Hinter feindlichen Linien - Time Riders (4)

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Thienemann, 2013, Titel: 'The Eternal War', Originalausgabe

Couch-Wertung:

7

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Carsten Kuhr
Zurück in die Zukunft, Teil vier

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Aug 2013

Sie waren alle bereits tot, ihr Ableben nur noch Sekunden entfernt, dann wurden die Jugendlichen von Unbekannten vor eine Wahl gestellt, die eigentlich keine war. Entweder ihr Schicksal würde sich erfüllen, sie also sterben, oder sie verpflichten sich einer unbekannten Organisation, den Time Riders, die Eingriffe in die Zeitlinie rückgängig machen. Zeitreisen sind, wenn auch möglich, streng verboten und immer wieder greifen skrupellose Menschen ein, um eine ihnen genehme Gegenwart und Zukunft zu erzeugen.

In den bisherigen Abenteuern der Gruppe mussten diese sich bereits mit Dinosauriern, der Weltherrschaft der Nazis und den Rittern des Mittelalters auseinandersetzen. Was kaum einer der Agenten weiß ist, dass jeder von ihnen, der durch die Zeit reist, dabei zellular so geschädigt wird, dass er rapide altert. Mit jeder Zeitreise verlieren die Agenten fünf Jahre ihres Lebens. Dies ist auch der Grund, warum sie in solch jungen Jahren dienstverpflichtet wurden.

Dieses Mal hat ein Unbekannter Abraham Lincoln getötet. Als sie den Routineauftrag erledigen wollen und den Führer der Nordstaaten - den Mann der die Sklaverei in Amerika abgeschafft hat - vor dem Fuhrwerk, das ihn überfahren soll, retten, passiert etwas Unerhörtes! Abraham Lincoln schmuggelt sich unter die Reisegruppe und reist, von ihm aus gesehen, in die Zukunft. Dies führt dazu, dass sich ihr Quartier in New York plötzlich mitten im Zielfeuer eines seit Jahrhunderten andauernden Krieges befindet.

Der Krieg der Union und der Konföderierten hat nie geendet, Europa trägt seinen Zwist mittlerweile als Stellvertreterkrieg am Hudson aus, ihr Hauptquartier, sie selbst sind unmittelbar bedroht, ihre Mission scheint gescheitert zu sein.

Während Liam und Sal mit Hilfe von Bob versuchen Abraham von Virginia nach New York zu bringen, ist im Hauptquartier Panik angesagt. Die Zeitreisemaschine ist zerstört. Hilfe könnte nur aus der ihnen fremden Welt kommen – und dazu müssten die Gegner beschießen zusammen zu arbeiten – eigentlich undenkbar …

Alex Scarrows Zeitreise-Serie um die Time Riders erfreut sich nach wie vor großen Zuspruchs. Die Mischung aus packenden Abenteuer und geschichtlichem Hintergrund stimmt. Der Autor recherchiert seine Ausflüge in die Historie sehr genau, so dass er immer viel Wissenswertes über die Ära in seinen Text einfließen lassen kann. Sei es die Ermordung John F. Kennedys oder, wie vorliegend, die Jugend Abraham Lincolns. Geschickt greift er Wendepunkte auf, die dafür sorgten, dass unsere Welt sich zu dem entwickelte, als die wir sie kennen.

In dem vierten Band der Time Riders wendet er sich einem sehr amerikanischen Thema zu. Der Sezessionskrieg, die Union der Nordstaaten gegen den Süden wird bei uns eigentlich immer nur als eine Auseinandersetzung der Sklavenhalter gegen die wahrgenommen, die das Sklaventum abschaffen wollten. Hier differenziert der Autor, zeigt auf, dass Lincoln die Sklaverei nur abgeschafft hat, um dem Süden die Unterstützung durch England zu entziehen.

Des weiteren nimmt der Autor, zwar verklausuliert, aber deutlich zu Rassismus Stellung. Er zeigt sehr beeindruckend auf, wie die Menschen damals gedacht haben, dass sie sich eben gerade nicht bewusst waren, wie sie die dunkelhäutigen Sklaven als rechtlose Menschen zweiter Klasse ansahen, sondern dass die Realität, das Denken und Handeln einfach so war, ohne dass man dies jemals hinterfragt hätte.

Natürlich ist von Beginn an klar, dass unsere Helden ihre Zeitlinie einmal mehr würden retten können, allein der Weg dahin war so nie vorhersehbar. Auch das Problem, dass die Zeitreisen dazu führen, dass die Agenten rasant altern bleibt immer im Hintergrund präsent und bereichert die Serie mit einem dunklen, bedrohlichen Aspekt.

Fazit:

Sprachlich unauffällig behandelt der Roman eine ur-amerikanische Begebenheit, zeigt uns das damalige Leben und Denken und unterhält einmal mehr spannend und routiniert.

Hinter feindlichen Linien - Time Riders (4)

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