Wunder

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen unter dem Titel Wonder; aus dem Englischen von André Mumot; Hardcover, 384 Seiten

ISBN: 9783446241756

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7

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Felix Oepping
Originelle Idee kurzweilig umgesetzt.

Buch-Rezension von Felix Oepping Apr 2013

August ist eigentlich ein ganz normaler 10jähriger Junge mit ähnlichen Sorgen, Wünschen und Träumen wie seine Altersgenossen. Doch August sieht ganz anders aus, manche nennen ihn gar "Missgeburt".

Im Debütroman von Raquel J. Palacio Wunder geht es nicht nur um August und sein erstes Schuljahr, nachdem er die Grundschulzeit zuhause unterrichtet wurde, es geht auch darum, wie sein Umfeld, Familie und Freunde, damit umgeht.

Aus der Perspektive von August wird vorgestellt: Er, Junge mit entstelltem Gesicht (aufgrund eines genetischen Defekts von Geburt an) geht auf die High School, das erste Mal, dass er überhaupt eine richtige Schule besucht. Er ist wie alle Anderen neu und auf der Suche nach Freunden und Orientierung, was ihm aber wegen seines entstellten Gesichts schwerer fällt als Anderen, auch trotz der Unterstützung seiner Eltern und älteren Schwester. Ein paar Freunde findet er recht schnell, auch wenn deren Treue angezweifelt werden muss, schließlich ist August alles andere als "cool".

Die Perspektive wechselt im Laufe dieses einfühlsamen und authentisch geschriebenen Romans mehrmals, hier liegt klar die Stärke des Buches. Es wird klar, dass August eine starke Wirkung auf seine Mitmenschen hat, so erfreut er seine Schwester häufig, jedoch auch nicht immer und wie viele Andere stellt sie sich die Frage, wie normal oder eben nicht man August behandeln darf, soll und muss. Der Sprachstil ist sehr authentisch und angemessen.

Mir hat vor allem die schöne Geschichte über Freundschaften, die trotz Hindernissen entstehen, gefallen; außerdem finde ich die Idee originell und gut umgesetzt. Jedoch fiel mir persönlich der Einstieg schwer und ich empfand manche Stellen zu aufgeplustert - wie mit einem erhobenen Zeigefinger. Nichtsdestotrotz ist das Buch für alle Altersklassen geeignet, 8-13 sowie 14-18 entspricht dem Alter der Hauptpersonen, jedoch ist auch für Erwachsene der ein oder andere schöne Moment dabei. Ich empfehle es allen, die im Alltag mit Anderssein konfrontiert sind und allen Jugendlichen, die eine witzige und zugleich traurige, leichte und doch herzerwärmende Lektüre wollen.

FAZIT

Ein kurzweiliger Roman mit einer originellen Idee, der Groß und Klein zu vergnügen weiß, mich jedoch nicht restlos überzeugt hat. Nichtsdestotrotz eine gute Lektüre!

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Letzte Kommentare:
04.06.2019 20:11:47
J.S.G.

Das Buch ist super. Ich kann nicht glauben, wie schwer das Leben von August ist. Normalerweise lese ich keine Romane, sondern wissenschaftliche Bücher, aber WUNDER hat mich gepackt. Es war manchmal witzig, manchmal traurig, aber immer berührend. Das Buch hat mich inspiriert, weil, wenn sogar August mit seinem Leben klarkommt, sollten wir mit unseren eher kleinen Problemen das auch schaffen! Ich fand es interessant, dass das Problem nicht nur August belastet, sondern auch z.B. Via, weil sie ihre Bedürfnisse für ihren Bruder zurückstellt. Trotzdem unterstützt sie August immer.

31.05.2019 12:46:34
Aurel

Das Buch ist sehr gut!!! ich muss schon sagen, das ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Es wird aus den Perspektiven der verschiedenen Figuren geschrieben. Dadurch erfährt der Leser die Gefühle und Meinungen der einzelnen Charaktere. Den Jugendliteraturpreis hat Raquel J. Palacio eindeutig verdient!!! Top Buch !!! Cooles Buch. Es erzählt auch über das heutige Schulleben mit den Problemen von Mobbing und Ausgrenzung.
#BestesBuchderWelt

24.02.2019 18:18:28
Leseteddy

Rezension

In dem Buch “Wunder“ von Raquel.J.Palacio geht es um einen entstellten Jungen, der das erste Mal in seinem Leben auf eine staatliche Schule geht; dies bringt natürlich einige Probleme mit sich.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos, beim Lesen ist mir eigentlich nie wirklich langweilig geworden. Im Buch wechselt die Erzählperspektive oft und dadurch ist das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Die einzelnen Kapitel sind kurz, bedingt durch den häufigen Perspektivenwechsel. Der Schreibstil ist flüssig. Die verwendete Sprache des Buches ist eher traditionell, also ohne moderne Jugendsprache, aber trotzdem ein bisschen an die Welt der aktuellen Jugendlichen angepasst. Die Charaktere sind sehr passend gewählt und stellen verschiedene Typen von Personen da, die jeder kennt, der schon einmal in seinem Leben in irgendeiner Form gemobbt oder ausgegrenzt wurde. Doch durch diese wird dem Leser auch klargemacht, dass sich die Seiten auf dem die Mitschüler stehen (auf der des Gemobbten oder auf der dessen, der mobbt) auch schnell positiv aber auch negativ ändern können.
Obwohl „Wunder“ in der deutschsprachigen Übersetzung bereits 2013 erschienen ist - und da auch mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde – ist die Thematik unverändert aktuell, denn Mobbing und Ausgrenzung stellt eines der größten Probleme in unserer modernen Leistungsdruckgesellschaft dar. „Wunder“ macht aber auch Mut und Hoffnung, denn trotz der Schwierigkeiten für den entstellten Jungen August an der neuen Schule wird klar, dass man sich nicht von Mobbing aufhalten lassen soll und dass es den echten Freunden egal ist, wie man aussieht, da für diese nur die inneren Werte zählen.
Ich empfehle das Buch für Kinder ab 10 Jahren.