Das Ende ist erst der Anfang

Erschienen: Juli 2018

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2017 unter dem Titel „This is Not the End“ bei Hyperion, New York, dt. Erstausgabe bei Thienemann; aus dem Amerikanischen von Gerda Bean; Hardcover; 400 Seiten

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Thomas Breuer
Live and let die!

Buch-Rezension von Thomas Breuer Jan 2019

Ein besonderes Geschenk erwartet Lake zu ihrem achtzehnten Geburtstag. Sie darf einem toten Menschen das Leben wiedergeben. Dreiundzwanzig Tage vor Lakes großem Ehrentag sterben ihr Freund und ihre beste Freundin. Die junge Frau steht vor einer schweren Wahl.

Wäre das Leben nicht kompliziert genug?

Nichts kann Lake Devereaux von ihrem Freund Will und ihrer besten Freundin Penny trennen. Gemeinsam gehen die drei Teenager durch dick und dünn. Nach einem gemeinsamen Badeausflug geraten sie jedoch in einen schweren Autounfall, den Lake als einzige überlebt. Da sie kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag steht, hat sie wie jeder Mensch im Land das Recht, einen Toten wieder auferstehen zu lassen. Sich zwischen ihrem Freund und ihrer Freundin zu entscheiden, fällt Lake schon schwer, doch sie hat ihr Auferstehungsrecht bereits ihrem behinderten Bruder Matt versprochen. Dieser ist jedoch noch am Leben.

Auch Matt hat einen Unfall überlebt. Nur ist er seit diesem Zeitpunkt vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Das Verhältnis zwischen Bruder und Schwester ist obendrein nicht das Beste. Einzig das Versprechen, Matt nach seinem Tod wiederauferstehen zu lassen, verbindet die Geschwister noch. Nach der Auferstehung wäre Matt wieder geheilt.

Strenge Regeln mit dem Tod

Schon die Möglichkeit einen Menschen aus dem Totenreich zurückzuholen, klingt nach Zauberei. Nur hat die Welt, die eigentlich unsere ist, einige wissenschaftliche Fortschritte gemacht. Es kann zwar noch kein Krebs oder eine Lähmung geheilt werden, aber sie haben das Lebensblut „Vitalis“. Dieses Wundermittel belebt tote Zellen. Mit einer strengen Regulierung werden diese Auferstehungen, die sogenannten Resurrections, gehandhabt. So gilt es als unzulässig, sich einfach das Leben zu nehmen, nur um gesund wieder aufzuerstehen.

Illegal sind auch „Todespartys“. Baker zeigt in einem Kapitel, wie sich die Protagonisten heimlich auf den Weg zu so einem Event machen. Todespartys sind vergleichbar mit illegalen Drogenpartys oder Raves. Die Jugendlichen in diesem Buch spielen sozusagen russisches Roulette. Der Todgeweihte begeht vor Zuschauern Selbstmord. Sinn der Sache ist, dass am nächsten Tag ein achtzehnjähriges Geburtstagskind den Selbstmörder zurückholt. Dieser Umgang mit dem Tod mag zwar schockieren, zeigt jedoch, wie leichtfertig diese verzerrte Gesellschaft ein bedeutendes Thema mit der Zeit handhabt.

Von einem Dilemma zum nächsten

Lakes Probleme scheinen kurz vor ihrem Geburtstag gigantische Ausmaße anzunehmen. Klein sind sie im Vergleich dazu, was auf die junge Frau im Laufe des Romans wartet. Auf der Gefühlsebene kommt für Lake ebenfalls massig an Ballast.

Viel mehr Ballast, besser gesagt Themen erwarten den Leser. Lässt sich dieses Buch auch einfach lesen, ist leider keine gerade Linie in der Handlung erkennbar. Freundschaft, Trauerbewältigung, Tötung auf Verlangen sind nur ein kleiner Teil an Inhalten, die in der Geschichte zu finden sind. Diese Überflutung an Problemen, sei sie moralisch oder emotional, verwirrt. Weniger wäre hier mehr gewesen und dafür etwas detaillierter.

Ebenso bleiben viele Fragen unbeantwortet, beispielsweise: Warum darf nur eine Person wiedererweckt werden? Warum gerade nur zum achtzehnten Geburtstag?

Gerade dies wäre für so manche Leser von Interesse.

Fazit:

„Das Ende ist erst der Anfang“ zeigt die Problemwelt eines Teenagers, die durch ein Science-Fiction-Element noch mehr dramatisiert wird. Gerade wichtige Themen, die auch im Jetzt von Interesse wären, werden nur oberflächlich behandelt.

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