Interview mit Susanne Clay

Neben den wechselnden Trends in der Jugendliteratur gibt es ein Genre, das immer aktuell und von größter Wichtigkeit sein wird: Die problemorientierte Jugendliteratur.
Wie in keinem anderen Bereich sieht man hier die Jugendlichen meist selbst nach dem passenden Buch wühlen. Je härter und realistischer das Thema, desto größer scheint das Interesse und der Wunsch nach Aufklärung zu sein.

Jugendbuch-Couch:
In ihrem Debütroman Voll geht es um das Thema Alkoholismus. Danach folgten Du siehst sie doch auch, die Lichter, Der Feind ganz nah und CYBERMOB.
Alkoholismus, Drogenmissbrauch, Gewalt in der Familie und Cybermobbing.
Gab es einen bestimmten Auslöser, der sie dazu veranlasst hat, problemorientierte Jugendliteratur zu schreiben?

Susanne Clay:
Ja, es sind häufig Themen, die mich beschäftigen, weil sie zu der Zeit dann in der Presse aktualisiert werden. Bei »CYBERMOB« war es der Tod der jungen Megan aus den Vereinigten Staaten, die sich umgebracht hat nach Cybermobbingaktionen. Ich habe mich danach sehr intensiv mit dem Thema Opfer- und Täterverhalten auseinander gesetzt, ich wollte unbedingt wissen, was Jugendliche dazu treibt, andere so fertig zu machen, so in die Enge zu treiben, dass sie sich völlig zurück ziehen. Auch, was sind das für Menschen, die sich so in die Enge treiben lassen, bis hin zum Selbstmord getrieben werden.
Und welche Motive hat jemand, sich hinter einem Monitor zu verstecken, hinter einer anonymen SMS zu verstecken, um jemanden zu quälen und zu demütigen.
Auch der Ecstacy-Roman, Du siehst sie doch auch, die Lichter war ein aktueller Anlass. Damals ging es um relativ viele Missbrauchs- und Gewaltfälle nach der heimlichen Verabreichung sogenannter KO-Tropfen.

»Voll« und »Der Feind ganz nah« sind beides Romane, die ich unbedingt schreiben wollte. Sie sind nicht unbedingt die Schlagzeile in der Tagespresse gewesen zu der Zeit, doch aktuell sind beide Themen leider immer.
Das Thema Alkoholismus, weil ich davon überzeugt bin, dass es noch immer ein Tabuthema ist, besonders wenn die Mutter alkoholabhängig ist. Ich kenne zu viele junge Menschen – und auch nicht mehr junge Menschen, die bis heute sehr schwer mit ihrer Co-Abhängigkeit zu kämpfen haben. Und sich bis heute schämen, darüber zu reden. Die noch immer in dem Schutzmechanismus drin stecken, der so typisch für die Co-Abhängigkeit ist.
Das Thema Gewalt in der Familie war mir ein besonderes Anliegen. Das hat viel mit meinen Erfahrungen in der Jugendarbeit zu tun. Doch eins möchte ich ganz klar stellen. Im Hochhausghetto vermutet man schnell Gewalt und Missbrauch. Doch die Fassade der wohlbehüteten Mittelschicht ist viel schwerer zu knacken, die Kinder, die da Gewalt erfahren, schlagen in der Regel weder zurück noch reden sie darüber. Das ist beängstigend. Und darüber wollte ich schreiben.

Jugendbuch-Couch:
Wie gehen Sie an diese Themen heran?

Susanne Clay:
Wenn ich mir überlegt habe, worüber ich schreiben will, dann ist meine erste Frage an mich: Was kann und was will ich sagen zu dem Thema? Was ist meine Prämisse? Ich kann natürlich einen moralischen Appell schreiben: Drogen sind scheiße, Gewalt ist scheiße, Alk ist scheiße, Mobben ist scheiße. Das alles ist aber trotzdem da. Also überleg ich mir, wie kann man damit umgehen, wenn man sowas selbst erfährt?
Ich hab durch meine Jugendarbeit nach wie vor sehr viele Kontakte zu Betroffenen, ich setze mich mit Einzelnen von ihnen zusammen, rede, höre zu, und dann »puzzle« ich mir meinen Hauptprotagonisten zusammen, ein Mosaik aus den Erfahrungen und Gefühlen von mehreren Betroffenen.

Jugendbuch-Couch:
Schildern Sie in Ihren Romanen authentische Fälle?

