Der Drachenflüsterer - Die Feuer von Arknon von Boris Koch

Buchvorstellung und Rezension

Originalausgabe erschienen 2017 unter dem Titel Die Feuer von Arkon – Der Drachenflüsterer Band 4, bei Heyne , 430 Seiten. ISBN nicht vorhanden.

ab 14 Jahren

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In Kürze:

Der junge Ben ist Drachenflüsterer und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die majestätischen Geschöpfe vor der Verfolgung durch die Drachenritter zu schützen. Eine Mission, mit der er sich im Großtirdischen Reich viele gefährliche Feinde verschafft hat. Als der am meisten gefürchtete Kopfgeldjäger des Landes auf Ben angesetzt wird, muss dieser fliehen, begleitet von seinem treuen Gefährten, dem Drachen Aiphyron. Es bleibt ihm nur eine Hoffnung: Im Ewigen Eis, bei den weißen Drachen, könnte es ein wirksames Mittel geben, um den Orden dauerhaft zu schlagen. Doch der Weg dorthin ist gefährlich und die weißen Drachen gelten als besonders grausam. Andererseits: Wann hätte Ben sich jemals vor Drachen gefürchtet?

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Mit seiner Trilogie um Ben, den Drachenflüsterer hat Boris Koch einen veritablen Bestseller kreiert. In den drei Bänden hat er geschickt und versiert Elemente von Tom Sawyer und Huckleberry Finn aufgegriffen, diese mit Drachen und finsteren Verschwörungen kombiniert und packend vom Kampf des Underdogs Ben gegen den übermächtigen Orden um das Schicksal der geknechteten und missbrauchten Drachen berichtet. Die Geschichte war erzählt, warum also eine Fortsetzung?

Mal abgesehen vom merkantilen Grund versucht Boris Koch das, was einige seiner Kollegen bereits früher mehr oder minder erfolgreich vorexerzierten:

Er erzählt seine Geschichte noch einmal, nur dass er die Perspektive wechselt.

Statt Ben schlüpft vorliegend Cathe in die Rolle der Erzählerin, aus deren Sicht wir die mehr oder minder bekannten Ereignisse verfolgen.

Wer also die ersten Bände der Reihe kennt, der wird auf viel Altbekanntes stoßen, auch wenn der Perspektivwechsel es dem Autor ermöglicht, neue Schwerpunkte zu setzen und auch andere Sichtweisen und Geschehnisse in seine Handlung einzubauen.

Allerdings sind zunächst wirklich neue Ideen Mangelware, es fehlt ein wenig das packende, mitreißende Element.

Erst in der zweiten Hälfte des Buches gelingt es Koch dann, seine Leser mehr zu packen. Die Figuren werden lebendiger, aktiver, die Handlung überraschender.

Stilistisch hervorragend, inhaltlich faszinierend – allein, es braucht ein bisschen, bis der Leser in den Plot eintaucht

Wie schon in den anderen Teilen der kleinen Saga überzeugt Boris Koch auch dieses Mal mit seinem sehr gefällig zu lesenden, gleichzeitig auch sehr bewusst eingesetzten Stil und seiner Gabe atmosphärisch dicht zu erzählen.

Dennoch kann vorliegendes Werk insbesondere in der ersten Hälfte nicht mit den wunderbaren ersten Bänden mithalten. Dies mag dadurch begründet sein, dass der Plot zu Beginn bekannt ist, dass es doch einige Zeit benötigt, um neue Schwerpunkte zu setzen und frischen Wind in die Handlung zu bringen.

Fazit

Für Fans der Reihe bietet vorliegende andere Perspektive eine faszinierend neue Sichtweise, allen Neulesern sei insbesondere der wunderbare erste Band der Reihe ans Herz gelegt.

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