Jake Djones - In der Arena des Todes

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

Die Hölle auf Erden ist für Luce, von ihrer großen Liebe, dem gefallenen Engel Daniel, getrennt zu sein. Seit einer Ewigkeit suchten sie nacheinander, und nun, da sie sich endlich gefunden haben, muss Daniel die Unsterblichen bekämpfen, die Luce töten wollen. Daniel versteckt Luce in Shoreline, einem In-ternat in Kalifornien. Dort lernt Luce, die furchterregenden Schatten, die sie seit frühester Kindheit umgeben, zu kontrollieren und mit ihrer Hilfe in die Vergangenheit zu blicken. Doch je mehr Luce dadurch über ihre und Daniels frühere Leben erfährt, desto mehr ahnt sie, dass er ihr etwas verschweigt – etwas Wichtiges und Gefährliches ...

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Carsten Kuhr
Vorhang auf für Teil 2!

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Mai 2013

Vor gar nicht so langer Zeit war Jake Djones nur ein 14-jähriger Junge aus Greenwich, der in der Schule so leidlich das Klassenziel erreichte und sonst ein ganz normales Leben führte.

Ganz normal? Na ja, wie man es nimmt, nachdem der ältere Bruder spurlos verschwunden war und seine Eltern mit ihren Sanitärinstallationsgeschäft immer wieder Schiffbruch erlitten.

Doch, wie schon gesagt, das ist Vergangenheit. Inzwischen weiß er, dass er als Djones einer Familie entstammt, die seit Generationen für die Geschichtshüter weltweit und quer durch alle Zeiten im Einsatz ist. Seitdem die abtrünnigen Zeitagenten der Zeldts versuchen, die Welt durch gezielte Eingriffe in der Vergangenheit in ein Chaos zu stürzen, befinden sich die Geschichtshüter im Dauereinsatz.

Bereits einmal konnte Jake dabei die Pläne der Zeldts durchkreuzen und diesen eine schmerzvolle Niederlage bereiten. Dabei gewann er nicht nur den Respekt, sondern auch die Freundschaft anderer Zeitagenten. Nun sollte er eigentlich nur im Stockholm des Jahres 1792 das so dringend benötigte Elixier, das Zeitreisen erst ermöglicht, in Empfang nehmen. Aufgrund seiner impulsiven Art, andere nennen es eher Tollpatschigkeit oder gar Dilettantismus, geht der Routineauftrag schief, und das Elixier verloren.

Eigentlich war geplant, dass Jake daher -zumindest bis er charakterlich noch ein wenig gereift sei - wieder zurück in sein altes, beschaulich-bürgerliches Leben gehen würde, doch dann erreicht ein Hilferuf aus der Zeit die Geschichtshüter.

Topaz, eine ihrer erfahrensten Agenten ist 27 nach Christus im Römischen Reich gestrandet. Die Rettungsmission, an der auch Jake letztlich teilnimmt, bringt die Agenten auf die Spur Agata Zeldts. Die wiederum beabsichtigt nichts weniger, als die Macht Roms an sich zur reißen und die Welt in Chaos, Krieg und Elend zu versenken – natürlich hat die nette Dame nicht mit Jake Djones gerechnet, der ihr ein ums andere Mal einen Strich durch ihre Rechnung macht ...

Vorhang auf zum zweiten großen Abenteuer mit und um Jake Djones:

Nachdem der Autor uns im ersten Band seine Figuren vorgestellt hat, die Geheimgesellschaft der Geschichtshüter eingeführt und deren Gegner aufgebaut hat, kann er nun darauf fußend mit vollen Segeln hinein ins phantastische Abenteuer segeln.

Und was wäre hier geeigneter, als die Ära, die unsere abendländische Kultur geprägt hat, wie keine Zweite. Das Römische Imperium, das vom heutigen Portugal bis nach Ägypten und auf die arabische Halbinsel reichte, das uns das Alphabet, die moderne Verwaltung, den Rechtsstaat und erste Sozialleitungen brachte, dient Dibben als faszinierende bunte Kulisse für seine actionreiche Handlung. Und die hat es in sich. Da wird gekämpft und intrigiert, da lässt Ben Hur in einem faszinierenden Wagenrennen im Circus Maximus grüßen und Verräter unsere Helden ein ums andere Mal blass aussehen.

Die gigantischen Fehler des Helden nagen an der Glaubwürdigkeit

Allerdings, und das ist auch schon die große Kritik an dem Buch, sind die Personen recht einseitig gezeichnet. So vermisste ich insbesondere bei den Antagonisten eine glaubwürdige Motivation für ihre bösen Taten. Dass Jake ein ums andere Mal impulsiv agiert, dass er das Unmöglichste, das Dümmste was er in einer Situation auch nur tun kann immer wieder auch tut, bewirkt einen starken Drang danach dem Jungen zuzurufen, doch wenigsten einmal sein Hirn einzuschalten, bevor er einmal mehr einen gigantischen Fehler begeht. Das nagt ein wenig, nein ganz gehörig an der Glaubwürdigkeit, so dass sich der Plot eher für jüngere Leser eignet, als dass Erwachsene wirklich damit zufrieden sein könnten. Dabei sind alle Ingredienzien für einen packenden Abenteuer-Roman mit an Bord – fiese Gegner, eine tolle, faszinierende Kulisse, die vor unseren Augen plastisch Gestalt annimmt und jede Menge gefährlicher Situationen.

Fazit

Aufgrund der sehr einseitigen Zeichnung der Bösewichte und der ständigen Leichtsinnigkeiten der Hauptperson eher für jüngere Leser geeignet. Auf die aber wartet eine lebendig und überzeugend geschilderte Vergangenheit und jede Menge packender Abenteuer.

Jake Djones - In der Arena des Todes

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