Entzweit - die Tochter der Tryll (2)

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • cbj / cbt, 2012, Originalausgabe

Couch-Wertung:

7

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Carsten Kuhr
Die Tochter der Trolle tritt ihr ungeliebtes Erbe an

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Nov 2012

Bis vor vier Monaten war das Leben von Wendy besch…eiden. Ihre Mutter wurde, nachdem diese versucht hat Wendy umzubringen, in eine geschlossene Anstalt eingewiesen und in der Schule ist sie das Mauerblümchen am Rande, das niemand beachtet.

Dann wird es noch schlimmer!

Geht das überhaupt, werdet Ihr Euch fragen – noch schlimmer? Nun, wenn man aus heiterem Himmel erfährt, dass man gar kein Mensch ist, sondern tatsächlich ein Wechselbalg, das die Trolle bzw. Trylls als Baby einer Menschenfamilie untergeschoben haben, dann ist das schon ein Hammer.

Wenn dann noch dazu kommt, dass der einzige Junge, der Wendy jemals wirklich Aufmerksamkeit geschenkt hat, ein Tracker ist , also ein Beschützer der ausgesandt um sie zur ihrer echten Tryll Mutter zu bringen, dann wird es so richtig schlimm.

Damit noch nicht genug, erweist sich ihre wahre Mutter als unnahbare, manipulative Herrscherin, die den weiteren Lebensweg ihrer Tochter bereits detailliert vorgeplant hat. Das ist auch nicht besonders aufbauend.

Als wäre das immer noch nicht genug, gibt es da noch den verfeindeten Troll-Stamm der Vittra, die, um Wendy habhaft zu werden, sie und ihre Brüder entführen. König Oren macht Wendy ein verlockendes Angebot – und klärt sie weiter über ihre Abstammung auf – mehr darf ich an dieser Stelle nicht verraten, sonst ist die Spannung weg.

Bevor sie selbst weiß, wie es weitergehen soll, wird sie von Finn und Tove gerettet. Dass sie vorher den faszinierenden Loki kennen lernt, soll sich noch als brisant erweisen – muss sich ihr Herz doch nun zwischen drei Männern entscheiden.

Während sie noch im inneren Zweifel zerrissen wird, setzt sie die Ausbildung ihrer besonderen Fähigkeiten fort, lernt ihre Mutter näher kennen und verstehen – nur um im Finale erneut vor einer wichtigen Entscheidung zu stehen. Pflichterfüllung gegenüber ihrer Rasse oder persönliches Glück – beides kann es für sie nicht geben…

Der zweite Teil ihrer Tryll-Trilogie setzt die Geschehnisse des ersten Bandes nahtlos fort. Erneut verfolgen wir gebannt die weiteren Erlebnisse unserer Ich-Erzählerin mit.

Und die haben es in sich – es gilt, die Geheimnisse um ihre eigene Abstammung zu erfahren, ihre Mutter, die ihr bislang immer nur die unterkühlte Fassade der Herrscherin präsentiert hat, wirklich kennen und begreifen zu lernen und nicht zuletzt geht es um ein Gefühlschaos.

Während andere Autor(-innen) hier den Schwerpunkt auf die körperlichen Aspekte legen, beschäftigt sich Hocking lieber mit der inneren Zerrissenheit ihrer Protagonistin.

Man fühlt mit der jungen Frau mit, wenn sie einmal mehr von Finn zurückgestoßen wird, der weiß, dass eine Verbindung der Prinzessin mit einem Bürgerlichen schlicht undenkbar ist – auch wenn Wendy dies nicht wahrhaben will. Mit Tove verbindet sie eine Freundschaft, dass alle, inklusive der beiden Mütter, hier mehr darin sehen belastet sie eher, als dass sie ihr hilft. Und dann gibt es da noch den Vittra Loki. Charmant, gewitzt und hartnäckig macht er sich daran, Wendys Herz zu erobern. Eingehüllt hat die Autorin dieses emotionale Wechselspiel in jeden Menge Geheimnisse. So manche der Mysterien aus dem ersten Teil werden aufgelöst, neue Geheimnisse aufgeworfen und Hintergründe beleuchtet. So erfährt der Leser viel über die Tryll und Vittra, über die Rolle, die Wendy zugedacht ist und die besonderen Gaben, die die Tryll auszeichnen. Das ist nicht nur für weibliche Leser faszinierend, auch wenn man vom Verlag aus diese Zielgruppe natürlich im Augenmerk hat.

FAZIT

Amanda Hockings Entzweit – die Tochter der Tryll ist ein gelungener Mittelband einer Urban-Fantasy Trilogie, in der zwar das emotionale Chaos breiten Raum einnimmt, aber nicht dominiert. Auf jeden Fall ist die Story und die Erzählweise von Amanda Hocking für beide Geschlechter geeignet.

Entzweit - die Tochter der Tryll (2)

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