Susanne Clay:
Wie gesagt, es ist ein Mosaik der Erfahrungen vieler Betroffener. Die einzige Figur, die sowohl im Äußeren wie auch in vielen Lebenserfahrungen fast komplett authentisch ist, bis auf ein paar Rahmenbedingungen, die ich einfach für die Story ändern musste, ist der Punker Berry in Der Feind ganz nah. Ich habe ihn bei meiner Recherche kennen gelernt und wir haben viele Abende zusammen gesessen und geredet. Er hat mir Dinge aus seinem Leben erzählt, die mich sehr stark berührt haben. Wir sind übrigens bis heute befreundet und haben Kontakt.

Jugendbuch-Couch:
Wie recherchieren Sie? Und wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag für Sie aus?

Susanne Clay:
Wenn ich mein Thema habe, dann setze ich mich auf verschiedenen Ebenen damit auseinander. Ich recherchiere Berge von Statistiken, Zahlen. Wer ist alkoholabhängig, was bewirkt Alkohol, was bewirkt Ecstacy, wer ist betroffen? Ich setze mich mit Verbänden wie Blaues Kreuz, Kinderschutzbund, Drogenberatungen in Kontakt. Ich recherchiere Fakten und Zahlen zu Gewalt und Missbrauch. Ich bin regelmäßig in Gesprächen mit Polizisten, Kommissaren, frag ihnen Löcher in den Bauch. Was sie alles immer mit erstaunlicher Geduld und Freundlichkeit und vielen Litern Kaffee mitmachen.
Ich lese Kriminalberichte, um zu erfahren, wie viele Fälle von Gewalt gemeldet werden und wie die Gewalt in unseren Familien aussieht.  
Vielleicht einfach mal ein Beispiel, was ich da so lese?

Aus der polizeilichen Kriminalstatistik von 2007:
»Von 3.926 registrierten Fällen von Kindesmisshandlung ereigneten sich 3.779 im Kreis der Verwandt- oder Bekanntschaft.«
Hierbei handelt es sich Fälle von:
Prügel, Schläge mit Gegenständen, treten, boxen, schütteln, gegen Wände werfen. Kinder mit  Stichverletzungen, mit Würgmalen, vergiftete Kinder, Kinder mit Verbrühungen, Kinder mit Verbrennungen.
Kinder, die solange in kalte Räume gesteckt werden, bis sie starke Anzeichen von Unterkühlung aufweisen.
Wiederholte, schwere körperliche Misshandlungen treffen insbesondere Säuglinge und Kleinkinder.

Dann sitz ich erstmal erstarrt und fassungslos da. Und dann schreib ich mir manchmal auch Wut und Hilflosigkeit aus dem Bauch. Ich glaub, das ist in »Der Feind ganz nah« auch zu erkennen.

Jugendbuch-Couch:
Fällt es Ihnen schwer, nach einem Arbeitstag abzuschalten?

Susanne Clay:
Das ist  unterschiedlich. Eigentlich kann ich sehr gut abschalten. Ich bringe ja Familie mit drei Kindern und zwei sehr neurotischen Tierheimkatzen mit dem Beruf der Autorin unter einen Hut. Da ist sowieso nicht viel Zeit um abzuschalten, ich arbeite an meinen Büchern  fast ausschließlich abends und manchmal auch nachts.
Aber im Kopf abschalten, wenn ich mir dann mal einen Abend frei nehme, kann ich ganz gut. Außer bei Der Feind ganz nah, ich glaub, da hab ich selten richtig abschalten können, da hab ich die Bilder und Gespräche mit Betroffenen noch monatelang ständig mit mir herum geschleppt. In meinem ersten Entwurf war ich so sauer, dass ich den Vater grausam abgeschlachtet habe.
Da war nicht viel mit wirklich mal abschalten, wie´s scheint.

Jugendbuch-Couch:
Arbeiten Sie bereits an einem neuen Buch? Wenn ja, verraten Sie uns, womit Sie sich diesmal beschäftigen? Wie entscheiden Sie, über welches Thema Sie schreiben?

Susanne Clay:
Ja klar, ich hab noch so viele Projekte, die ich umsetzen möchte, ich werde ganz ungemütlich, wenn ich nicht an einem Buch arbeite.
Im Moment arbeite ich aber an etwas ganz anderem als bisher, ich schreibe in die Richtung Thriller für Jugendliche. Und eingebunden ist das ganze in eine Lovestory. Aber mehr kann ich im Moment noch nicht dazu sagen, dazu ist es noch nicht weit genug.

Jugendbuch-Couch:
Was ist Ihnen beim Schreiben am wichtigsten?

