Witch Hunter

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • dtv, 2015, Titel: 'The Witch Hunter', Originalausgabe

Couch-Wertung:

7

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Carsten Kuhr
Die Hexenjägerin fällt vom Glauben ab

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Mai 2016

Einst war ich eine elternlose Spülmagd. Nachdem die durch Zauberer ausgelöste Pest mir das Heim und meine Eltern genommen hatte, hat mich Blackwell, der Bruder des Königs, aufgenommen und ausgebildet. Es war nicht leicht, aber jetzt bin ich die beste Hexenjägerin in Diensten Blackwells, der als Inquisitor seinem Neffen, dem jungen König, beisteht.

Seitdem alle Magie aus dem Königreich verbannt und unter ultimative Strafe gestellt wurde - der Strick ist noch zu gut für die Zauberer, allein das reinigende Feuer kann ihre Schuld tilgen - habe ich jede Menge zu tun. Dass der junge König ein Blick auf mich geworfen und mich in sein Bett gezwungen hat, macht das Leben auch nicht unbedingt leichter.

Doch dann werde ich, die Hexenjägerin, gefangen genommen, der Hexerei angeklagt und ins Verlies geworfen. Ausgerechnet der Mann, den wir vergeblich seit Jahren suchen, den wir hetzen, wie einen tollwütigen Hund, rettet mich aus dem Gefängnis und lässt mich von seinem Heiler, für den auch ein Platz auf dem Scheiterhaufen freigehalten wird, aufpäppeln.

Und er erzählt mir eine wilde, unglaubwürdige Geschichte. Ausgerechnet der Inquisitor Blackwell, der Mann, der sich selbstlos um mich gekümmert hat, soll selbst ein Zauberer sein und nach der Herrschaft streben! Verrückt, total gesponnen, wenn da nicht Hinweise darauf wären, dass der von einem Fluch bedrohte Rebell vielleicht doch recht haben könnte ...

Gängiges Thema in einer frischen, gut lesbaren Verpackung

In ihrem Debutroman hält sich Virginia Boecker an ein gängiges Erfolgsrezept. Man nehme eine aus unterprivilegierten Verhältnissen stammende Protagonistin, entsende sie auf eine abenteuerliche Queste voller Verrat, Magie und Mord und lasse sie entscheidend in den Machtkampf eingreifen.

Dabei, das muss man der Autorin zugestehen, bewegt sie sich zwar nicht unbedingt auf neuen Bahnen, unterhält aber doch recht spannend und kurzweilig.

Die Zeichnung ihrer Hauptperson ist glaubwürdig, ihre Motive, ihr allmähliches Hinterfragen von den Zuständen erscheint nachvollziehbar und ihr Handeln dann folgerichtig. Zudem ist unsere Hexenjägerin ein mutiges Mädchen, vor deren Opferbereitschaft wir, wie auch die Figuren im Buch, Respekt haben.

Natürlich ist es zunächst einmal ungewöhnlich, ein Mädchen in die Rolle der Jägerin der verbotenen Zauberer zu stecken. Sie, die ihren Gegnern physisch unterlegen ist, muss dieses Manko durch Gewieftheit und Schnelligkeit ausgleichen. Gleichzeitig geht die Autorin mit ihrer Wahl natürlich gegen überkommenes Rollendenken an, bricht eine Lanze für Emanzipation der besonderen Art und stellt uns einen sehr einsamen Charakter vor.

Dass sich in Richtung des Finales ein ganz klein wenig Romantik hineinschummelt sei ebenso erwähnt wie die Tatsache, dass die Handlung mit einem Cliffhanger abbricht, wir also weitere Romane erwarten dürfen.

Fazit

Mit ihrem Debutroman fügt die Autorin dem bekannten High-Fantasy-Kanon zwar nichts wirklich Neues hinzu, unterhält aber kurzweilig und spannend und weckt den Appetit auf die Fortsetzung(en).

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