Das Blut des Olymp - Helden des Olymp (5)

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Carlsen, 2014, Titel: 'The Blood of Olympos', Originalausgabe

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7

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Carsten Kuhr
Gaia erwacht, das Ende der Götter, der Menschen ja der Welt scheint gekommen

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Mai 2016

Seit Jahrhunderten lebten sie Seite an Seite und ahnten doch nichts voneinander. Die Kinder der Griechischen und der Römischen Götter - allesamt Halbgötter mit besonderen Gaben und doch wussten sie bis vor kurzem nicht, dass es den jeweils Anderen überhaupt gibt.

Während die Griechen im Camp Half-Blood an der Ostküste der USA residieren, haben die Römer ihre übernatürlichen Legionen an der Westküste angesiedelt. Doch nun drohen die Legionen nicht nur damit, das Camp Half-Blood zu vernichten, auch Gaia, die Erdmutter soll aus ihrem Schlaf erweckt werden. Diese plant die Götter und Menschen gleichermaßen von der Erde tilgen um Platz für die aus dem Tartarus entlassenen Dämonen zu schaffen.

Um das drohende Unheil zu verhindern, hat sich an Bord der Argo II eine mehr als ungewöhnliche Allianz gebildet. Angeführt von Percy Jackson und Jason - beide Kinder von Gottvater Zeus - versuchen die Gefährten in der bis dahin als Tabu geltenden alten Welt, das drohende Unheil aufzuhalten.
Hier, in der alten Heimat der Götter, treffen unsere Helden nicht nur auf vergessene Gottheiten, die sich Gaia angeschlossen haben, sondern auch auf ihr jeweiliges Erbe.

Doch werden sie die Erweckung der Erdmutter verhindern können, wird der drohende Krieg zwischen Griechen und Römern tatsächlich eskalieren und haben sie einen Plan B, wenn, wie das eigentlich immer so war, einmal wieder alles schief läuft?

Packender, aber nicht triumphaler Abschluss des aktuellen Götter-Zyklusses

Jeweils fünf Bücher gab es vor den Helden des Olymp, in denen Percy Jackson beziehungsweise Jason im Zentrum des Interesses standen.
Neben den Kane-Chroniken, in denen der Autor die altägyptischen Gottheiten auferstehen ließ gaben ihm diese beiden Serien die Möglichkeit, die Römische und die Griechische Göttervorstellung aufzugreifen, darzustellen und als Kulisse für seine Helden zu nutzen. Dass dabei beide Götterwelten so unterschiedlich nicht waren bewies nur, dass die Römer sich bei der Schaffung ihres Götterpantheons von den Griechen haben beeinflussen lassen, so dass uns immer wieder ähnliche Gottheiten erwarteten.

In den Helden des Olymp hat Riordan seine beiden Welten dann miteinander verbunden und seine charismatischsten Protagonisten zusammengebracht.

Erstaunlicherweise sind es aber weder Percy Jackson noch Jason, die der dritten Serie und deren vorliegendem Abschlussband ihr Gepräge geben.
Natürlich sind beide wichtige Figuren im Kampf mit und gegen Gaia und deren Handlanger, doch gerade im Finale betreten und dominieren andere Gestalten das Geschehen.

Schon immer hat es der Autor verstanden, starke Frauengestalten in die Handlung einfließen zu lassen. Nun aber übernehmen diese mehr und mehr die Bühne, und prägen die Auseinandersetzung. Dabei sind dies - wie bei Riordan üblich - Menschen, von denen jeder einzelne sein oder ihr Päckchen zu tragen hat. So geht es immer wieder um Problemfelder wie Einsamkeit, um Akzeptanz und Wertschätzung durch Eltern, aber auch durch Gleichaltrige und, vielleicht am Schwierigsten, darum, sich selbst anzunehmen. Oft sind sie unsicher, wie sie ihr Leben leben sollen, wie sie mit Misstrauen, Neid oder Erwartungen umgehen sollen, wem sie trauen, vertrauen können und wie sie letztlich mit Enttäuschungen und Verlust fertig werden.

Wie jedes gute Jugendbuch geht es dem Autor darum, seine Leser hier zu sensibilisieren, in sich selbst hineinzuhorchen, sich zu hinterfragen aber eben auch den Mut zu haben, etwas auszuprobieren. Natürlich geht man immer das Risiko ein zu scheitern, doch wie man so schön sagt, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Wie wir dies gewohnt sind, hat Riordan seine Message in eine sehr actionreiche, bildhaft erzählte Handlung verpackt. Auffällig hier, dass die letzten drei Bücher eigentlich nahtlos ineinander übergehen, eine, wie auch immer geartete Zäsur nicht vorhanden ist. Insofern wird man als Leser dem Plot ohne Vorkenntnisse der ersten Bände nicht folgen können.

Fazit

Das Finale selbst lässt dann vor unserem inneren Auge nochmals jede Menge Pyro-Technik aufblitzen, bringt die Handlung zu dem erwarteten, im Detail dennoch überraschenden Ende. In den USA hat der Autor sich als nächstes den nordischen Asen zugewandt - eine Ausgabe bei Carlsen dürfte als sicher gelten, so dass Lesenachschub der Riodian´schen Art zu erwarten ist.

Das Blut des Olymp - Helden des Olymp (5)

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