Susanne Clay:
Meine eigene Zufriedenheit, etwas sprachlich so umgesetzt zu haben, dass ankommt, was ich sagen will. Und auch bei denen ankommt, von denen ich mir wünsche, das sie es lesen. Manchmal geht es da nur um einen einzelnen Satz, da sitz ich dann tagelang dran und weiß, der stimmt nicht, der gibt kein Stück das her, was ich sagen will. 
Und die Figuren, die sind mir extrem wichtig. Ich bin immer ein bisschen verliebt in meine Figuren, und ich wünsche mir sehr,  dass sie lebendig werden in meinen Romanen.
Für den Hund Mikko in »CYBERMOB« hab ich zwei Monate lang regelmäßig das Tierheim hier in Köln besucht und hatte ein wunderschönes Vorbild für Mikko.
Ein Ergebnis des Romans sind übrigens zwei neue Mitbewohner hier in meiner Familie, einen Hund können wir leider nicht halten, doch zwei süße, wenn auch leicht neurotische Katzen, die ich im Tierheim kennen gelernt habe, sind nach dem Roman kurzerhand zu uns gezogen.

Jugendbuch-Couch:
Bekommen Sie viel Feedback von betroffenen Personen? Gibt es vielleicht eine Rückmeldung, die Sie besonders stolz gemacht oder die Sie sehr berührt hat?

Susanne Clay:
Ja, ich bekomme häufig Mails, besonders von Schülern, die Arbeiten über eins meiner Bücher schreiben (müssen). Ich freue mich immer, wenn meine Leser den Kontakt zu mir suchen und was auch für Fragen kommen, solange ich ihnen nicht das Referat schreiben soll J, beantworte ich sie immer gerne.
Und ja, ich hatte zweimal Feedback, das ich als sehr besonders in Erinnerung habe.

Einmal war es eine ältere Dame, die so lange herum telefoniert hat, bis sie  meine Telefonnummer bekam und mich anrief. Sie sagte, sie wolle mir danken. Sie hatte durch Zufall »Voll« in die Finger bekommen, es gelesen und dann erzählte sie, sie hätte bis heute nie über ihre entsetzliche Kindheit als Tochter einer Alkoholikerin reden können. Mein Buch hätte ihr soviel Mut gemacht, dass sie jetzt selber ihre Erlebnisse aufschreiben wird. Da war ich total gerührt und auch ziemlich stolz.

Und einmal bei einer Schullesung aus »Du siehst sie doch auch, die Lichter« saß in der ersten Reihe ein Junge, vielleicht 15 oder so. Er fläzte sich so richtig gelangweilt zurecht, die Füße auf dem Rucksack, den Kopf gemütlich an die Lehne. Ich dachte, ok, mein Lieber, schlaf du ruhig, ich les trotzdem. Nach der Lesung war er immer noch wach. Er meldete sich sofort zu Wort, stotterte erst ganz verlegen ein bisschen, dann sagte er, »Ich find geil was Sie da geschrieben haben. Weil, Sie sprechen so wie wir.« Da ging`s mir richtig gut.

Jugendbuch-Couch:
Wie schaffen Sie den Spagat zwischen dem Erzählen einer fesselnden Geschichte und der Aufklärung über ein Problemthema?

Susanne Clay:
Schaff ich den? Das wär toll!
Nein, ganz ernst jetzt, ich denke, Spannung wird durch Konflikte erzeugt, und die Konflikte sind ja gerade bei Problemthemen massiv vorhanden. Die Spannung wird ja erzeugt durch die Figuren, wie die Hauptfigur, ob die Hauptfigur den Konflikt bewältigt.

Jugendbuch-Couch:
Haben Sie vertraute Personen, die Ihre Arbeit begleiten? Wer ist Ihr größter Kritiker?
Hat Ihr Verleger jemals von Ihnen verlangt, drastische Änderungen an einer Ihrer Geschichten vorzunehmen?

Susanne Clay:
Ich lasse sehr ungern in meine nicht fertigen Texte sehen. Im Detail spreche ich hauptsächlich mit meiner Agentin, die bisher alle meine Texte lektoriert hat. Sie bekommt auch dann schon Text zusehen, wenn ich noch gar nicht fertig bin. Ihrem Urteil vertraue ich sehr.
Nein, drastische Änderungen von Verlagsseite hatte ich noch nie. Zum Glück.
Mein größter Kritiker ist mein ältester Sohn, der zwar immer die ersten Seiten anliest, aber dann auch ganz schnell wieder weg legt. Zu viele Probleme meint er. Das ist echt hart.

Jugendbuch-Couch:
Trotz der ernsten Themen, mit denen Sie sich in Ihren Büchern beschäftigen:
Was macht Ihnen beim Schreiben am meisten Spaß?
Und bezogen auf all Ihre Bücher: Welche Figur hat Sie am intensivsten beschäftigt? Haben Sie vielleicht eine Lieblingsfigur?

