Schnellübersicht der aktuellen Jugendbuch-Couch

Jugendbuch des Monats Juni: Tote Tulpen

Tote Tulpen von Jaromir Konecny

Leon ist 16, als er aus dem Jugendknast entlassen wird. Als Resozialisierungsmaßnahme soll er in einem Blumenladen arbeiten. In einem Blumenladen? Ja, leider. Doch damit nicht genug! Als Leon den Laden betritt, stolpert er über einen Unkrautstecher. Ja, so heißt das Ding, mit dem die Frau ermordert wurde, die vor ihm liegt. Und so hat Leon direkt wieder mit einem Mord zu tun und muss ein jähes Ende seiner Freiheit fürchten, wenn er mit dem Mord in Zusammenhang gebracht wird.

Special: Der erste Weltkrieg

Special: Der erste Weltkrieg

Das war doch der mit dem komischen Kaiser? Ewig her jedenfalls. Und hinterher war Versailles; und dann kam doch schon der Zweite Weltkrieg. Über den man deutlich mehr weiß, lernt und erzählt bekommt ...

Weitere aktuelle Besprechungen im Juni auf der Jugendbuch-Couch:

Elender Krieg 1914-1919 (Jacques Tardi und Jean-Pierre Verney)

Elender Krieg 1914-1919 von Jacques Tardi und Jean-Pierre Verney

Ein Comic über den Krieg – klingt für Erwachsenenohren erst Mal pietätlos, weil man mit "Comic" im allgemeinen Micky Maus oder Superman assoziiert. Seitdem Comics (auch) Graphic Novels heißen, dürfen sie zeigen, was sie können: vielschichtige, sachliche, ernsthafte Themen erzählen. So wie dieser hier, der ist nämlich ...

zur Rezension von Sigrid Tinz

Zwischen ewig und jetzt (Marie Lucas)

Zwischen ewig und jetzt von Marie Lucas

Julia muss nach dem Umzug mit ihrer Mutter die Schule wechseln. An ihrer neuen Schule verliebt sie sich auf den ersten Blick in Niki. Doch Niki ist ein Außenseiter. Und Julia entscheidet sich trotz ihrer Gefühle ganz strategisch für Felix und seine coole Clique. Felix ist ihr Freund; und seine Kumpels sind auch ihre. Doch sie fühlt sich nicht wohl in dem Freundeskreis: Die anderen haben alle reiche Familien, und Julia muss lügen, um mit ihnen mitzuhalten. Sie lebt mit ihrer Mutter in einer winzigen Wohnung, nachdem ihr Vater bei einem Unfall gestorben ist.

zur Rezension von Sanja Döttling

Letztendlich sind wir dem Universum egal (David Levithan)

Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan

David Levithan präsentiert in seinem Roman ein unheimliches Szenario: Ohne eigenen Körper jeden Tag aufs neue das Leben eines fremden Menschen zu kapern und am nächsten Tag schon wieder weg und im Körper eines anderen zu sein. Doch A hat sich damit abgefunden und in seinem ganz besonderen Leben eingerichtet. Der Wechsel der Körper passiert immer nur unter gleich Altrigen und auch ungefähr in der gleichen Gegend. A kann sich also sicher sein, am nächsten Morgen im Körper eines 16jährigen Jungen oder Mädchen aufzuwachen.

zur Rezension von Felix Oepping

Phantasmen (Kai Meyer)

Phantasmen von Kai Meyer

Die Welt ist im Wandel, denn die Geister der Toten ruhen nicht. Seit Tag x tauchen immer wieder die weiß leuchtenden Gestalten der Verstorbenen auf. Sie stehen einfach nur da, drehen sich mit der auf- und untergehenden Sonne und kennzeichnen so den Ort, wo sie gestorben sind. Doch dann geschieht etwas Neues: Sie lächeln – und dabei handelt es sich um kein freundliches Lächeln.

zur Rezension von Melanie Reichert

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