Das Glück ist blind, aber nicht unsichtbar

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

Die junge Iris macht ihr Ding, zündelt schon mal, und für ihre Eltern hat sie nur Verachtung übrig. Aber wen wundert das? Mutter Hannah sieht nicht nur aus wie eine Barbiepuppe, sondern ist genauso leblos, und Stiefvater Lowell, der verkrachte Soap-Darsteller, macht die Sache auch nicht besser. Dann tritt Ernest, Iris’ leiblicher Vater, in ihr Leben und ändert alles. Er, an den Iris keine Erinnerungen mehr hat, liegt im Sterben. Wäre das nicht schon genug an emotionaler Belastung, so bringt Iris` Mutter das Fass zum Überlaufen. Geldgierig und raffsüchtig, wie sie ist, hat Hannah keinerlei Respekt für den Todkranken. Stattdessen sieht sie sich bereits als Millionenerbin, denn Ernest ist ein hoch betuchter Kunstsammler – allein mehrere Picassos hängen in seinem Haus. Doch Ernests Tod bringt Klarheit. Es ist ein Abgang wie ein Paukenschlag! Und die letzte große Liebeserklärung an seine Tochter Iris.

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Es ist eine unerhörte Geschichte: Laureth, 16, klaut die Kreditkarte ihrer Mutter, schnappt sich ihren kleinen Bruder Benjamin – samt Kuscheltier Stan – und fliegt heimlich von London nach New York. Sie nimmt alle Hindernisse und begibt sich für einige Tage ins absolut Ungewisse. Warum? Seit einigen Tagen ist ihr Vater Jack Peak verschwunden. Alle Spuren des Schriftstellers, der über den Zufall forscht und ein großes Romanprojekt plant, weisen nach New York City. Laureth ist fest entschlossen, ihn dort zu finden. Nichts kann sie aufhalten, schon gar nicht ihre Blindheit. Ein spannender psychologischer Thriller beginnt, eine Geschichte von Obsessionen, Zufällen und dem Selbstbewusstsein einer jungen Frau, die alle in ihren Bann zieht.

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