Percy Jackson - Auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane von Rick Riordan

Buchvorstellung und Rezension

Originalausgabe erschienen 2013 unter dem Titel Demigods and Magicians, deutsche Ausgabe erstmals 2017 bei Carlsen , 208 Seiten. ISBN 3551556830.

ab 12 Jahren

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In Kürze:

Die Welten der alten Götter überlappen sich und es gibt böse Mächte, die sich das zunutze machen wollen! Zum Glück treffen Percy und Annabeth angesichts der neuen Gefahren auf die Geschwister Kane, Nachkommen eines mächtigen Pharaos. Denn sie brauchen die Magie beider Welten, der griechischen und der ägyptischen, um das Böse abzuwehren. Neue Monster und ganz neue Abenteuer warten auf sie! Enthält drei actiongeladene Geschichten aus der Welt der Mythologie: Der Sohn des Sobek; Der Zauberstab des Serapis; Die Krone des Ptolemäus.

Jugendbuch-Rezension von Carsten Kuhr: »Ein von den Toten auferstandener Magier will sich zum Gott aufschwingen«

Als hätten unsere wackeren Streiter im Auftrag der Götter, oder vielleicht doch gegen diese? nicht schon genug um die Ohren. Die Halbgötter vom Half Blood Camp, allen voran natürlich Percy Jackson und seine Freundin Annabeth hatten im Kampf gegen Gäa wahrlich genug zu schultern, da werden sie doch glatt wieder in einen »Vorfall« verwickelt.

Eigentlich beginnt alles noch relativ harmlos. Percy geht auf Krokodiljagd. Dass selbiges Krokodil, wenn Ihr es genau wissen wollt, eher ein Alligator als ein Krokodil, ein wenig arg groß geraten ist sei angemerkt; macht das süße Schnappmäulchen doch mit seinem Schwanz und dem riesigen Maul gleich eine ganze Vorortsiedlung in New York dem Erdboden gleich. Gut, dass Percy tatkräftige Unterstützung von einem merkwürdigen Typen bekommt. Kane Carter hat dabei nicht nur mit Hieroglyphen um sich geschmissen, er hat sich auch in einen riesigen Hühnerkopfkrieger verwandelt. Spätestens da ist auch Percy, der vielleicht nicht unbedingt zu den hellsten Sternen am Himmel zählt, klar geworden, dass es neben den griechisch-römischen Göttern auch andere Pantheons gibt, die noch unter uns weilen.

Kurz darauf macht Annabeth in der U-Bahn die Bekanntschaft von Sadie Kane, die zusammen die Wiederauferstehung des Gottes von Alexandria zu verhindern suchen. Mission geschafft, alles könnte wieder seinen gewohnten Gang gehen, wenn es da nicht einen auferstandenen Magier mit dem Buch des Toth geben würde, der sich selbst zum Gott erheben will.

Mit seiner Magie, die auf griechischen wie auch ägyptischen Wurzeln ruht, ist der Möchtegern-Gott dann auch auf dem besten Weg, sein Ziel zu erreichen, was überaus schade wäre, denn so nebenbei würde der »Neugott« kurz mal die Kräfte aller übrigen Götter in sich aufnehmen und diese endgültig verschwinden lassen. Da sind unsere vier Kämpen gefragt und ihre Erfolgsaussichten stehen nicht eben sonderlich gut …

Ein höchst willkommenes Wiedersehen mit Percy und den Kanes

Vorliegender Band vereint drei längere Erzählungen, die durch einen roten Faden miteinander verbunden sind, zwischen seinen Deckeln. Riordan nutzt dabei zwei seiner Schöpfungen und vereint die jeweiligen Protagonisten zu einem gemeinsamen Kampf. Auch wenn man den Band ohne Vorkenntnisse lesen und genießen kann, richtet sich das Buch naturgemäß an Fans der Percy Jackson bzw. der Kane Abenteuer. Es gibt ein Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Figuren und als Kenner der Materie taucht man gleich wieder in den Plot ein. Diverse Verweise auf bisherige Vorkommnisse und launige Anmerkungen zu Figuren, die vorliegend nicht auftauchen, verbinden die Novellen weiter mit den Hauptzyklen.

Inhaltlich bleibt sich der Autor treu. Er setzt seine gewohnten Protagonisten – jeweils ein eher impulsiver Charakter und ein wissensdurstiger, dennoch schlagkräftiger Nerd – ganz tief in die Bredouille. Einmal mehr gilt es, ein drohendes Unheil rund um antike Götter abzuwehren, wird so nebenbei dieses Mal eine recht kurz ausfallende Geschichtsstunde um Alexandria inkludiert und dann folgt die Action.

Im Kampf gegen den Möchtegern-Gott fährt Riordan dann auf, was gut und teuer ist. Magie, göttliche Waffen, magische Kronen, Schwerter und Ungeheuer – man ist als Leser hin- und weg. Zwar zwingt die Kürze der Texte Riordan, die Charakterzeichnung doch sehr zu minimalisieren, hier kann er aber auf seine entsprechenden Romane aufsetzen. Nachdem die Ereignisse jeweils nur Stunden dauern, gibt es naturgemäß keine große Fortentwicklung der Figuren, ordnet sich Vieles der Handlung unter.

Fazit

Viel zu bald ist der Band dann auch zu Ende, und wir dürfen uns gedulden bis der zweite Magnus Chase Band auch bei uns als nächstes erscheinen wird.

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