Clans of London Bd. 1: Hexentochter

Erschienen: Mai 2019

Bibliographische Angaben

Hardcover, 416 Seiten

Band 1 von 2 der Clans of London-Reihe

ISBN: 9783473401802

Couch-Wertung:

8

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Julian Hübecker
Eine junge Hexe auf der Suche nach ihren Wurzeln

Buch-Rezension von Julian Hübecker Jul 2019

„Der Drache wollte uns verbrennen, aber ich habe es irgendwie geschafft, die Flammen zurück zu ihm zu projizieren.“

Caroline hat zeitlebens mit Ablehnung zu kämpfen: Ihre Eltern wollten sie nicht, weshalb sie im Heim aufwuchs, denn auch bei Pflegefamilien blieb sie nie lange. Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag findet sie schließlich heraus, dass sie von einer Hexe und einem Zauberer abstammt. Doch ihre Kräfte wurden nie aktiviert – ein Fehler, der ihr bald das Leben kosten könnte.

Das Aufwallen magischer Kräfte – ein tödlicher Wettlauf mit der Zeit

Ihre Kindheit war nicht gerade die beste: Von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht, wuchs sie schließlich im Heim auf, bis sie alt genug war, um sich eine eigene Wohnung zu nehmen. Nun mit fast 18 lebt Caroline mit ihrer Freundin Megan zusammen, und versucht sich ihren Traum vom selbstbestimmten Leben zu erfüllen. Abends jobbt sie in einer Bar, um sich ihren Traum von einer Pilotenausbildung zu finanzieren.

Das alles nimmt eine dramatische Wendung, als sie den gutaussehenden, jedoch sehr selbstverliebten Ash kennenlernt. Anfangs ist er noch lästig, doch sie beginnt, ihn zu mögen, als sie seine fürsorgliche Seite kennenlernt. Caroline leidet nämlich unter starker Migräne. Als sie wieder einen ihrer Anfälle hat, kümmert sich Ash liebevoll um sie.

Doch Caroline passieren eines Tages merkwürdige Dinge: In Gefahrensituationen bewirkt sie unerklärliche Dinge. Als sie zum Beispiel beinahe von einem Motorrad umgefahren wird, teleportiert sie sich aus der Gefahrenzone. Schließlich klärt Ash sie auf: Caroline ist eine Hexe, die über mächtigen Telekinese-Kräften verfügt. Die beiden suchen schließlich einen Hexenmeister auf, der Carolines Welt auf den Kopf stellen wird. Ihre Migräneanfälle kommen nämlich nicht von ungefähr. Ihre Kräfte wurden nie aktiviert, schlimmer noch, muss dies bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag nachgeholt werden, sonst würde sie sterben. Dafür braucht sie jedoch etwas Magie ihrer Eltern – ein schwieriges Unterfangen, wenn man nichts über die eigene Herkunft weiß.

Caroline und Ash machen sich an die Arbeit, um Carolines Eltern zu finden. Das ist schwieriger als gedacht, wenn man gleichzeitig unzählige Mordanschläge, unter anderem mit einem Drachen, überstehen muss. Doch wer möchte Caroline tot sehen? Eine magische Schlacht scheint unausweichlich.

Das größte Manko: Es sind nur zwei Teile geplant

Endlich mal wieder eine gute deutsche Autorin aus dem fantastischen Bereich: Sandra Grauer ist schon lange keine Unbekannte mehr, jedoch eher für ihre Liebesromane bekannt. Ihr Zweiteiler Clans of London taucht nun ein in eine magische Welt aus Hexen, Zauberern und natürlich Liebe. Als Fazit bleibt vor allem eine Frage: Und nach Teil 2 soll schon Schluss sein?

Ein bisschen erinnert die Geschichte an die Erfolgsserie Charmed – Zauberhafte Schwestern, in der drei Schwestern ihre individuellen Kräfte kennenlernen und sich gegen Dämonen wehren müssen. Auch in Clans of London gehören individuelle Kräfte dazu, doch es kommt auch andere Magie, wie Voodoo hinzu, und es fehlen auch Dämonen, deren Äquivalent wohl die Hexenjäger sind, die im modernen London noch immer ihr Unwesen treiben.

Die Autorin hat sich eine Welt aufgebaut, die keine magischen Wünsche offenlässt. Es bietet so viel Potential für spannende Geschichten, dass man sich glatt wünscht, sie würde ein magisches Serienuniversum aufbauen, um einfach mehr von dieser Welt zu erleben. Vorerst muss man sich aber mit den beiden Büchern zufriedengeben.

Umso enttäuschender ist es, dass in Hexentochter die Geschichte viele, viele Seiten braucht, um in Fahrt zu kommen. Es gibt viel Geplänkel um nichts, zu viel unnötiges Liebeswirrwarr. Dabei bieten Hexenmeister, magische Clans und das Aktivieren von Kräften so viele Möglichkeiten, um von Anfang an atemlos durch das Buch zu führen. Als es dann endlich losgeht, ist die Erleichterung groß, dass das Buch doch kein Fehlgriff darstellt.

Band 2, der im Frühjahr 2020 erscheint, schließt an einen fiesen Cliffhanger an. Ideale Voraussetzungen, um die Spannung gleich von Anfang an konstant oben zu halten.

Fazit

Den Anfang der Geschichte kann man nur als schwach bezeichnen. Dann jedoch greift die Autorin ganz tief in ihre magische Trickkiste. Es wird gezaubert, gekämpft, intrigiert und atemlos nach einer Lösung für Carolines Problem gesucht. Ich mag mich wiederholen, aber das kann nach Band 2 doch nicht alles sein?

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