Geschichte:

Das Unternehmen, das heute als Esslinger Verlag J. F. Schreiber GmbH firmiert und zur Klett-Gruppe gehört, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. 1831 gegründet, standen bald pädagogisch wertvolle Publikationen wie Bilderbogen, Naturbücher und kunstvoll gestaltete Bilderbücher im Mittelpunkt des Programms. Dem qualitativ hochwertigen Bilderbuch ist der Verlag auch heute noch verpflichtet. Die Titel der Neuerscheinungen heißen aber nicht mehr wie am Ende des 19. Jahrhunderts Nur für brave Kinder – die jungen Leser identifizieren sich heute am liebsten mit frechen Protagonisten wie dem kleinen Raben Socke oder Bea Backbord. Neben dem modernen Bilderbuch sind es aber auch seine Reprints, für die Esslinger bekannt ist: Aus dem riesigen Fundus von J. F. Schreiber und dem seit 1997 dazugehörenden Alfred Hahn’s Verlag werden historische Bestseller wie Sibylle von Olfers' Etwas von den Wurzelkindern, die dreidimensionalen Aufstellbücher von Lothar Meggendorfer und Die Häschenschule wieder aufgelegt.

Ein weiteres Segment bilden Non-Book-Artikel rund um die Bücher. Darüber hinaus entwickelt der Verlag bedeutende internationale Koproduktionen – so wurden etwa die Geschichten des kleinen Raben Socke in rund zwanzig Sprachen übersetzt.

Am Marktplatz von Esslingen – mitten in der Altstadt des Gründungsortes – arbeiten unter der Leitung von Anke Klein rund zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Verlag.


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