Blutrosen

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

Das Elfenreich ein Ort, in dem es immer gutes Wetter gibt, in der niedliche spitzohrige Wesen Wünsche erfüllen und es sich gut leben lässt. Schön wäre es!

Wir hier in Fairfold leben direkt neben dem Reich der Elfen und haben über Generationen so unsere leidvollen Erfahrungen machen müssen.

Wisst Ihr, die alten Überlieferungen von wegen Wechselbalg, finstere Flüche und Missgunst sind wirklich wahr!

Ich muss es wissen, denn mein Bruder Ben wurde von einer Elfe die Gabe der Musik geschenkt die er nicht nutzt und für die ich noch bezahlen muss. Bens bester Freund Jack ist ein echter Wechselbalg sprich, wir kennen uns im Gegensatz zu den vielen Touristen, die uns wegen der Elfen besuchen kommen, aus.

Eigentlich zeige wir den sensationslüsternen Touris immer den in einem unzerstörbaren Glassarg schlafenden Elfenprinzen bis eben jener Prinz plötzlich verschwunden, der Sarg geöffnet ist. Danach wird alles& nun chaotisch, noch gefährlicher, unheimlich?

Na ja, mein Leben war bislang auch nicht ganz toll, aber jetzt wird es so richtig interessant. Ich bin Hazel, küsse gerne Jungs ohne mehr von ihnen zu wollen, zoffe mich mit meinem Bruder und bin in dessen Kumpel verliebt aber das geht alles unter, schließlich drohen die Elfen.

Keine wirklich einfache Lektüre, da der rote Fraden doch recht versteckt ist

Holly Black ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt mehr. Mit ihren Büchern hat sie auf den Bestsellerlisten gepunktet, nun legt sie ein neues Werk vor.

Die Grundidee, dass sie ihre Handlung in einem Ort ansiedelt, der direkt neben dem Reich der Elfen liegt, in dem man sich mit den Gefahren, die von den Spitzohren ausgehen bestens auskennt, ist bestechend. Hier verarbeitet die Autorin alte Sagen und Mythen, zeigt die Sidhe, wie sie in Irland genannt werden, von ihrer gefährlichen Seite.

Schwieriger ist es, mit den Erzählern warm zu werden. Weder Hazel, noch Ben oder Jack laden den Leser wirklich dazu ein, sich mit ihnen zu identifizieren, sich in sie hineinzuversetzen.

Auch dauert es ein wenig, bis man sich in die Handlung eingelesen hat. Ein deutlicher roter Faden, ein bestimmender Handlungsbogen ist zunächst nicht ersichtlich, zudem springt Black immer wieder in die Vergangenheit um uns mit Informationen zu versorgen. Das wirkt ein wenig unkoordiniert, und macht die Lektüre nicht eben einfacher.

Dazu kommt, dass die Handlung immer wieder stockt, große, packende Action Mangelware ist. Hier versucht die Autorin statt dessen mit ihren Figuren, die alle nicht einfach sind, die jeder für sich ihr Päckchen zu tragen haben, Probleme groß geschrieben an der Backe haben, zu punkten.

Das ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, wer sich aber durchbeißt, der wird durch eine ungewöhnliche Story belohnt.

Fazit: Nach einem etwas beschwerlichen Einstieg besticht die Grundidee der Ansiedlung des Elfenreichs direkt neben einer Kleinstadt, unterbrechen Tempiwechsel und Rückblenden den Handlungsfortschritt aber immer wieder.

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Romy und ihr Kollege Ingo sind gerade erst dabei, sich näherzukommen, als eine Recherche über Frauenhäuser Romy vor Augen führt, wie Beziehungen nicht laufen sollten: Die neunzehnjährige Fleur ist in einem Kölner Frauenhaus untergekommen, nachdem es ihr gelungen ist, ihrem Freund, einem Medizinstudenten, zu entkommen, dessen Eifersucht ihr Leben kontrolliert und bedroht. Eigentlich sollte sie dort sicher vor ihm sein, doch es gelingt ihm, sie ausfindig zu machen. Fleur landet im Krankenhaus, im Wachkoma. In ihrem Körper gefangen, ohne sich verständlich machen zu können, ist ihr Albtraum komplett, als kein geringerer als ihr Ex sich als Krankenpfleger bei ihr einschleicht und niemand außer ihr seine wahre Identität kennt. Nur Romy hat den Schlüssel, der zum Täter führen könnte &

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