Die Runenmeisterin

Erschienen: Februar 2019

Bibliographische Angaben

Hardcover, 448 Seiten

ISBN: 9783522202565

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6

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Julian Hübecker
Ein magisches Buch, in das man schnell eintaucht.

Buch-Rezension von Julian Hübecker Apr 2019

„Diese Energie war so alt wie die Götter, vielleicht sogar älter, und nur wenige erfassten ihr Wesen so, wie es der Gefangene vermochte.“

Etwas Dunkles streckt seine Fühler aus und droht die Welt zu verschlingen. Einzig einige wenige Runenmeister sind in der Lage, sich der Bedrohung zu stellen. Doch neue Schüler müssen her, um die komplizierte Kunst zu erlernen. Ayrin scheint eine passende Anwärterin zu sein – sie lernt schnell und hat eine natürliche Begabung. Sie und ihr Zwillingsbruder haben aber eine rätselhafte Vergangenheit, die es erst zu ergründen gilt.

Geheimnisvolle Runen

Das kleine Dorf Halmat: Nur wenige Menschen leben hier und verdienen ihren Lebensunterhalt mit dem Ackerbau. Auch die Zwilling Ayrin und Baren nennen den Ort ihre Heimat, obwohl ihre eigentliche Herkunft unbekannt ist. Denn als Säuglinge wurden sie beinahe 16 Jahre zuvor in die Obhut eines grimmigen Wirtshausbesitzers gegeben und versuchen seitdem, ihre Freiheit zu erkaufen.

Ihr eintöniges Dasein nimmt eine neue Wendung, als eine mysteriöse Frau ins Dorf kommt und die Bewohner unter einen merkwürdigen Bann stellt. Daraufhin begeht Baren einen schlimmen Fehler: Er macht die Schutzrune des Dorfes ausfindig und vernichtet sie. Verzweifelt berichtet er dies seiner Schwester, die die Rune zu ersetzen versucht und sich dabei gar nicht so ungeschickt anstellt.

Doch der Schwindel fliegt auf und die Zwillinge drohen, verbannt zu werden. Nur der geheimnisvolle Runenmeister Maberic wittert Hexenkunst und nimmt die beiden mit auf eine gefährliche Reise. Denn irgendwas braut sich zusammen in den fernen Landen: Dunkle Hexen und Hexer ziehen von Ort zu Ort und bringen Unheil unter die Menschen. Aber zu welchem Zweck? Und was haben die Zwillinge damit zu tun? Den drei Reisegefährten bleibt nicht mehr viel Zeit, um Antworten auf ihre Fragen zu finden.

Trotz inhaltlicher Schwächen ein grandioser Schreibstil

Der Einstieg in DieRunenmeisterin glückt hervorragend: Lockend zieht der Prolog den Leser in das Buch hinein, schürt Hoffnung, dass es spannend bleibt. Vor allem der flüssige Schreibstil, der sich nicht hinter bekannten Bestsellerautoren verstecken muss, führt schnell in die Geschichte, die dann jedoch immer unspektakulärer wird.

Dabei ist Idee vielversprechend: Eine mittelalterlich anmutende Welt, verwunschene Dörfer, in denen die Menschen ihrem Handwerk nachgehen, interessante Charaktere und Runenmagie, die, seien wir doch mal ehrlich, etwas Mystisches verspricht. Stellenweise ist die Umsetzung auch wunderbar gelungen – Ayrins und Barens Geschichte ist rätselhaft und Meister Maberics Runenkunst macht neugierig.

Hat man die anfängliche Euphorie jedoch abgelegt, erwischt man sich dabei, zwischendurch einige Seiten weiterzublättern, ob die Geschichte endlich die nächste Stufe erreicht. Bis die Zwillinge nämlich Halmat verlassen, vergehen gut hundert Seiten und noch einmal so viele, bis man mehr über Runenmagie erfährt.

Auch Spannung kommt nur selten auf, einerseits aufgrund der Länge einzelner Szenen, andererseits dadurch, dass wenig Spannendes passiert. Anfangs konnte man noch darüber hinwegsehen, da der Lesefluss und Detailreichtum fesselnd waren. Doch irgendwann war dies leider nicht mehr genug.

Fazit:

Eine Magie, die älter als die Menschheit selbst ist – die Runen. Was könnte spannender sein, als diesen Zauber zu entdecken? Torsten Fink entführt in eine lebendig gezeichnete Welt, vergisst jedoch, diese ausreichend mit einer Geschichte zu füllen.

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