Mobbing & Gewalt
Cybermob - Mobbing im Internet Geschrieben von Susanne Clay
Die erste Mail hält Carmen noch für einen Scherz. Für einen ziemlich dummen, unverschämten Witz. Schließlich hat sie niemandem etwas getan. Bei der zweiten Mail ist sie sich nicht mehr sicher. Und was danach kommt, verschwimmt in ihren Gedanken zu einem Gefühlsbrei aus Unsicherheit, Angst, Scham und dem Bedürfnis, unsichtbar zu sein. Bis der Unbekannte einen verhängnisvollen Fehler macht.
Der Tag, an dem ich starb Geschrieben von Anthony McGowan
Eine gigantische Messerspitze, dicke Blutstropfen ... Bereits das Cover lässt Unheilvolles erahnen, und in der Tat bestätigt sich dieser Eindruck bereits nach wenigen Seiten. Pauls Geschichte ist niederschmetternd und erschütternd.
Es Tut Mir So Leid Geschrieben von Ann Dee Ellis
Eine Geschichte über Freundschaft und Schuld. Klingt nicht wirklich außergewöhnlich, doch man sollte sich keinesfalls täuschen lassen. Es geht um Logan. Logans bester Freund ist Zylar, und irgendetwas ist mit Zylar geschehen. Recht schnell erfahren wir, dass Logan umgezogen ist und keinen Kontakt mehr zu Zylar hat. Wir erfahren weiter, dass dieser Umzug nicht ganz freiwillig war, und wir merken sofort, dass Logan nicht über das spricht, was geschehen ist – nicht mit seinen Eltern, nicht mit seinen Zwillingsbrüdern, nicht mit (nicht vorhandenen) Freunden, nicht mit einem Psychologen, nicht mit der leicht verrückten Laurel, die sich von den Gerüchten um ihn nicht abschrecken lässt. Er schweigt beharrlich, und die Neugier wird immer größer. Was ist mit Zylar geschehen? Die verschiedensten Vermutungen schleichen irgendwann im Kopf herum, und man weiß doch nur eine Sache sicher: Logan war Zeuge, er hat nichts getan - und darunter leidet er. Deshalb schottet er sich ab und tut auch nichts dagegen, als er an der neuen Schule und bei den Pfadfindern aufs Übelste gemobbt wird.
Roter Zorn Geschrieben von Brigitte Blobel
Mara trägt etwas in sich, das sie manchmal nur schwer beherrschen kann: roten, wilden, alles überwältigenden Zorn. Zorn auf die Mutter, die zu Hause in Depressionen versinkt, auf den Vater, der sich im Job drangsalieren lässt, auf die gemeinen Unterstellungen ihrer Mitschüler, auf die Grenzen, an die sie stößt. Einziger Lichtblick ist Tibor, der einfühlsame Typ aus der Neunten. Mit ihm scheint alles anders zu sein und die Welt weiter zu werden. Als sie Tibor mit einem anderen Mädchen sieht, knallen bei Mara sämtliche Sicherungen durch: Sie schlägt zu. Voller Zorn. Fest. Und hart. Und diesmal gibt es kein Happy End. Brisantes Thema: Gewalt und Aggression bei Mädchen