Susanne Clay: 
Am meisten Spaß macht mir die Entwicklung meiner Figuren. Wie gesagt, in einige bin ich dann richtig verliebt. Aber irgendwie  ist ja auch ein bisschen Größenwahn dabei  – ich entwickel Figuren und die müssen machen, was immer ich will. Herrin über ihr Äußeres, ihre Gefühle, ich könnte sie sogar sterben lassen. Das kann wirklich Spaß machen.
Und Lieblingsfiguren hab ich. Bis heute mag ich Joey und Britta aus »Voll« total gern. Natürlich auch Berry, obwohl der da ja, wie gesagt, real und nicht fiktiv ist, die Figur, die dann im Roman als Berry auftritt, mag ich auch sehr. Übrigens nicht nur ich, ich glaub so viele Anfragen, ob es »den Typen« wirklich gibt, wie zu Berry hatte ich noch nie.
Und ich mag Mikko, Carmens Hund aus »CYBERMOB«.

Jugendbuch-Couch:
Lesen Sie ihre Bücher eigentlich noch einmal, nachdem sie veröffentlicht wurden? Wenn ja, was ist das für ein Gefühl?

Susanne Clay:
Ich hab ja häufig Lesungen, da komm ich gar nicht drum herum. Wenn ein Buch frisch erschienen ist, will ich es aber gar nicht aufschlagen, da bin ich mir jedesmal sicher, es ist grottenschlecht.
Ich brauch etwas Zeit, bis ich dann ganz heimlich mal nach Erscheinen in eins meiner Bücher sehe, mal durchblätter. Aber dann ist das meistens auch okay, also das Gefühl dabei. Nicht das Hochgefühl , das ich habe, wenn es druckfrisch in meinen Händen liegt, aber meistens doch ein ganz gutes Gefühl.

Jugendbuch-Couch:
Gibt es vielleicht etwas, auf das Sie bei einem Ihrer Jugendromane besonders stolz sind, das aber in noch keiner Rezension gewürdigt wurde? Oder etwas, auf dass Sie unbedingt hinweisen möchten?

Susanne Clay:
Es ist sowas wie ein roter Faden, der sich durch alle meine Romane zieht. Es gibt ja kein Happy End, kein wirkliches Problem das man aus der Welt schaffen kann bei meinen Themen.
Wenn ich sowas wie eine Message raus schicken will mit meinen Büchern, dann wohl die: Bitte redet drüber! Ihr findet leider genug Gesprächspartner, denen es genauso geht.

Jugendbuch-Couch:
Welche Bücher lesen Sie in Ihrer Freizeit? Welches Genre nimmt den Großteil Ihrer Bücherregale ein? Und welches Buch hat Sie bisher am meisten beeindruckt?

Susanne Clay:
Ich bin absoluter Krimifan. Ich lese auch sehr viele andere Bücher, am liebsten  zeitgenössische Autoren (ich habe gerade gestern erst die wunderbare Auszeichnung »Goldene Leseratte« von einer Schule überreicht bekommen, das ist doch was, oder?). Und ich bin bekennender Harry Potter-Fan, habe alle Bände mehrfach gelesen. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher ist Frank McCourts »Die Asche meiner Mutter«. Ein Wahnsinnsbuch!
Aber am besten entspann ich mich bei Mord und Totschlag …

Jugendbuch-Couch:
Gibt es eine Frage, die Sie schon immer gern in einem Interview gestellt bekommen hätten, die bisher aber nie aufgetaucht ist? Wenn ja, wie lautet diese Frage und bitte verraten Sie uns doch auch die Antwort darauf.

Susanne Clay:
Na ja, es ist nicht wirklich eine Frage, eher eine Anmerkung.
In meinen Romanen werden teils sehr heftige Probleme angesprochen. Ich glaube, manchmal denken die Leute, die sich damit, mit mir beschäftigen, welches schwerwiegende Problem bringt die Clay jetzt wieder zu Papier. Und sie erwarten dann ein bedeutungsschweres Gesicht von mir und immerwährende Betroffenheit.
Es ist hart, sich zum Beispiel einen Lebenslauf wie den von Berry anzuhören und dann als Roman auch umzusetzen.
Klar, es sind brutale Erinnerungen und es sind schreckliche Erfahrungen, die in meinen Büchern thematisiert werden. Sie sollen betroffen machen, sie sollen aufmerksam machen, ohne Frage.
Doch sie sollen nicht unterkriegen lassen.
Berry und ich reden immer noch sehr offen und viel miteinander. Doch inzwischen setzen wir uns auch einfach zusammen, trinken was, spielen ne Runde Dart und albern und lachen und freuen uns an tausend Dingen.
Denn zum Glück gibt es neben allen Problemen und Schwierigkeiten doch immer wieder neue Dinge und Erfahrungen, die schön sind und einen lachen lassen. Oder?
Und vielleicht schreib ich ja doch irgendwann mal so einen richtig komischen Roman…

 

Corinna Abbassi-Götte

Mai 2010


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