Mystic City - Das gefangene Herz (1)

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Ravensburger, 2012, Titel: 'Mystic City', Originalausgabe

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3

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Sanja Döttling
Überraschungen gibt es keine

Buch-Rezension von Sanja Döttling Okt 2013

Aria hat eigentlich ein perfektes Leben. Sie ist Tochter aus der reichen Familie Rose, die schon lange große Macht über die Stadt New York ausübt. Aria ist deshalb das luxuriöse Leben in den Horsten, hoch über den ehemaligen Gehsteigen des alten New Yorks gewöhnt. Durch den Klimawandel wurde die Gesellschaft nämlich gespalten: Oben in den Horsten leben die Reichen und Angesehenen, unten in der ehemaligen Stadt die Armen und die Arbeiter. Am schlimmsten aber sind die Lebensbedingungen für die Mystiker, die im Ghetto wohnen müssen und verpflichtet sind, ihre Magischen Kräfte regelmäßig abschöpfen zu lassen. Auf dieser Energie ist der Reichtum der Horste begründet.

Doch diese politischen Debatten bekommt Aria erst im Verlauf der Zeit mit. Sie hat ein ganz anderes Problem: Sie hat die Erinnerungen an ihren Verlobten Thomas Foster verloren, als sie eine Überdosis Drogen genommen hat. Doch es ist wichtig, dass sie ihre Erinnerungen zurückbekommt: Die Hochzeit mit Thomas steht unmittelbar bevor; sie ist Teil der Wahlkampagne, die die beiden verfeindeten Familien Rose und Foster im Wahlkampf vereinen soll. Beide Familien haben nämlich einen gemeinsamen Feind: Die Mystikerin Violet Brooks, die im Wahlkampf gegen sie antritt und sich für die Rechte der Armen und der Mystiker einsetzen will.

Aber Arias Leben ist nicht so einfach strukturiert, wie es auf den ersten Blick scheint. Der gefährliche, aber anziehende Mystiker Hunter, der im Untergrund lebt, zieht Aria magisch an. Was hat er mit ihrer Vergangenheit zu tun? Aria muss sich erinnern....

Meinung:

Die Serie "Mystic City" reiht sich ein in eine lange Reihe amerikanischer Jugendromane, die Romantik mit dem Übernatürlichen und ein bisschen Zukunftsvision verbinden. "Mystic City" macht es dabei fast genauso wie ein ganzer Stapel anderer Jugendbücher, die aus genau demselben Holz geschnitzt sind.

Natürlich gibt es Unterschiede in den Details, aber der große Plot ist ebenso überschaubar wie voraussehbar.  Dabei hält sich die Geschichte nicht mit Grautönen auf. Die herrschenden Familien – Rose und Foster – sind hinterhältig und böse, die rebellierenden Mystiker durch die Bank herzensgute Menschen. So ist auch die Wendung Arias, weg von der Familie, hin zu den Rebellen, völlig durchschaubar. Natürlich erzählt "Mystic City" so eine Geschichte von einem heranwachsenden Mädchen, das beginnt, ihr Leben zu hinterfragen und ihren eigenen Weg zu gehen. Auch die Idee mit dem Gedächtnisverlust trägt zu einer ganz ordentlichen Spannungskurve bei. Dennoch ist die Umsetzung dieses Plots sehr schwach.

Auch bei der Umsetzung der Charaktere scheut sich das Buch nicht, auf vorhandene Klischees zurückzugreifen. Aria ist das typische, tollpatschige und vehement Ohnmacht-gefährdete Kind aus gutem Hause, das viele Freunde, aber keinen Charakter hat. Hunter hingegen ist gutaussehend, gefährlich und charmant, kann aber keine Charakterzüge außerhalb dieser drei vorweisen.

Leider kann auch der Schreibstil nicht dazu beitragen das Buch viel interessanter zu machen. Die Dialoge sind teilweise ans Verwirrende grenzend komisch geschrieben. Beschreibungen sind flach und nach Schema F abgewickelt, inmitten von hochemotionalen Szenen werden da auch mal Kleider und Haarfarben bemerkt. In den meisten Fällen ist das leider sehr unpassend.

Fazit

Alles in allem ist "Mystic City" genau so wie jedes romantische Jugendbuch in fantastischem Setting. Überraschungen gibt es fast keine, der Plot ist vorhersehbar, die Charaktere bleiben flache Schablonen und auch der Schreibstil erzeugt keine Freudenschreie.

Wer auf Bücher aus diesem Genre steht, dem sei das Buch empfohlen, wer lieber Innovatives Lesen will, wird hier enttäuscht.

Mystic City - Das gefangene Herz (1)

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