Jugendbücher ab 14 Jahren
Seite:Apache Geschrieben von Tanya Landman
Genau dieser Wechsel von Sikis persönlicher Geschichte zum beispielhaften Weg eines stolzen Indianerstamms in den Untergang, macht den Reiz dieses Buches aus. Siki selbst blieb mir anfangs ein wenig fremd. Trotz Ich-Perspektive war es schwierig, sich mit ihr anzufreunden, denn Rache scheint lange das einzige zu sein, das sie antreibt. Als sie jedoch die Ausbildung zur Kriegerin beginnt, wird es spannend. Die Traditionen und Regeln der Indianer faszinieren. Da man das Buch mit dem Wissen, was die Indianer in der Vergangenheit durch weiße Siedler und Soldaten zu erleiden hatten, beginnt, schwebt über allem die Ahnung drohenden Unheils. Es wird nicht besser, es wird immer schlimmer, und der schicksalträchtige Beginn, der Mord an Sikis Bruder, war da nur der Anfang. Siki muss sich nicht nur mit Anfeindung aus den eigenen Reihen auseinandersetzen, sie erfährt, dass die offizielle Version vom Tod ihres Vaters nicht richtig ist. Zusätzlich gehört sie zu den wenigen, die Visionen empfangen können, doch leider kann sie diese zum Teil nicht deuten. Zu ihrem einzigen Vertrauten wird der junge Krieger Golahka, der seine Frau und seine Kinder ebenfalls durch die Mexikaner verloren hat. Dank Golahka gibt Siki nicht auf, obwohl ihr Stamm eine Niederlage nach der nächsten verkraften muss. Auch die kleinen Siege, die die Black-Mountain-Apachen zwischendurch erringen, verblassen im nicht aufzuhaltenden Untergang des Indianerstammes.
Arkadien 1 - Arkadien erwacht Geschrieben von Kai Meyer
Die 16jährige Rosa macht durch ihre recht kotzige Art sofort neugierig. Sie ist auf dem Weg nach Sizilien, um ein neues Leben zu beginnen. Viele Andeutungen weisen darauf hin, dass ihr ungefähr ein Jahr zuvor etwas unglaublich Schlimmes widerfahren ist. Seitdem scheint ihre sarkastische Seite die Oberhand gewonnen zu haben, und sie benimmt sich anderen Menschen gegenüber äußerst provokant. Ihre Reise nach Sizilien kann man daher auch als Flucht bezeichnen - Flucht in die Arme ihrer Schwester und zu ihrer Tante. Mit den sizilianischen Gepflogenheiten ist sie nicht vertraut, und sämtliche Regeln, die ihre übergestülpt werden sollen, ignoriert sie. Sie tut, was sie will, und daher hält sie an der merkwürdigen "Verbindung" (Freundschaft? Beziehung? Liebe?) zu Alessandro fest. Obwohl zunächst nicht viel mehr passiert als Rosas sehr ausführlich beschriebene Ankunft in Sizilien, steckt man schnell mittendrin in der Geschichte und giert nach mehr. Dies liegt wohl vornehmlich an Kai Meyers Fähigkeit, interessante Charaktere zu präsentieren, über die man dringend mehr erfahren muss.
Asche und Glut Geschrieben von Malorie Blackman
Sephy ist eine Alpha privilegiert in einer Welt, in der die Alphas das Sagen haben. Die Zeros hingegen werden wie Bürger zweiter Klasse behandelt. Doch der Vater von Sephys Baby war ein Zero ... Jonathan ist ein Zero. Er ist von Bitterkeit und Hass zerfressen. Und er gibt Sephy die Schuld an den schrecklichen Verlusten, die seine Familie erlitten hat ... Jetzt steht Jonathans Leben auf Messers Schneide. Ihre Welt versinkt in Vorurteilen, Hass, Verzweiflung und Zerstörung. Wird Sephy sich wieder einmal für eine Seite entscheiden müssen?
Bis(s) zum Morgengrauen Geschrieben von Stephenie Meyer
Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennenlernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe, einer Liebe gegen alle Vernunft.
Black Rabbit Summer Geschrieben von Kevin Brooks
Es herrscht drückende Hitze. Pete liegt auf seinem Bett, lustlos und faul, als plötzlich das Telefon klingelt. Nicole ist am Apparat, eine alte Freundin, die er seit Jahren nicht gesehen hat. Sie und ihr Bruder werden umziehen, und davor möchte sie noch einmal die alte Clique zusammenrufen. Ihn, Pauly, ihren Bruder Eric und sie selbst. Erst ein Treffen in der Hütte, die sie damals gemeinsam gebaut haben, danach zur Kirmes. Pete lässt sich überreden, setzt aber durch, dass er seinen besten (und wie es scheint einzigen) Freund Raymond mitbringen kann. Raymond ist ein wenig merkwürdig, und dass er mit seinem schwarzen Kaninchen spricht, ist nur eines der Dinge, die ihn von anderen unterscheiden. Erst viel später weiß Pete, dass er nicht hätte ans Telefon gehen sollen. Dann wäre all das nicht geschehen, was in dieser drückenden Sommernacht geschehen ist.






