Inmitten von Sternen und Dunkelheit

Erschienen: April 2019

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel Amid Stars and Darkness; aus dem Englischen von Justine Kapeller; Hardcover, 400 Seiten

ISBN: 9783959673075

Couch-Wertung:

7

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Julian Hübecker
In der Unendlichkeit des Weltraums

Buch-Rezension von Julian Hübecker Jun 2019

„Sie waren irgendwo im Weltall zwischen Xenith und Erde, und dennoch fühlte Delaney sich mehr zu Hause, als sie es jemals auf einem der beiden Planeten getan hatte.“

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Discobesuch mit ihrer besten Freundin werden. Als diese sich einen attraktiven Kerl angelt, beschließt Delaney nach Hause zu fahren. Doch gerade als sie zu ihrem Auto gehen will, wird sie entführt – auf einen fremden Planeten. Als wäre dies noch nicht genug, soll sie dort die Prinzessin spielen. Eine Scharade, die Millionen das Leben kosten könnte, sollte sie auffliegen. 

Entführung auf einen fremden Planeten

Seit wenigen Jahren erst weiß man auf der Erde Bescheid: Es gibt fremdes, außerirdisches Leben im Universum. Dass diese intelligent und hoch technologisiert sind, stellt die Menschen vor ein großes Problem. Doch wie es scheint, wollen alle Parteien Frieden. Und so kommt es, dass auf der Erde Aliens und Menschen in Gemeinschaft leben.

Das alles interessiert Delaney herzlich wenig. Im Gegensatz dazu ihre beste Freundin Mariana, die besessen von Außerirdischen ist und sich am liebsten auf Datingseiten rumtreibt, wo Menschen und Aliens einander finden können. Als Mariana Delaney eines Abends auf eine Verabredung als Stärkung mitnimmt, ahnt Delaney nicht, dass es fürs erste ihre letzte Nacht auf der Erde sein soll. Denn prompt wird sie von einem Alien entführt, in der Annahme, dass sie die Prinzessin vom Planeten Xenith sei.

Als Ruckus, jener attraktiver Bodyguard der wirklichen Prinzessin, seinen Fehler bemerkt, ist es für eine Rückkehr zu spät: Denn die Prinzessin ist dem Prinzen eines verfeindeten Clans versprochen. Platzt die Heirat, platzt auch das Bündnis zwischen beiden Völkern – es würde zum Krieg kommen, der schließlich auch die Erde betreffen würde.

Also bleibt Delaney nichts anderes übrig, als das Versteckspiel aufrecht zu erhalten, bis die wahre Prinzessin gefunden wird. Gar nicht so einfach, wenn man sich langsam aber sich in den Bodyguard verliebt und außerdem einige Mordanschläge überlebt, einer schrecklicher als der vorige.

Eine interessante Idee, aber nicht stark genug umgesetzt

Inmitten von Sternen und Dunkelheit – der Titel passt wie die Faust aufs Auge. Delaney befindet sich auf einem Planeten mitten im tiefsten Universum, umringt von tausenden Sternen, doch alles ist ihr fremd und von ihrer Scharade als Prinzessin hängen Millionen Leben ab.

Doch sie bleibt tapfer und hält diese Verkleidung aufrecht. Es ist schon fast langweilig, wie glatt sie durch das Ganze kommt, ohne auf Skepsis zu treffen. Zugegeben, der werte Prinz, der ein ganz übler Zeitgenosse ist, wirkt ab und zu mal misstrauisch, lässt sie aber doch von der Angel. Ob er nun doch etwas merkt, bleibt leider sein Geheimnis.

Generell ist die Idee gut: Die echte Prinzessin nutzt eine sonderbare Maschine, um Delaney ihr Äußeres zu verpassen. Diese Verwirrung nutzt sie, um ihrer eigenen Hochzeit zu entgehen, Delaney indes muss diese Suppe auslöffeln. Spannung kommt durch die diversen Mordanschläge auf, doch darüber hinaus bleibt die Story flach.

Vor allem wird der Planet Xenith nicht mit Leben gefüllt: Man erfährt nichts über die dortige Gesellschaft, die Kultur und wie der Planet ausschaut. Es bleibt alles eher eindimensional und spielt sich nur in ein paar Räumen im Königspalast ab. Doch auch da bekommt man wenig Vorstellung über das dortige Leben.

Aufgefrischt wird jedoch das höfische Miteinander, die politischen Verhältnisse zwischen den beiden Völkern, die brüchiger nicht sein könnten. Spätestens seit Game of Thrones lechzen die Leser/Zuschauer doch nach königlichen Intrigen. Delaney mittendrin schlägt sich gut und Ruckus ist zum Verlieben. Zum Schluss gibt es dann tatsächlich auch noch einen bösen Cliffhanger.

Fazit:

Delaney betritt eine fremde, jedoch sehr eintönige Welt. Wenigstens darf sich der Leser auf zwei verfeindete Völker freuen, die sich auf einem schmalen Grad des Friedens befinden. Eine spannende Story, die im zweiten Teil jedoch mehr auffahren muss.

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Letzte Kommentare:
05.05.2019 20:07:13
lexana

Obwohl ich am Anfang ein klitzekleines Bisschen enttäuscht über den Schreibstil war, konnte es die Autorin doch wieder komplett rausreißen. Vielleicht ist Inmitten von Sternen und Dunkelheit kein literarisches Meisterwerk, aber ich habe selten in letzter Zeit einer Fortsetzung so entgegen gefiebert. Daher 4,5 Sterne von 5 und trotzdem wird das Buch in meinen Buch- und Hörbuch Empfehlungen landen, weil es mich einfach so mitgerissen hat.