Crocodile Tears. Alex Riders achter Fall

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Ravensburger, 2009, Titel: 'Crocodile Tears', Originalausgabe

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8

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Corinna Abbassi-Götte
Alex Rider ist DER Agent der Jugendliteratur

Buch-Rezension von Corinna Abbassi-Götte Feb 2010

Eher zufällig landet Alex auf der Silvesterparty des Millionärs Desmond McCain, der inzwischen Leiter der weltweit größten Wohltätigkeitsorganisation First Aid ist. Der Vater seiner Freundin Sabina, der einen Bericht über Desmond McCain schreibt und von dessen Werdegang fasziniert ist, hat die beiden Jugendlichen mitgenommen. Doch Alex hat gleich das Gefühl, dass McCains scheinbar hilfsbereites Auftreten nur Fassade ist und sich dahinter ein kalter, berechnender Mann verbirgt.
Als die drei Gäste nach der Party bei einem herbeigeführten Autounfall fast umkommen, scheint sich Alex’ Verdacht zu bestätigen. Doch vorerst geht sein Leben normal weiter, bis plötzlich ein Journalist auftaucht, der Alex mit seinem gesammelten Informationen erpressen will. Klar ist, dass Alex die Hilfe des MI6 braucht, wenn er weiterhin ein normales Leben führen will. Als Gegenleistung jedoch soll er wieder einmal spionieren.
Auf einem Schulausflug in das Greenfields Bio Centre soll er den Inhalt einer Festplatte herunterladen. Es ist nicht weiter überraschend, dass der angeblich kinderleichte Auftrag lebensbedrohlich endet. Als Alex zudem ausgerechnet Desmond Cain im Greenfields Bio Centre sieht, ist klar, dass ein Unheil unvorstellbaren Ausmaßes bevorsteht - und das Alex dringend etwas unternehmen muss.

Es handelt sich bei "Crocodile Tears" bereits um den achten Fall von Alex Rider. Besonders gut gefallen hat mir, dass relativ viele Andeutungen auf vorige Fälle einfließen, außerdem ist Alex immer noch der Alte geblieben. Noch immer legt er keinen gesteigerten Wert darauf, dem MI6 zu helfen, noch immer hat er letztendlich keine andere Wahl. Dieses Mal geht es immerhin um sein Leben, das ein schmieriger Journalist durch eine Story zerstören will.
Gerade dieser Teil des Buches bietet einige höchst amüsante Stellen. Natürlich lässt der MI6 nicht zu, dass Informationen über Alex an die Presse gelangen, und wie der Journalist davon "überzeugt" wird, sein Wissen besser nicht preiszugeben, bereitet beim Lesen Genugtuung.
Doch der Rest ist gewohnt actionreich, abenteuerlich und rasant geschrieben. Alex stolpert in ein riesengroßes Abenteuer, in dem es letztlich darum geht, eine tödliche Seuche zu verhindern. Dass er dabei nicht nur ein-, zwei- oder dreimal fast sein Leben verliert, ist gewiss keine Überraschung.
Genau diese gefährlichen Situationen, in denen es keinen Ausweg mehr zu geben scheint, sind unglaublich nervenaufreibend. Anthony Horowitz wird es hoffentlich nicht wagen, Alex Rider eines Tages wirklich sterben zu lassen. Die vorigen Bücher zeigen jedoch deutlich, dass er sich nicht davor scheut, Alex lebensgefährlich zu verletzen.
Mit mehr Glück als Verstand entkommt Alex hier zum Beispiel einer Meute von Krokodilen und ebenso dem sogenannten "Dom der Gifte", in dem genetisch veränderte Gifttiere und –pflanzen bei der kleinsten Berührung den sofortigen Tod bedeuten.
Dass Alex erst kurz vor seinem 15. Geburtstag steht, vergisst man beim Lesen fast. Durch seine flotten Sprüche wird man zwar hin und wieder daran erinnert, doch seine Sportlichkeit, seine Intelligenz, sein Mut, seine Courage und sein Selbstbewusstsein lassen ihn meist ein wenig älter wirken.

"Crocodile Tears" steht seinen Vorgängern an Nervenkitzel, Abenteuer und Spannung also in nichts nach. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass Anthony Horowitz hier nicht einfach ein neues Abenteuer erfindet, sondern gleichzeitig Alex’ persönliche Entwicklung weiter vorantreibt. Bei Reihen mit mehreren Bänden ist dies nicht zwingend der Fall, und gerade dies hebt die Alex Rider-Reihe meiner Meinung nach von anderen Buchreihen ab. Man freut sich nicht nur auf einen weiteren spannenden Fall von Alex, sondern ist ebenso neugierig auf sein Privatleben. Daher ist es besonders schön, von seiner Freundin Sabina über seinen Freund Tom bis hin zu seinem "Au Pair"-Mädchen Jack Starbright sämtliche wichtigen Personen in Alex’ Leben im vorliegenden Band wiederzutreffen.

FAZIT

Anthony Horowitz bietet zum achten Mal in Folge ein Alex Rider-Abenteuer in James Bond- Manier. Man begleitet Alex von Schottland über London nach Kenia. In gewohnter Qualität spinnt Anthony Horowitz ein Netz um Alex, und gespannt verfolgt man, wie sämtliche Fäden zusammenlaufen und es schließlich einzig und allein darum geht, ein riesiges Unheil abzuwenden.

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