Alterra (5) - Der Herr des Nebels

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

Das Buch Liebe heißt Tofu erzählt die Geschichte von Franzi, einem 14 Jährigen Mädchen, das das typische Leben eines Teenagers führt. Sie erlebt alle Höhen und Tiefen dieses Alters mit ihrer besten Freundin Lotte, dessen Bruder Chris auch eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt, zumindest nicht für Franzi..

Als Franzi erfährt, dass ihre Mutter für 2 Wochen verreisen wird, freut sie sich riesig darauf, endlich mal Sturmfrei zu haben. Gemeinsam mit Lotte plant sie eine Party, zu der sie ihre ganzen Freunde einladen will, unter anderem natürlich Benni, Lottes Schwarm und Chris, Lottes Bruder, in den Franzi unsterblich verliebt ist.

Doch irgendwie hat Franzi sich das ganze einfacher vorgestellt; neben Schule muss sie jetzt nämlich den ganzen Haushalt schmeißen, ganz alleine! Dazu kommen Frisur-Probleme, Party-Planungen, Jungs und der seltsame Verehrer ihrer Mutter. Doch da sie Eva (wie sie ihre Mutter nennt, um ihr zu zeigen wie erwachsen sie schon ist!) versichert hat, der Aufgabe gewachsen und kein kleines Kind mehr zu sein, darf sie natürlich keine Schwäche zeigen. Das ist aber nicht so leicht, wenn sich auf einmal ihr Kater übergibt, in der Küche überall dreckiges Geschirr steht und der Hausschlüssel noch in der Jeans steckt, während sie draußen vor verschlossener Tür steht...

Seinen Höhepunkt findet das Chaos aber auf der Party, die doch eigentlich so perfekt geplant war. Doch dank Chris, der sich dann um alles kümmert, kommt noch alles zum guten Ende.

Das Buch ist süß und lustig geschrieben, schön für Mädchen die Teenager werden oder schon sind. Es lässt sich leicht lesen und man kann mitfühlen, da alles aus Sicht der Hauptfigur Franzi erzählt wird. Allerdings ist der Schreibstil der Autorin teilweise übertrieben darauf ausgerichtet, wie eine typische Jugendliche zu klingen, was leider das Gegenteil erzeugt, nämlich dass die Erzählung nicht mehr sehr authentisch wirkt. Mit der Zeit habe ich mich allerdings daran gewöhnt und auf den Inhalt konzentriert. Dieser ist etwas voraussehbar und nicht sehr anspruchsvoll, deshalb nur gebe ich nur 6 von 10 Punkten.

Fazit:

Insgesamt kann ich das Buch allen Mädchen zwischen 10 und 15 weiterempfehlen, die sich für Mode, Schminke und Jungs interessieren und gerne über alltägliche Blamagen lachen, die ihnen genauso passieren könnten.

Couch-Wertung:

9

Leser-Wertung

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Andreas Kurth
Wie unter guten Freunden

Buch-Rezension von Andreas Kurth Aug 2013

Nach der großen Entscheidungsschlacht zwischen Kindern und Erwachsenen, also zwischen Pans und Zyniks, hat sich ein scheinbar ruhiges Miteinander entwickelt. Doch der Friede ist trügerisch, hinter den Kulissen werden schon wieder Ränke im Lager der Zyniks geschmiedet. Als an der nördlichen Grenze des den Pans bekannten Territoriums mehre Kinder tot und voller schwarzer Flecken gefunden werden, ist es mit der Ruhe vorbei. Matt, Tobias und Ambre rätseln gemeinsam mit ihren Freunden, ob der unheimliche Torvaderon doch noch lebt und zurückgekehrt ist. Matt entschließt sich, der Sache im Norden auf den Grund zu gehen. Tobias und Ambre lassen ihn natürlich nicht alleine ziehen, und so macht sich ein ganzer Trupp auf den Weg in Unbekannte. Derweil gehen die Intrigen bei den Zyniks weiter, dort droht ein neuer Krieg. Die Pans müssen an allen Fronten ihr ganzes Geschick aufwenden, um den Gefahren zu begegnen – und geraten dabei ein ums andere Mal wieder in Lebensgefahr.

Der Herr des Nebels ist der mittlerweile vierte Band der Alterra-Reihe von Maxime Chattam. Um es deutlich zu sagen, an diesem Punkt einzusteigen ist ein schwieriges Unterfangen. Es ist doch schon eine Menge in den ersten drei Bänden passiert, wer das Buch wirklich genießen will, sollte die Reihe von Beginn an lesen. Die ersten drei Romane sind allerdings nur noch als E-Book zu bekommen, und derzeit steht offenbar noch nicht fest, ob die weiteren Romane in Deutschland überhaupt erscheinen werden. Selbst wenn es bei den vier Büchern der Reihe bleiben sollte, ist es eine in meinen Augen überaus lesenswerte Lektüre.

Denn auch im vierten Buch fühlt man sich - sofern man die ersten drei kennt – gleich wieder wie unter guten Freunden. Nach dem großen Krieg zwischen Pans und Zyniks leben beide Seiten nun friedlich nebeneinander. Doch als Leser ahnt man gleich zu Beginn, dass es nicht dabei bleiben wird. Der Fund der toten Pans deutet sofort darauf hin, dass die Gemeinschaft der Drei - Matt, Tobias und Ambre – erneut gefährliche Abenteuer zu bestehen haben wird. Es ist überaus faszinierend, wie Maxime Chattam das Zusammenleben der Jugendlichen beschreibt, die sich mühsam, aber diszipliniert organisiert haben. Und auch der auf alle wartende Übergang in das Erwachsenen-Alter wird als wichtiges Thema behandelt. Schließlich hat das Älterwerden in der Alterra-Welt ganz andere Konsequenzen als unter normalen Umständen.

Neben Matt, Tobias und Ambre, die wieder im Zentrum der Ereignisse stehen, spielen auch die beiden Pan-Botschafterinnen Maylis und Zelie eine wichtige Rolle. Sie sorgen dafür, dass die Intrigen im Lager der Zyniks nicht unentdeckt bleiben, und müssen dabei so manche dramatische Situation überstehen. Der Wechsel zwischen den Abenteuern im Norden und den Ränkespielen in der Festung im Pass der Wölfe, die sich Pans und Zyniks teilen, sorgt für immense Spannung. Schnelle Szenenwechsel und zahlreiche Cliffhanger führen dazu, dass man das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen mag.

Maxime Chattam zeigt auch im vierten Band der Reihe, dass er ein toller Geschichten-Erzähler ist. Die Alterra-Welt wird von ihm wieder mit eindrücklichen Bildern beschrieben, man fühlt sich als Leser mittendrin und leidet bei den aufregenden Abenteuern der jungen Protagonisten förmlich mit. Die Spannung wird durch den rätselhaften Prolog von Beginn an immens hoch gehalten, und das bleibt bis zum dramatischen Finale so. Chattam hat mit der Alterra-Reihe eine wirklich interessante Welt erschaffen, die mit spannenden Personen und Wesen bevölkert ist.

Fazit:

Der vierte Band der Alterra-Serie steht den Vorgängern in nichts nach. Das Buch ist spannend, gut lesbar und macht wirklich Appetit auf mehr. Zumal nun die Reise nach Europa angekündigt ist, von der Maxime Chattam bereits in einem Interview mit mir (nachzulesen auf der Phantastik-Couch) gesprochen hat. Es wäre überaus bedauerlich, wenn diese restlichen Bände den deutschen Lesern vorenthalten würden. 

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