwelt misstrauisch beäugt werden.

Sie sind Mobbing ausgesetzt, und während Joshua die Traumata über seine Musik kompensiert, nimmt das Unverständnis, das Maria entgegenschlägt, bei ihr traumatische Züge an. Die Rasur ihrer Haare, der ständige Drang, ihre Hände zu desinfizieren, dienen hier als deutlicher Hinweis auf die innere Zerrissenheit und Verzweiflung des Mädchens. Dass sie nicht nur einmal verraten wird, dass sie das Vertrauen auf andere und den Glauben in ihre eigenen Kräfte verliert, ist da nur zu gut nachvollziehbar.

Aufgepeppt hat die Autorin ihre ergreifende Geschichte um Verlust, Verrat und Einsamkeit durch die Verbindung des Plots mit einer packend aufgezogenen Abenteuerhandlung: Das untergegangene Atlantis, Prophezeiungen, Kulte, Geheimkammern und Codes, die es zu entschlüsseln gilt – man ist unwillkürlich an beste Abenteuer-Action a la Indiana Jones erinnert.

Das Tempo ist hoch und der Handlungsbogen straff (auch wenn mir der Antagonist und dessen Motivation ein wenig zu blass bleibt), sodass sich das Buch flüssig und spannend auf einen Rutsch durchlesen lässt.

Fazit:

Mit dem Abschlussband ihres Zweiteilers bringt die Autorin ihren spannend aufgezogenen Mix aus Weltuntergangsprophezeiung, Geheimgesellschaften und jugendlichen Protagonisten zu einem in sich runden, befriedigenden Abschluss.

 

Infernus 2: Der Fluch der Göttin

Infernus 2: Der Fluch der Göttin

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