JUMP - Das Spiel 1

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Fischer, 2013, Titel: 'RUSH - The Game: Book 1', Originalausgabe

Couch-Wertung:

7

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Melanie Reichert
Ein Spiel ist immer nur ein Spiel – doch was, wenn nicht?

Buch-Rezension von Melanie Reichert Nov 2015

Miki Jones ist ein ganz normaler Teenager – denkt sie zumindest. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, lebt sie alleine mit ihrem Vater in einem kleinen Häuschen. Sie geht zur Schule, kümmert sich um den Haushalt und geht mit ihren Freundinnen aus. Alles ist wie immer, bis der Tag kommt, an dem sich alles ändern soll: Miki Jones muss dem Tod ins Auge sehen, als sie ein kleines Mädchen retten will und dabei von einem LKW angefahren wird. Doch kurze Zeit später öffnet sie die Augen, als sei nichts gewesen. Und es kommt noch viel schlimmer: Sie sieht sich einer Gruppe Fremder gegenüber, die ihr erklären, dass sie sich mitten in einem Spiel befindet. Ziel ist es, die außerirdischen Drow zu besiegen. Außerirdische? Spiel? Waffen? Wo ist sie da bitte hineingeraten? Allerdings bleibt Miki nicht viel Zeit, um darüber nachzudenken, denn schon bald muss sie feststellen, dass das Spiel auch in der realen Welt tödlich enden kann ...

Jump ist der erste Teil der „Das Spiel"-Reihe von Eve Silver. Teil 2 Run ist bereits in Deutschland erschienen und es empfiehlt sich, diesen auch direkt zur Hand zu haben, denn das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt von der ersten Seite an abgeholt, denn das Buch lässt sich flüssig lesen und die Story fliegt nur so dahin. Ich war gefesselt und konnte mich absolut auf die Charaktere einlassen, auch wenn die Story an sich vielleicht nicht unbedingt neu ist. Das Buch ist in klassische Kapitel unterteilt und wir bekommen die Geschichte aus Sicht der Protagonistin Miki erzählt. Die Erzählperspektive ist gut gewählt, denn Miki beschäftigen so einige Dinge aus der Vergangenheit, über die sie nicht unbedingt gerne redet. Damit der Leser aber trotzdem einen Einblick in ihr Seelenleben gewinnt, bekommen wir oft ihre Gedanken mitgeteilt.

Die Charaktere an sich waren sehr realistisch und absolut überzeugend dargestellt. Wir haben es zwar auch mit einigen Stereotypen zu tun, wie zum Beispiel die beste Freundin, die sehr beliebt an der Schule ist und wohl zur Kategorie Diva/Zicke gezählt werden kann, aber auch mit individuellen Charakteren, die die ganze Story abrunden. So ist Bad Boy Jackson nicht unbedingt das, was er auf den ersten Blick zu sein scheint. Auch Miki geht als starker Charakter aus Niederlagen hervor und lernt aus Situationen. Insgesamt ist bei ihr eine Wandlung zu erleben, die nachvollziehbar und deswegen authentisch ist.

Man merkt, dass der Autorin auch die Nebencharaktere am Herzen lagen. Selbst Mikis Vater wird näher beleuchtet und erwacht ab der ersten Beschreibung förmlich zum Leben. Auch wenn er für die bisherige Story keine Rolle spielt, gibt sich Silver Mühe mit den Details. Das rundet das Gesamtbild ab und vermittelt einen positiven Eindruck.

Das Setting ist Zwiegestalten. Auf der einen Seite haben wir die reale Welt, bei der sich die Autorin gar nicht weiter mit Beschreibungen aufhält und auf der anderen Seite haben wir die Welt des Spiels. Hier bekommt der Leser einen sehr ausführlichen Eindruck vermittelt und ich konnte mir die Umgebung sowie die anderen Mitspieler als auch die Drow und deren Waffen gut vorstellen.

Nachdem man die Einleitung hinter sich gelassen hat, nimmt die Spannung kontinuierlich zu. Mir war zu fast keinem Zeitpunkt langweilig und ich würde die Lektüre als mitreißend beschreiben. Die Charaktere fesseln den Leser an das Buch, denn man fühlt sofort mit ihnen mit und möchte natürlich auch wissen, wie sich die Anziehung zwischen Miki und Jackson entwickelt. Einige Geheimnisse werden schon in diesem Band enthüllt, aber der böse Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass man sofort Band 2 lesen möchte.

Vom Verlag wird das Buch ab 14 Jahren empfohlen, was ich in diesem Fall auch so sehe. Diese Entscheidung unterstütze ich eigentlich nur wegen der Kampfszenen und der komplexen Zusammenhänge. Gewalt wird dargestellt, aber nicht besonders blutig. Ansonsten haben wir ein packendes Abenteuer mit zarter Lovestory.

Fazit

Authentische Charaktere, außerirdische Wesen, die die Welt einnehmen wollen, ein Kampf auf Leben und Tod – all das hält Jump für seine Leser bereit. Ich kann eine klare Leseempfehlung aussprechen und muss noch mal die Autorin für ihre Setting- und Charaktergestaltung loben. Ich persönlich freue mich auf Run!

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