Das Lied des Blutes

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Klett-Cotta, 2011, Titel: 'Blood Song', Originalausgabe

Couch-Wertung:

9

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Carsten Kuhr
Die Ausbildung des Kriegers – Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie die für Furore sorgt

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Feb 2015

Die Welt ist nicht einfach, insbesondere dann nicht, wenn der eigene Vater das Erste Schwert und damit der Kriegsmeister des Herrschers ist.

Vaelin Al Sorna muss dies bereits in frühester Kindheit erkennen. Als sich seine Eltern aufgrund der langjährigen Abwesenheit des Vaters, der immer wieder in den Krieg zieht, trennen, die Mutter kurz darauf verstirbt, scheint seine Zukunft vorgezeichnet. Der Herrscher hat vor, den bürgerlichen Jungen mit seiner Tochter zu vermählen, um so die einfache Bevölkerung ans Königshaus zu binden, doch dann kommt alles anders. Vaelin wird mit sechs Jahren, sehr zum Leidwesen des Herrschers, in seine neue Familie, den sechsten Orden gegeben. Hier beginnt seine jahrelange Ausbildung zum Streiter in Diensten des Glaubens – und er erweist sich als Naturtalent.

Sicherlich gibt es Disziplinen, in denen ihm seine Kameraden über sind, doch sein Talent mit dem Schwert ist unübertroffen und auch seine Qualitäten als Anführer zeigen sich bald. Dabei bleibt er im Fokus der Aufmerksamkeit. Mordanschläge werden auf ihn verübt, immer wieder trifft er auf die vom vierten Orden als ungläubige Hexer verfolgten Menschen, die eine Gabe ihr Eigen nennen. Man munkelt von einem verschollenen siebten Orden, in dem früher einmal Brüder mit der Gabe dienten. Manche von diesen vom Dunklen begabte Menschen sehen die Zukunft voraus, oder können Gegenstände bewegen ohne diese zu berühren. Andere haben einen inneren Sinn, der ihnen hilft, ihr Ziel zu erreichen – eine Gabe, die auch in Vaelin schlummert. Ist er damit auch ein Ketzer, der in den reinigenden Flammen geläutert werden muss?

In den Dienst des Monarchen gepresst, wird er in einen Krieg verwickelt, den selbst er nicht gewinnen kann. Einen Krieg der zudem moralisch nicht gerechtfertigt ist ...

Bestes Abenteuerfutter, aufgrund der deutlichen Gewaltschilderungen - aber für jüngere Leser nicht geeignet

Klett-Cotta hat in seiner Hobbit Presse hervorragende Romane veröffentlicht. Immer wieder suchen und finden die Lektoren und Herausgeber vorzügliche High-Fantasy Werke, die den Herrn der Ringe nicht einfach ideenlos kopieren, sondern etwas Eigenes hinzufügen.

Im Buchherbst 2014 stellt der Verlag den Romanerstling des schottischen Senkrechtstarters Anthony Ryan besonders heraus. Für Presse und Buchhandel hat man eigens ein Leseexemplar drucken lassen, Herausgeber Stephan Askani wirbt mit dem schmissigen Slogan, dass man ein derartiges Buch nur alle 10 Jahre einmal auf den Tisch bekommt. Und wirklich liest sich der Roman unheimlich intensiv und packend auf einen Rutsch durch.

Über die Jahre verfolgen wir unseren Erzähler, leiden mit ihm wenn er von seinen Ausbildern geschunden wird, wenn er einsam und verzweifelt ist, dann wieder aktiv und mutig ins Geschehen eingreift. In kleinen Geschichten in der Geschichte werden seine Kameraden vorgestellt, ein ganz klein wenig Romantik darf dabei ebenso wenig fehlen, wie Kameradschaft und Intrigen, Verrat und Mord.

Allerdings sind die Gewaltdarstellungen teilweise doch recht deutlich ausgefallen, so dass das Buch für eine jüngere Klientel nicht geeignet ist. Besonders gelungen ist die Darstellung des Reiches, das aus einander nicht unbedingt grünen Provinzen gebildet wird, die immer wieder nach Selbstständigkeit streben. Vaelin erzählt einem Biographen nach seiner Gefangennahme seine Geschichte und offenbart dabei sein intimes Wissen um die Machtstrukturen sowohl innerhalb des Klerus´ als auch der Krone.

Fazit

So ist dies auch ein Thriller, in dem es um Machterhalt und Intrigen und Verrat geht. Daneben besticht die überzeugend aufgebaute Welt und die lebensecht beschriebenen Figuren, so dass den Leser ein wahres Feuerwerk an spannender Handlung erwartet.

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