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Uwe-Michael Gutzschhahn (Hrsg.): Alles zum ersten Mal: Geschichten vom Anfangen

Ein recht gemischtes Sammelsurium von Geschichten bietet der Fischer Verlag mit "Alles zum ersten Mal – Geschichten vom Anfangen". Bekanntere und unbekanntere Autoren haben sich den Themen Anfang und das erste Mal in recht vielfältiger Hinsicht angenommen und Kurzgeschichten dazu geschrieben, die in diesem schmalen Bändchen versammelt sind. Das Spektrum reicht vom ersten Sex bis hin zum ersten Erkennen, dass das Leben so, wie es ist, nicht gut ist - vom Erkennen, dass die Oma in Kriegszeiten eine Frau geliebt hat, bis zur Erinnerung an den Verfall eines Studienkollegen, wobei bei manchen Geschichten lange recht unklar ist, was genau das erste Mal eigentlich genau bedeutet. Ein wenig schwammig kann man sicherlich behaupten, dass hier verschiedene Situationen von den jeweiligen Hauptpersonen zum ersten, manchmal sogar zusätzlich zum letzten Mal erlebt werden. Der Interpretationsspielraum ist also groß. Doch dies ist natürlich nicht von Nachteil, ist vielmehr positiv zu sehen. Die Geschichten bleiben im Gedächtnis, stimmen nachdenklich, bringen zum Lachen und zeigen das Leben, wie es ist, sein sollte oder eben nicht mehr richtig ist. Ob man beim interpretieren und analysieren letztendlich ein erstes Erleben, erstes Erkennen oder eben erstes Mal findet, spielt irgendwann auch nur noch eine untergeordnete Rolle.  Da die Geschichten natürlich nicht nur vom Inhalt, sondern auch von Stil, Atmosphäre und Aussage recht unterschiedlich sind, ist vielleicht die ein oder andere Geschichte dabei, die nicht den persönlichen Geschmack trifft, doch trotzdem ist dieses Buch lohnenswert, öffnet es den Blick doch auf verschiedenste Bereiche des Lebens und lässt den Leser für eine kleine Zeitspanne in ein anderes Leben hineinschauen. Ein wenig schade ist, dass die Vielfältigkeit der Themen sich auch auf das Alter der jeweiligen Hauptperson bezieht, was die Identifikation eines vielleicht zu jungen Lesers erschweren könnte. Man findet den 14jährigen Jungen, aber auch den jungen erwachsenen Mann, der sich an seine Studienzeit zurückerinnert.


Uwe-Michael Gutzschhahn (Hrsg.): Alles zum ersten Mal: Geschichten vom Anfangen

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Frühlingsflattern

Gemeinsam haben die Zeitschrift Mädchen und der Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag einen Schreibwettbewerb für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren ausgerichtet. Aus 1500 Einsendungen haben Annika Kühn (zum Interview) und Sylvia Gelinek die besten 16 Kurzgeschichten ausgewählt. Diese Geschichten über Herzklopfen, Liebeskummer und die spannendste Zeit des Lebens findet man im vorliegenden Erzählband.


Frühlingsflattern

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7 von 10

Sommerkribbeln

Nach dem Erfolg von "Frühlingsflattern" haben der Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag und die Zeitschrift "Mädchen" erneut junge Autorinnen zu einem Kurzgeschichtenwettbewerb aufgerufen, und wieder sind viele Mädchen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren diesem Aufruf gefolgt. Tauschen hätte man mit den Mitgliedern der Jury allerdings nicht wollen, denn wie die Herausgeberin Annika Kühn in ihrem Vorwort schreibt, ist die Auswahl wieder sehr schwer gefallen. Die nach Meinung der Jury besten 15 Kurzgeschichten sind nun in dieser Anthologie veröffentlicht worden. 


Sommerkribbeln

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10 von 10

Annika Kühn: Wie schreibe ich eine Kurzgeschichte?

Annika Kühns Schreibratgeber "Wie schreibe ich eine Kurzgeschichte?" richtet sich speziell an Jugendliche. Auf erfrischende Art beschreibt die junge Autorin, welche Regeln interessierte Teenager beim Schreiben von Kurzgeschichten beachten sollten. Dabei gibt sie nicht nur unzählige Tipps, wie man beispielsweise eine Schreibblockade überwinden kann oder ein passendes Ende findet, sondern weist zusätzlich darauf hin, in welche Fallen man möglichst nicht tappen sollte. Angereichert durch interessante "Schreib-Rezepte" (Welche Zutaten braucht man für eine Fantasystory, eine Komödie, eine Vampirlegende …), lockere Übungen, in denen man auf unterhaltsame Weise die Theorie in die Praxis umsetzen kann, und witzige Zeichnungen, macht das Lesen dieses Ratgebers großen Spaß.  Wirklich neue Regeln sind es allerdings nicht, die Annika Kühn hier in 9 Kapiteln erläutert, aber das Rad lässt sich schließlich nicht neu erfinden. Angenehm ist vor allem, dass sie bei allen Regeln und Tipps nie behauptet, das ultimative Rezept für den neuen Bestseller zu kennen. Sie ermutigt den Schreiber vielmehr, kreativ zu werden und nicht aufzugeben - und wenn man ihre Ratschläge in Betracht zieht, gelingt der Bestseller vielleicht ja doch!? Möglich ist immerhin alles!


Annika Kühn: Wie schreibe ich eine Kurzgeschichte?

Eure Wertung

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